Rostock feiert mit Sonderzug und 1.500 Fans das erste Gastspiel in Berlin: Nächster Besuch schon in drei Wochen?

Wohl jeder Zweitligist, der in der ProA um den Aufstieg kämpft, träumt auch davon, einmal in der Mercedes-Benz Arena vor großer Kulisse in der easyCredit BBL gegen ALBA BERLIN zu spielen. Für die ROSTOCK SEAWOVLES geht dieser Traum am Sonntag in Erfüllung, und das Gastspiel der Seawolves in der Hauptstadt wird nicht das letzte bleiben, denn seit Mittwoch haben die Rostocker auch rechnerisch den Klassenerhalt sicher. Vielleicht können die rund 1.500 Rostocker Fans, die ihr Team am Sonntag im Sonderzug oder mit dem Pkw begleiten, sogar schon in wenigen Wochen die nächste Reise nach Berlin planen. Ein Überraschungssieg in Berlin würde nämlich die Playoff-Chancen der Seawolves dramatisch vergrößern, und der erste Playoff-Gegner könnte dann ... ALBA BERLIN heißen.

Angeführt werden die Rostocker von JeQuan Lewis, der mit 15,8 Punkten sowie 7,5 Assists und 3,7 Ballverlusten pro Spiel (wer den Ball viel in der Hand hält, kann ihn auch öfter verlieren) zu den dominantesten Point Guards der Liga zählt. Lewis wird sich in Berlin wohl auf eine besondere Beachtung durch wechselnde Verteidiger einstellen müssen: Neben Maodo Lo und Jaleen Smith (zusammen 21,2 PPG, 7,0 APG, 3,6 TPG) warten in der Mercedes-Benz Arena auch die auf die Verteidigung gegnerischer Point Guards spezialisierten Jonas Mattisseck und Yovel Zoosman auf den Rostocker „Floor General“. Sollte Lewis zum Korb durchkommen, warten mit Ben Lammers (1,1 BPG) und Christ Koumadje (0,8) zwei Berliner Big Men, die die Gegner einzuschüchtern wissen. Der beste Shotblocker der Liga ist jedoch Rostocks Center Selom Mawugbe (2,2). Wenig verwunderlich: Berlin (3,5) und Rostock (3,6) führen die Liga-Statistik bei den Blocks an.

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Medieninformation: easyCredit BBL