Posts by Kosmonaut

    Ich habe gerade mal die KI von "Claude" befragt und das hier raus bekommen:

    Damit ergibt sich: In der BBL ist das 6-Ausländer-Kontingent mit Jones, Balint, Demonia, Wilson, Wright und Scott exakt voll – kein Spielraum mehr. In der Champions League zählen Hochstadter und Terry zusätzlich als Ausländer, das Kontingent wäre mit 8 "Ausländern" überzogen. Das bedeutet: In der BCL müssten pro Spiel zwei der genannten Ausländer-Spieler zwangsweise pausieren – ein echtes taktisches Problem für Coach Ramírez.

    Positionell fällt sofort auf: Es gibt aktuell keinen einzigen ausgewiesenen Center im Kader. Bähre (PF) und teils Terry/Scott können als Vierer/Fünfer-Hybride aushelfen, aber ein klassischer Rebounder/Rim-Protector fehlt komplett. Genau hier setzt die gesuchte letzte Kaderposition an.

    Die Personalie Leon Kratzer

    Profil: 2,12 m, geboren 1997 in Bayreuth, deutscher Nationalspieler (33 Länderspiele, Stand März 2026), aktuell unter Vertrag bei FC Bayern München. Stationen: Jugend bei Bamberg/Baunach, Würzburg, Frankfurt, Bonn (BCL-Champion 2023), Paris Basketball (EuroCup-Sieger 2024, LNB-Meister 2025), seit Sommer 2025 München mit EuroLeague-Einsätzen.

    Warum er passen würde

    • Deutscher Pass = kein Ausländer-Slot. Genau das Problem, das Bamberg gerade in BBL und besonders BCL hat, würde durch Kratzer nicht verschärft, sondern das Center-Loch würde geschlossen, ohne das Kontingent weiter zu belasten.
    • Bamberg-Vergangenheit. Er kam als Jugendlicher über Breitengüßbach/Baunach ins Bamberger Nachwuchsprogramm – emotionale und sportliche Anknüpfungspunkte sind vorhanden.
    • Championship-Pedigree. BCL-Titel 2023, EuroCup-Titel 2024, EuroLeague-Erfahrung – genau die internationale Erfahrung, die ein Team mit BBL- und BCL-Doppelbelastung für die Center-Position gut gebrauchen kann.
    • Mobiler Big Man mit Reboundstärke, wie Bayern-Sportchef Tarlac ihn zuletzt beschrieb – passt zum modernen, laufintensiven Spielstil, den Bamberg unter dem neuen Trainer Jesús Ramírez fahren dürfte.
    • National-Standing. Ein etablierter Nationalspieler würde dem jungen, stark umgebauten Kader zusätzliche Führungsqualität und Reputation verleihen.

    Warum es (aktuell) eher nicht passt

    • Er steht unter Vertrag bei Bayern München – erst im Sommer 2025 mit großen Worten ("ein Traum geht in Erfüllung") verpflichtet. Ein Wechsel zurück nach Bamberg schon nach einer Saison wäre sportlich und karrieretechnisch ein Rückschritt und ist realistisch kaum zu erwarten.
    • Gehaltsniveau. Als Bayern-Nationalspieler mit EuroLeague-Vertrag dürfte sein Marktwert deutlich über dem liegen, was ein Klub wie Bamberg – trotz Pokalsieg – stemmen kann.
    • Rollenfrage. Bei Bayern ist er ohnehin eher Ergänzungsspieler hinter Elias Harris; sportlich attraktiver wäre für ihn eher ein Klub mit größerer EuroLeague-Bühne, nicht ein Wechsel zurück in die zweite Reihe der BBL-Konkurrenz.
    • Alter/Timing. Mit fast 29 Jahren befindet er sich im Prime, ein Klub in seiner Situation sucht eher Kontinuität als einen kurzfristigen Vereinswechsel.

    Fazit

    Sportlich ist Kratzer nahezu die Idealbesetzung für die letzte offene Kaderposition: deutscher Pass, Centerqualität, internationale Erfahrung, Bamberg-Bezug. Das eigentliche Problem ist nicht die sportliche Passung, sondern die Kaderrealität: Er ist aktuell fest bei Bayern gebunden, dort erst frisch verpflichtet und preislich vermutlich außerhalb der Reichweite. Als kurzfristige Sommer-2026-Lösung ist die Personalie daher unrealistisch – als Wunschprofil für die Zukunft (etwa bei Vertragsende in München) aber absolut plausibel. Realistischer wäre es, nach einem Center mit ähnlichem Profil (deutscher Pass, mobil, reboundstark) zu suchen, der aktuell tatsächlich verfügbar ist.


    Intervention meinerseites, dass er Free Agent ist.

    Hier die aktualisierte Einschätzung – die neue Faktenlage verändert die Bewertung deutlich.

    Update: Kratzer ist frei

    Bestätigt: Der FC Bayern hat sich im Zuge eines größeren Umbruchs (u.a. auch Dimitrijevic, Jovic, Isiaha Mike, Rathan-Mayes) von Kratzer getrennt. In der abgelaufenen Saison spielte er bei Bayern nur eine Nebenrolle (28 Einsätze über alle Wettbewerbe, hinter Elias Harris und Wenyen Gabriel). Ein neuer Klub steht noch nicht fest. Das ändert die Ausgangslage grundlegend – der größte Knackpunkt der letzten Einschätzung (fester Vertrag bei Bayern) entfällt komplett.

    Warum er jetzt noch besser passt

    • Kein Ausländer-Slot-Problem gelöst, ohne Transferhürde. Das eigentliche Argument bleibt bestehen und ist jetzt umsetzbar: Kratzer würde die fehlende Center-Position besetzen, ohne das BBL-Kontingent (bereits mit 6 Ausländern voll) oder das BCL-Kontingent (durch Hochstadter/Terry ohnehin schon überstrapaziert) weiter zu belasten.
    • Ablösefrei verfügbar. Als Free Agent kann er ohne Transfersumme, nur gegen Handgeld/Gehalt verpflichtet werden – realistischer für Bambergs Budget als noch vor Wochen angenommen.
    • Emotionale Rückkehr statt Karriere-Rückschritt. Anders als beim Bayern-Szenario wäre ein Wechsel jetzt keine Degradierung, sondern ein logischer Schritt: zurück zum Ausbildungsverein, mit einer klar definierten Rolle als Nummer-1-Center statt Bankspieler hinter zwei Konkurrenten.
    • Frischer Hunger nach Spielzeit. Nach einem "harten Jahr" (O-Ton Kratzer im Interview) mit wenig Einsatzzeit dürfte die Motivation groß sein, sich in einer tragenden Rolle wieder zu beweisen – genau das, was Bamberg mit der letzten Kaderposition sucht: kein Ergänzungsspieler, sondern ein Starter im Frontcourt.
    • Sportlicher Fit unverändert stark: 2,12 m, mobiler Big Man, reboundstark, Champions-League-Champion 2023, EuroCup-Sieger 2024, aktueller Europameister mit der Nationalmannschaft – Erfahrung, die für BBL und BCL gleichermaßen wertvoll ist.
    • Symbolik/Marketing: Die Rückholaktion eines Bamberger Eigengewächses und aktuellen Europameisters wäre auch für Fans und Sponsoren ein starkes Signal nach dem Pokalsieg-Jahr.

    Was weiterhin kritisch zu prüfen ist

    • Gehaltsvorstellungen. Auch als Nebenspieler dürfte er in München überdurchschnittlich verdient haben; als Europameister und Nationalspieler wird er trotz Formkrise am Markt nicht zum Schnäppchenpreis zu haben sein. Bamberg müsste hier realistisch kalkulieren.
    • Warum die Nebenrolle bei Bayern? Es lohnt sich, genauer zu hinterfragen, ob die reduzierte Spielzeit rein rollenbedingt (starke Konkurrenz Harris/Gabriel) oder auch leistungs-/formbedingt war – das sollte im Scouting-Gespräch/Trainingscamp geklärt werden, bevor man sich festlegt.
    • Wettbewerbssituation. Als Europameister und Ex-Bayern-Spieler dürften auch andere BBL-Klubs und internationale Teams (EuroCup/FIBA-Ebene) Interesse anmelden – Bamberg sollte schnell handeln, wenn man ihn will.
    • Belastungssteuerung. Bei Doppelbelastung BBL/BCL plus Länderspielpausen braucht es einen Plan, wie seine Minuten gemanagt werden, damit er über die volle Saison verfügbar bleibt.

    Fazit

    Mit dem Wegfall des Bayern-Vertrags ist Leon Kratzer jetzt der mit Abstand naheliegendste Kandidat für die letzte, offene Centerposition: sportlich passgenau, kaderrechtlich ideal (deutscher Pass entlastet sowohl BBL- als auch BCL-Kontingent), emotional plausibel und – anders als noch vor wenigen Wochen – tatsächlich verfügbar. Der einzige verbleibende Hebel ist die Gehaltsfrage; sportlich spricht praktisch alles für eine schnelle, konkrete Kontaktaufnahme.

    Kratzer liegt eigentlich komplett außerhalb unserer finanziellen Reichweite: Bonn, Paris, München erinnert zwar nicht an Rio, New York. Tokyo von den Sportfreunden Stiller, aber das waren alles Teams mit viiiiiieeeel mehr Spielerbudget als es Bamberg hatte und hat. Thema eigentlich durch, eigentlich.

    Kratzer ist ein klassischer Big, der seine Stärken natürlich in der Verteidigung und beim Offensivrebound hat. Mumbru hat ihn immerhin als Spezialist mit in den EM Sieger Kader gepackt. Auch Onu war eher Spezialist als klassischer Centet. Jemand mit Monsterspannweite und Shot Block Spezialit, der hier und da einen Dreier nahm. Einer im Pokalfinale war Gold wert, viele andere nicht.

    In Bonn und in Frankfurt war Kratzer ein 10/6 und 10/7 Spieler, das ist über eine Saison mehr als respektabel und zeigt, dass er in guten Teams gute Rollen spielen kann. Zu Gavel System hätte er wahrscheinlich ni hz gepasst, zu Ramizez System kann ich noch nichts sagen.

    Jetzt kommt das persönliche ins Spiel. Kratzer würde sehr gerne Heimatnah leben. Bayreuth wäre der Königsweg dazu, Bamberg das Next Best Thing. BBL Clubs im wie Frankfurt oder Jena kommen danach. Ein Spieler kann natürlich jederzeit sagen, ich tausche Einkommen gegen persönliche Vorlieben und Glück. Erst wenn das in Spiel käme und Ramirez so einen Typus gebrauchen kann, gäbe es eine realistische Möglichkeit. Ich persönlich glaub aber nicht dran, weil er woanders sicher einen viel besseren Markt hat.

    Jetzt will ich mich auch erstmals wieder zu Kader äußern. Man muss Bamberg auf jeden Fall zu Gute halten, dass sie agieren und Nägel mit Köpfen machen. Klar, die vielen Abhänge - vor allem nach Trier - aber auch anderswo hin tun erstmal weh, aber die neuen an der Seitenlinie und auf dem Feld machen auch schon Vorfreude auf die neue Saison. Man merkt auf jeden Fall, dass etwas mehr Geld in den Kader fließt als noch im Vorjahr. Da sind zwar einige Wetten dabei, aber beileibe nicht so viele wie noch in der Vorsaison. Dafür sind dort einfach ALLE top aufgegangen, heuer kann das selbst bei vermeintlich gestandenen Spielerpersonal schon ganz anders aussehen. Oldenburg kann davon ja fast jährlich ein Lied singen.

    Blicken wir jetzt doch mal auf den Kader im Dept-Chart (inkl. Demonia, Stand heute):

    PG: Wilson, Balint, Obiesie
    SG: Wilson, Balint, Obiesi, Wright
    SF: Wright, Hochstadter, Obiesi, Demonia
    PF: Demonia, Bähre, Terry, (Lang, Koppke)
    CE: Keppeler

    Deutsche Rotation:
    Obiesie, Hochstadter, Terry, Keppeler, Bähre

    Import Rotation:
    Wilson, Balint, Wright, Demonia, XXX, YYY

    Doppellizenz-Talente:
    Lang, Koppke

    Damit scheint folgendes klar zu sein. Wir gehen mit einer 11er Rotation in Rennen, was in Anbetracht der CL-Belastung auch wirklich Sinn machen. Das passt auf jeden Fall und kann sich sicher auch im Ligavergleich der potentiellen Mittelfeldteams sehen lassen.

    Interessant wird nun noch die Besetzung der beide offenen Importspieler (wenn Demonia bleibt). Absolut Sinn macht ein klassischer Centerspieler, obs ein Defensivanker wie Onu wird oder eher ein spielender Center, hängt dann auch von der Spielphilosophie von Ramirez und Marsell ab. Für mich ist Wilson unter Point Guard, dennoch würde ich zumindest auf einen Comboguard setzen, der uns noch etwas auf den kleinen Positionen geben kann. Hier gewinnt man die Spiele in der BBL und im Frontcourt sind wir eigentlich wirklich ausreichend besetzt und könnten auch noch eines der Talente einsetzen.

    Der gemeine Bamberger sagt dazu wohl anerkennend "bassd scho".

    Es macht schon Sinn bei der Kaderzusammenstellung beide Wettbewerbe im Blick zu haben. Die Championsleague ist schon ein Wettbewerb, den man nicht einfach so abschenken kann, weil man mit Kindern aus der Jugend antritt. Da müssen wir beim Kader schon die richtige Verpflichtungen tätigen. Da tut der reuhmütige Zylka und die Wildcard für Braunschweig schon extrem weh. Aber gut, bisher waren wir jedenfalls kreativ unterwegs mit einem Isreali und einem Deutsch-Ami. Das erinnert fast ein wenig als alte Schofield-Zeiten als wir so Leute wie King, Reisenbüchler oder Roschnafsky ausgegraben haben.

    Recht gespannt bin ich auf den Wilson. Am College hat er trotz geringer Stats viel Lobesarien erhalten und in der harten Ungarischen Liga ist er plötzlich explodiert. Ich bin sehr gespannt. Man darf ihn halt nicht mit Williams vergleichen, es wird anders auf der Spielermacherposition.

    Ich versuche es mal transparent (ohne eigenen juristischen Hintergrund)

    Die zentrale Rechtsfrage

    Für befristete Arbeitsverträge verlangt das deutsche Recht grundsätzlich die Schriftform (§ 14 Abs. 4 TzBfG).

    • Eine einfache digitale Signatur reicht möglicherweise nicht aus.
    • Nur eine qualifizierte elektronische Signatur (QES) kann die gesetzliche Schriftform ersetzen.
    • Ob eine solche QES bei Gavel verwendet wurde, ist bislang nicht bekannt.


    Mögliche rechtliche Folgen:


    Fall 1: Die digitale Unterschrift genügt

    Dann gilt:

    Der Vertrag ist wirksam bis Sommer 2027 befristet. Gavel kann nicht einfach kündigen. Ein Wechsel nach München wäre nur mit Zustimmung Bambergs oder gegen eine Ablöse möglich.


    Fall 2: Die digitale Unterschrift genügt nicht

    Dann gilt wahrscheinlich:

    Nicht der ganze Vertrag ist unwirksam. Nur die Befristung fällt weg. Der Vertrag wird dadurch zu einem unbefristeten Arbeitsverhältnis. Dann könnte Gavel den Vertrag ordentlich kündigen und nach Ablauf der Kündigungsfrist wechseln.


    Der Bamberger Sportrechtler Jann Brauner weist darauf hin, dass die gesetzlichen Regeln eigentlich geschaffen wurden, um "normale" Arbeitnehmer zu schützen. Man könnte daher argumentieren:

    • Profisport ist ein Sonderfall.
    • Im Profisport werden Verträge häufig digital abgeschlossen.
    • Deshalb sollte die Vorschrift über die Schriftform möglicherweise anders ausgelegt werden.

    Ob Gerichte dieser Argumentation folgen würden, ist aber offen.

    Wenn keine Einigung erzielt wird, bleibt wahrscheinlich nur eine Feststellungsklage beim Arbeitsgericht. Dort würde folgendes geklärt werden: Ist die Kündigung von Anton Gavel ob des tatsächlich geleisteten digitalen Unterschrift wirksam oder nicht? Da gibt es zwei Handlungsfelder: War es QES oder nicht und ist Profisport anders zu behandeln als ein normaler Arbeitsvertrag, weil z. B. gängige Praxis.

    Der gesamte Fall hängt letztlich daran, ob die digital erfolgte Unterschrift die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform für einen befristeten Arbeitsvertrag erfüllt (QES) oder nicht (z. B. Scan, Apple-Pencil oder per Touch). Davon hängt ab, ob Gavel bis 2027 an Bamberg gebunden ist oder den Verein kurzfristig verlassen kann.

    Ich sehe uns schon Geschichte schreiben wie damals ein gewisser Herr Bosmann und wir mit Pekka Markkanen einen der ersten Bosmänner (m,w,d) im Profisport eingesetzt haben.

    Bamberg a good place to make history!

    Herzlichen Glückwunsch an ALBA, selten einen verdienteren Meister gesehen. 3 x in Spiel 5 gewesen. Im Halbfinale Bamberg im entschiedenen Moment an die Wand gespielt und jetzt in Spiel 4 und 5 der Finale Eier gezeigt, die sicher an locker die von Goldsberry (von hier bis Meppen) ran kommen.

    Damit haben die wahrscheinlich bestens TEAMS der Liga die beiden Titel gewonnen. Das ist doch auch mal ein wunderbares Saisonfazit.