Oscar da Silvas Rückkehr: zwei Teams wohnen, ach! in meiner Brust ...

Die Fans der MHP RIESEN Ludwigsburg werden am Sonntagabend sicherlich einen Spieler von ALBA BERLIN ganz herzlich begrüßen: Oscar da Silva. Der 23-Jährige war kurzfristig von Ludwigsburg nach Berlin gewechselt, nun kehrt da Silva nach Ludwigsburg zurück, vermutlich zum allgemeinen Ausgebuht-Werden. Je nachdem, welche Seite zu Wort kommt, sind Ausstiegsklauseln unterschiedlich ausgelegt worden. Eine Beurteilung sei Menschen überlassen, welche die ganzen Details kennen. Am Ende zählt aber eh nur eines: entscheidend ist auf dem Parkett.

Und dort stehen sich, das tritt auf Grund dieser Personale schon fast in den Hintergrund, der Hauptrunden-Erste der vergangenen Saison und der amtierende Deutsche Meister gegenüber. Und nicht nur das; beide Teams duellierten sich auch in den beiden Endspielen des Final-Turniers 2020. Bei so viel aktueller Historie dürfte es laut werden in der MHP Arena. Schließlich geht das Faust-Zitat aus Faust mit folgenden Worten weiter: „... die eine will sich von der andern trennen."

Und geräuschvolle Wechsel wie den von Oscar da Silva gab es in der Ligahistorie schon immer - Heiko Schaffartzik, Daniel Theis, Jared Jordan, Norbert Thimm und Mike Jackel sind da nur einige Beispiele, die wir hier zusammengefasst haben.

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Ulm empfängt Bamberg: Pers letzter Heimtanz gegen den Erzrivalen


An Brose Bamberg hat sich Per Günther bislang häufig die Zähne ausgebissen: Man erinnere sich an das hochklassige Pokal-Halbfinale 2012, das mit 99:96 nach Verlängerung an Bamberg ging. Oder an die Final-Serien 2012 und 2016, welche die Oberfranken per Sweep für sich entschieden. Auch in der Halbfinal-Serie in den Playoffs 2015 scheiterte Ulm mit 0-3 an Bamberg.

Und doch wird Günther auch gerne an Bamberger Duelle zurückblicken: Denn am 24. September 2008 bestritt der damals 20-Jährige sein erstes Spiel in der deutschen Beletage – ausgerechnet gegen die Oberfranken. In einem Interview auf der Ulmer Vereins-Homepage aus dem Jahr 2019 hat Günther über dieses besondere Spiel sinniert: Der damalige Jüngling rutschte auf Grund der Verletzung des eigentlichen Ulmer Starting-Point-Guards Dru Joyce in die Startformation und stand beim 66:64-Auswärtserfolg direkt 33 Minuten auf dem Parkett. „Rückblickend waren dieses Spiel und die zwei darauf folgenden für die Entwicklung meiner Karriere mitentscheidend, weil sich daraus eine gewisse Dynamik entwickelt hat", sagte Günther. Nun also sein letztes Hauptrunden-Heimspiel gegen Bamberg.

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Würzburg gegen Oldenburg: King und Paulding beim letzten Tanz


Zwei Gesichter der Liga, zwei Marathonmänner der deutschen Beletage. Sowohl Alex King als auch Rickey Paulding absolvieren in dieser Saison – wie Per Günther – ihren letzten Tanz. Am Freitagabend schwingen die beiden Veteranen beim Duell zwischen s.Oliver Würzburg und den EWE Baskets Oldenburg gemeinsam das Tanzbein auf dem Parkett. Und treffen dabei sicherlich auch direkt aufeinander: Paulding läuft in dieser Saison immer wieder als Power Forward auf – eine Position, auf der King schon länger beheimatet ist. King ist wortwörtlich der König, mit 616 Einsätzen hat der 36-Jährige die meisten Spiele der Liga-Historie auf dem Buckel (seit digitalter Datenerfassung zur Saison 1998/99). Der 38-jährige Paulding folgt dahinter mit 551 Einsätzen.

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Braunschweig gastiert in München: Amaize und Krämer im alten Wohnzimmer


Der Aderlass bei den Basketball Löwen Braunschweig im Sommer war groß, zahlreiche deutsche Akteure mit Entwicklungspotential haben die Niedersachsen verlassen. Die Löwen haben aber auch hungrige deutsche Spieler hinzugewonnen: wie Robin Amaize und David Krämer. Das Braunschweiger Flügelduo stand in der vergangenen Saison noch in Diensten des FC Bayern München, saß aber häufig auch am Rande der Bande. Nun haben Amaize und Krämer eine viel größere Rolle mit Verantwortung inne. Amaize mit 21,0 Punkten und Krämer mit 15,7 Zählern haben in den bisherigen drei Pflichtspielen unterstrichen, dass sie (mindestens) in den Dunstkreis der Nationalmannschaft gehören.

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Schoormann gegen Hollatz: deutscher Nachwuchs unter spanischen Trainern


Wenn am Sonntagnachmittag die FRAPORT SKYLINERS und die Hamburg Towers aufeinandertreffen, könnte an der Seitenlinie nicht nur Spanisch gesprochen werden – schließlich sind Frankfurts Diego Ocampo und Hamburgs Pedro Calles zwei von vier spanischen Trainern der Liga. Man könnte vielleicht auch einen Blick auf die zukünftige Guard-Rotation der deutschen Nationalmannschaft werfen: Mit Hamburgs Justus Hollatz und Frankfurts Len Schoormann werden zwei junge Point Guards auflaufen, die unter spanischen Coaches den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung machen wollen.

Der 20-jährige Hollatz (3 Länderspiele) hat sich schon vergangene Saison in der Towers-Rotation etabliert, der 19-jährige Schoormann empfahl sich zuletzt mit 17 Punkten beim Pokal-Erfolg gegen Oldenburg. Damit verbesserte Schoormann bei der Rückkehr nach überstandener Verletzung seinen persönlichen Karrierebestwert!

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Akeem Vargas gegen Karsten Tadda: zwei (ehemalige) DBB-Kettenhunde


Beim Duell zwischen der BG Göttingen und den Telekom Baskets Bonn treffen derweil zwei ehemalige DBB-Kettenhunde aufeinander, die nun als Veteranen ihre Teams mit anführen sollen. Göttingens Akeem Vargas hat 43 Länderspiele bestritten, Bonns Karsten Tadda kommt auf 89 Partien im DBB-Trikot. Ob noch mehr hinzukommen könnten? Im aktuellen Podcast der „Abteilung Basketball" erklärte der Bonner Neuzugang, dass der neue Bundestrainer Gordon Herbert ihn kontaktiert habe. Außerdem gibt Tadda im Podcast einen Einblick in die Kunst des Verteidigens. Ginge es nach Vargas und Tadda, dürfte die Null stehen ...

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Chemnitz gegen Bayreuth: Überraschend im Pokal-Viertelfinale


Die NINERS Chemnitz und medi bayreuth weisen drei Gemeinsamkeiten auf:

1. Beide Teams überraschten im Achtelfinale des Magenta Sport BBL Pokals, indem sie Playoff-Teams der vergangenen Saison ausgeschaltet haben: Chemnitz besiegte Ulm, Bayreuth bezwang Hamburg.

2. Beide werden es im Viertelfinale mit deutschen EuroLeague-Vertretern zu tun bekommen: Chemnitz mit München, Bayreuth mit Berlin.

3. Und bei beiden Teams treffen Spieler auf die „Ex". Bayreuths Guard Marcus Thornton wirbelte vergangene Saison noch in Chemnitz, NINERS-Schütze Malte Ziegenhagen begann seine Profikarriere 2015 in Bayreuth – brachte diese aber erst in Chemnitz in Schwung. Dass beide auch hervorragende Frisurenmodels abgeben würden, muss hier nicht weiter erläutert werden.

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Duell der Unistädte mit zusammen 18 Meisterschaften: Gießen erwartet Spitzenreiter Heidelberg


Am Samstagabend wird deutsche Basketballtradition durch die Sporthalle Gießen-Ost wehen. Mit den JobStairs GIESSEN 46ers und den MLP Academics Heidelberg werden sich zwei Traditionsclubs gegenüberstehen, die vor allem in den Anfangsjahren des deutschen Basketballs echte Titelhamster waren. Geht man bis ins Jahr 1947 zurück, haben Heidelberger Clubs 13 deutsche Meisterschaften und zwei Pokaltitel gewonnen. Gießener Mannschaften verzeichneten fünf Meistertitel und drei Pokalerfolge. Mehr zur Historie aller Meister und Pokalsieger gibt es hier. Einige Jahrzehnte später stehen sich in der Gegenwart zwei Mannschaften gegenüber, die in dieser Saison nicht am Pokal-Wettbewerb teilgenommen haben: die Heidelberger als Aufsteiger, die Gießener als Club mit Wildcard.

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„Boggy" gegen Huskic: Point Center unter sich


In diesem Sommer hat mit dem ehemaligen Oldenburger Center Rasid Mahalbasic „Mr. Triple-Double" der Liga verlassen. Wer übernimmt nun die Rolle des „Point Centers"? Eine Antwort findet sich vielleicht beim Duell zwischen dem SYNTAINICS MBC und den HAKRO Merlins Crailsheim. Wölfe-Center Goran Huskic kratzte bereits an einem Triple-Double, 21 Punkte, zwölf Rebounds und acht Assists erzielte der Serbe beim 106:101-Erfolg Weißenfels' in Braunschweig. Bogdan Radosavljevic hat sich spätestens in seiner Zeit in Crailsheim als spielintelligenter Fünfer etabliert. So führen Huskic (4,5 APG) und „Boggy" (3,0 APG) derzeit die Assist-Bestenliste unter den Centern der Liga an.

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Medieninformationen: easyCredit Basketball Bundesliga, Presseabteilung, vom 08.10.2021.