Vor eigenen Fans und mit doppelter Motivation: Traum von TOP FOUR erfüllen

Dramatische BBL-Niederlage im Hinterkopf – 5.500 Zuschauer in Großer EWE Arena erwartet


Am Sonntag (15 Uhr) wollen die EWE Baskets Oldenburg die Chance auf die dritte Teilnahme am TOP FOUR im MagentaSport BBL Pokal nutzen. Gegen die MLP Academics Heidelberg wollen die Oldenburger zudem vor voraussichtlich 5.500 Zuschauern auch die Gelegenheit zur Revanche für die Overtime-Niederlage in der easyCredit BBL nutzen. Karten sind weiterhin unter www.ewe-baskets.de/tickets verfügbar.


Gleich eine doppelt besondere Motivation nehmen die Oldenburger im Viertelfinale des MagentSport BBL Pokals mit auf das Parkett. Zunächst kann die Mannschaft ein Stück Club-Geschichte schreiben und zum erst dritten Mal nach 2002 und 2015 in ein TOP FOUR einziehen. 2015 sicherten die EWE Baskets sich dabei den Pokalsieg vor den eigenen Fans, standen zudem 2020 im Pokalfinale gegen ALBA BERLIN. Es ist also die frühe Chance in der Saison, einen besonderen Erfolg für den Club einzufahren.


Zudem ist der 29. Oktober dem Team in Erinnerung geblieben, als Oldenburg sich nach großem Rückstand ins Spiel kämpfte, Heidelberg das Spiel mit einem Buzzerbeater in die Verlängerung schickte und dort für sich entschied. Den frenetisch feiernden Gegner beim zusehen zu müssen, werden die EWE Baskets am Sonntag unbedingt verhindern wollen. Gleichzeitig zogen die Mannschaft und Coach Pedro Calles aus dieser Niederlage wichtige Lehren, die in den letzten Wochen auch Teil der Weiterentwicklung und der drei Spiele dauernden Siegesserie wurden.


Im BBL-Spiel wurde deutlich, dass die Heidelberger mit ihrer Physis, Aggressivität und einem klaren Plan den EWE Baskets ähnlich sind und vielleicht gerade deshalb eine besondere Herausforderung darstellen können. Im Mittelpunkt des Spiels der Gäste steht Spielmacher Eric Washington, der mit 20,9 Punkten, 7,3 Assists und 4,0 Rebounds das Spiel seines Teams dominiert. Daneben ist es vor allem Max Ugrai, der mit 13,1 Punkten und 3,9 Rebounds im Schnitt für die Offensive sorgt.


Zudem kann sich Head Coach Joonas Iisalo auf eine breite Basis an Rollenspielern wie Shy Ely (8,7 Punkte), Vincent Kesteloot (8,7 Punkte, 4,2 Rebounds und 43,8 Prozent Dreierquote) verlassen. Insgesamt sind es sieben Akteure, die zwischen sieben und neun Punkten pro Partie erzielen. Fehlen wird Akeem Vargas, der nach einer Tätlichkeit im minderschweren Fall für zwei Pflichtspiele gesperrt wurde und gegen die EWE Baskets noch aussetzen muss.

Im Rückblick auf das Spiel im Oktober wird es für die EWE Baskets vor allem darauf ankommen, besser in die Begegnung zu finden und den Heidelbergern, die in der BBL bei einer Bilanz von 3:4 stehen und sich im Pokal-Achtelfinale nach Verlängerung in


Braunschweig durchsetzten, nicht erneut eine Zweierquote von 77 Prozent zu erlauben. Zudem werden die Gastgeber ihre Reboundstärke besser ins Spiel bringen wollen. Schließlich zählen die Oldenburger zu den besten Reboundteams der BBL, während Heidelberg im Schnitt fast fünf Rebounds weniger einsammelt, als die Gegner.


Neben dem MagentaSport BBL Pokal erwartet die Zuschauer auch ein Blick in die Arbeit des Baskets4Life e.V. und seine vielfältigen Projekte, die am Infostand im Foyer der Großen EWE Arena präsentiert werden. Zudem wird dort die Möglichkeit geboten sich bei Wurfspielen zu probieren. Die Präsentation von BASKita, dem neuesten Projekt des Baskets4Life e.V. wird dann in der Halbzeit auf dem Parkett der Mittelpunkt stattfinden.


Stimme zum Spiel:


Pedro Calles (Head Coach EWE Baskets Oldenburg): „Heidelberg ist eine sehr gute Mannschaft mit einer klaren Strategie und Identität. Wir müssen sehr fokussiert sein, das hohe Tempo kontrollieren. Washington ist der Spieler, der hauptsächlich kreiert und ihn müssen wir kontrollieren. Das BBL-Spiel hat allerdings gezeigt, dass auch andere Spieler offensiv wichtige Akzente setzen können!“


Medieninformation: EWE Baskets Oldenburg