Posts by ehirsch

    Sehr sympathisches Interview mit Tyron McCoy - er hat nen guten Job gemacht, wenn man sieht, wie die Mannschaft in der 2. Hälfte besser performt hat als in der 1. Hälfte.

    Dass die Defense heute nicht die Härte hatte wie sonst, mag zu verschmerzen sein. Ein schöner Sieg _freuu2

    Ich bin froh, dass wir in den letzten 2 Minuten die 9 Punke Vorsprung von Bayreuth nochmal egalisieren konnten. Spannenderweise klappt das in letzter Zeit häufiger.

    Jallow heute mit einigen guten Aktionen, das freut mich!

    Jetzt bitte so "anziehen" wie meistens in den Spielen, wo es zur Halbzeit knapp ist.

    Bryants Gewichtsprobleme spielen aber vor allem eine Rolle in der Bewertung, welches Potential er HÄTTE haben können.

    Wenn man ihn aber einfach so bewertet, wie er eben ist, bleibt trotzdem auch für BBL-Verhältnisse immer noch recht starker Offensiv-Center übrig.

    Einer, der dort, wo er jetzt jahrelang war, eben durchaus gute Leistungen bringen konnte.

    Gießens Kader sah am Anfang der Saison auf dem Papier nicht als schlechtestes Team der Liga aus - was sie aber aktuell sind. Dann kommt dazu, dass das Team offensichtlich kein "Team" ist - und in dem Moment kommt eben durchaus die Verantwortlichkeit des Trainers ins Spiel. Anstelle hinter den Kulissen am Team zu arbeiten, wird öffentlich kritisiert und sogar aus disziplinarischen Gründen rausgeworfen. Wer weiß denn schon, warum John wirklich geht? Wenn die Stimmung in einem Team stimmt, ist es zumindest leichter, die eigene Performance hinter der Teamleistung zurück zu stellen. Das scheint bei Bryant jedenfalls nicht mehr zu ziehen. Und wer John über die Jahre verfolgt hat, weiß, dass ihm ein "gutes Umfeld" wichtiger ist als persönlicher Ruhm.

    Insofern scheint es in Gießen katastrophal zu laufen. Miese Stimmung und miserable Performance. Egal ob man Pete Strobl mag oder nicht - für beides ist der Trainer größtenteils verantwortlich.

    Söder ist halt das Paradebeispiel einer profilierten Politik nach Stimmung..


    Waren im Dezember die zurückhaltenden Stimmen in der Bevölkerung noch vorherrschend, versucht Söder sich selbst innerhalb des "Teams Vorsicht" noch zu profilieren, indem er die strengsten Regeln überhaupt aufstellte.

    Jetzt glauben immer mehr Leute, die hohen Zahlen spielen eh keine Rolle mehr und Omikron wäre eh nicht so gefährlich, also schwenkt er in die komplett andere Richtung aus, um sich als "Retter der Gastro" zu profilieren, indem er statt der deutschlandweiten 2G+-Regelung ausschert und nur 2G in der Gastro bestimmt.

    => Er weicht immer ab, um sich zu profilieren - die Richtung der Abweichung bestimmt allerdings die aktuelle Stimmung.


    Inwiefern Söder aber eine Lösung realisieren kann, mit der er sich "profilieren" kann, ist für mich im Basketball noch nicht absehbar. Vollbelegung wird epidemiologisch kaum eine Lösung sein und einfach nur eine "gemässigte" Lösung mit z.b. 10-20% der Zuschauer dürfte ihm nicht profiliert genug sein.

    Ich bin gespannt, was er dieses Mal aus dem Hut zaubert für uns Fans.

    Der Trainer watscht Omot in der PK öffentlich als Egoshooter ab, schmeißt Tate aus disziplinarischen Gründen raus und der Franchiseplayer wechselt zu einem anderen Verein, nachdem man das Gefühl hatte, dass er überhaupt nicht im Spielsystem integriert wird.
    In Gießen brennt die Hütte.

    Bei allem Gejammer, dass die Doppelbelastung EL & BBL zu extrem ist:

    1.) Die beiden EL Teams haben sich das ausgesucht

    2.) Auch die EC Teams haben aktuell fast die gleiche Belastung.

    3.) Gerade die Bayern haben so einen tiefen Kader, dass das kaum als Argument zählt. Selbst wenn man die Top 5 wegnehmen würde, liegen die Gehälter der restlichen Spieler wohl über denen fast aller anderen BBL-Vereine.

    4.) ALBA kriegts aktuell ja auch hin - und zwar gefühlt in beiden LIgen besser (auch wenn die Tabelle rechnerisch in der BBL anderes besagt, die Formkurven der beiden Vereine zeigen in völligunterschiedliche Richtungen)

    5.) Wenn ein Team auf diesem Niveau selbst in der BBL nur von der individuellen Qualität eines einzelnen Spielers abhängt, stimmt einfach was nicht.

    Grundsätzlich ist es aber wohl auch "einkalkuliert" bei den Bayern, dass man ohnehin in den Playoffs anders spielt als in der Hauptsaison und es eben erst in den Playoffs "drauf ankommt".
    Das zeigt aber, dass man aus der Erfahrung im letzten Jahr schlicht nichts gelernt hat. Am Ende stehen von den 20 Leute im Kader in den Playoff wieder nur 7 Mann auf dem Feld und haben 90 Saisonspiele in den Knochen. Es wäre nicht verwunderlich, wenn sich das erneut rächt...

    Stimmt auch wieder, der Vorsprung wurde ja quasi direkt zu Beginn schon rasugespielt.
    Bezüglich der Einschätzung des Siegs würde ich sagen: Klare Dominanz eines schwachen Gegners. Das ist keine Meisterleistung, aber das muss man auch können.
    Wenn man sich unser Auftreten und letztendliche Niederlage gegen die zum damaligen Zeitpunkt miserabel spielenden Frankfurter anschaut, ist das jetzt schon eine ganz andere Souveränität gewesen.

    Ich kann bezüglich der Einschätzung der Situation in Würzburg, als auch der Perspektive für die Fortführung des Spielbetriebs nur die gestern erschienene "Extrafolge" von Abteilung Basketball empfehlen:

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    Höchste Führung erreicht mit der rein deutschen Aufstellung (mit Thommy)

    Wenn man aber die +/- Wertung anschaut, hat die Starting Five das Spiel ganz alleine gewonnen.

    Das Spiel mit 14 gewinnen und nur 6 Spieler haben überhaupt Pluswerte .. das spricht eher nicht für die zweite Reihe.

    Andererseits kann man sich das in so einem Spiel natürlich leisten, um auch der 2. Reihe mal etwas mehr Verantwortung zu geben.
    Denn das, was Bretzel gestern gezeigt hat, war zwar echt schlecht, aber wie soll er's denn wieder gutmachen, wenn er nichtmal 4 Minuten in so einem Spiel bekommt, weil er noch nicht mal in der 2., sondern eher in der 3. Reihe ist.... und gleichzeitig aber eben auch nicht mehr in der Pro B weiter Einsatzzeit sammeln kann.