Braunschweig in Bayreuth: Reichen drei ausländische Profis?

Mit zwei Siegen aus den ersten vier Partien und dem Einzug ins Pokal-Viertelfinale ist medi bayreuth nach eigenem Anspruch gut in die Saison gestartet, nach zwei Niederlagen in Ulm und München stehen die Oberfranken bei einer Bilanz von 2:4. Trotzdem wurde der Kader mit US-Guard Jarrod West verstärkt. Die Braunschweiger dagegen starteten mit 0:4, schieden im Pokal-Achtelfinale aus und zeigten sich mehrfach in der Crunchtime unsicher. Erst gegen Frankfurt gelang zuletzt ein 61:59-Sieg. Natürlich wurde da die Frage gestellt, ob das Konzept des Klubs von Dennis Schröder mit nur drei ausländischen Profis (Braydon Hobbs, Ondrej Sehnal und Jilson Bango) nicht etwas zu verwegen ist, aber: Braunschweig hat in der FIBA-Pause nicht nachverpflichtet.

So stehen weiterhin die deutsche Spieler in der Verantwortung, kein Team der Liga gibt seinen einheimischen Spielern so viele Minuten wie Braunschweig (69,9%). David Krämer machte zuletzt – zusammen mit Bayreuths Bastian Doreth – mit dem DBB-Team das WM-Ticket klar. Ob die beiden Guards auch mit nach Asien reisen, ist aber ungewiss. Besonders für Krämer wäre das enttäuschend, da er mit 18,8 Zählern im Schnitt der beste deutsche Scorer der Liga ist. Außerdem ist er als einheimischer Akteur der Topscorer seines Teams, was außer ihm aktuell nur Maodo Lo und Johannes Thiemann (15,0 und 12,7 PPG) sowie Chemnitz' Kevin Yebo (14,5) und seit dem Abschied von Justin Wright-Foreman auch Bambergs Chris Sengfelder (14,2) sind.

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Medieninformation: easyCredit BBL