Mentale Herausforderung im Derby

Vechta im Abstiegskampf unter Druck

Nach drei Auswärtspartien gegen das Spitzentrio der easyCredit BBL kehren die EWE Baskets Oldenburg am Freitag (19 Uhr) in die Große EWE Arena zurück. Dann kommt es zum Derby gegen RASTA Vechta, das jeden Erfolg im Abstiegskampf benötigt.

In der vergangenen Woche haben die Oldenburger vor allem in den Partien gegen ALBA BERLIN und Bayern München gezeigt, dass die Mannschaft von Head Coach Mladen Drijencic zu den Spitzenteams der BBL zählt. Deutliche Fortschritte waren hinsichtlich Energie, Verteidigung und Widerstandsfähigkeit zu sehen.

Eindrücke und Entwicklungen, die es für die EWE Baskets nun im Derby und den kommenden Wochen zu bestätigen gilt, um den Anspruch auf das Heimrecht in den Playoffs zu bekräftigen. Es gilt also die Herausforderung anzunehmen, auch gegen Vechta ab der ersten Sekunde konzentriert und mit voller Energie aufzutreten.

Schließlich haben die Gäste erst am vergangenen Spieltag ein Lebenszeichen im Abstiegskampf und einen Warnschuss an die Konkurrenz gesendet. Beim 92:77 zeigte Vechta das Potenzial eines Teams, das im Saisonverlauf mit Verletzungen und Veränderungen im Kader zu kämpfen hatte. Die Mannschaft von Head Coach Mladen Drijencic sollte auch durch den knappen 82:80-Erfolg im Hinspiel gewarnt sein.

Gleichzeitig steht RASTA auch vor dem Derby weiterhin unter großem Druck. Bisher gelangen nur vier Siege in 23 Partien, der Rückstand zum 16. Platz beträgt aktuell bereits drei Siege. Dabei haben die Gäste an beiden Enden des Parketts Probleme. 79,4 Punkte pro Partie bedeuten den zweitschwächsten Wert der BBL, der besonders in nur 34,1 Prozent Dreierquote und 15,6 Ballverlusten begründet ist. Doch auch mit 86,7 kassierten Zählern pro Partie zählt Vechta zur unteren Hälfte.

Als Hoffnungsträger für die Gäste darf aktuell wahrscheinlich vor allem Edgar Sosa gelten, der kürzlich nachverpflichtet wurde und vor allem offensiv in seinen ersten vier Partien überzeugte. 19,5 Punkte legt der Guard im Schnitt auf, trifft dabei 50 Prozent seiner Dreier und sammelt 3,8 Assists. Dazu sind auch Dennis Clifford (11,3 Punkte, 8 Rebounds) und Philipp Herkenhoff (10,2 Punkte, 3,8 Rebounds) wieder in den Kader gerückt, in dem mittlerweile acht Ausländer stehen. Der wichtige belgische Nationalspieler Jean Salumu fehlt allerdings seit über einem Monat verletzungsbedingt.

Stimme zum Spiel:

Mladen Drijencic (Head Coach EWE Baskets Oldenburg): „Ulm muss uns eine Warnung sein, Vechta spielte zuletzt physischer, verteidigte besser und spielt auch offensiv effektiver. Daran trägt natürlich auch Edgar Sosa einen großen Anteil. Für uns ist die Aufgabe klar: Wir müssen 100 Prozent Einsatz aus den letzten Spielen übertragen und dürfen nicht nachlassen. Das Ziel muss sein, diese Leistungen und die sportliche Situation zu bestätigen und zu verteidigen.“

Medieninformation: RASTA VECHTA