„Live another day?“ Oldenburg und Braunschweig müssen siegen, um ihre Saisonziele zu erreichen

„Live another day!“ - das war frei nach James Bond unsere Überschrift nach dem dramatischen 98:97-Sieg der Basketball Löwen Braunschweig gegen Ludwigsburg am vergangenen Wochenende, durch den die Niedersachsen weiter in der Lage sind, auf den letzten Metern den Klassenerhalt zu schaffen. Der Tabellenletzte hat – bei zwei noch ausstehenden Spieltagen – zwei Siege Rückstand auf den Drittletzten Jena. Für die Löwen gibt es dabei nur ein Szenario, bei dem sie nicht absteigen würden: Grundsätzlich müssen die beiden verbleibenden Partien in Oldenburg und gegen Chemnitz gewonnen werden. Außerdem müsste am vorletzten Spieltag Heidelberg in Jena gewinnen, und am letzten Spieltag müsste Jena in Berlin und Heidelberg gegen Vechta verlieren. Dann wäre Heidelberg Tabellenletzter mit 10-24 Siegen, und Jena und Braunschweig hätten jeweils 11-23 Siege – und den direkten Zweiervergleich haben die Löwen gewonnen (1-1 Siege, +6 Korbpunkte), wodurch sie sich auf den 16. Platz gerettet hätten.

Schwingt sich David N'Guessan im Saison-Endspurt zum Löwenretter auf? Im Spiel gegen Ludwigsburg war der Center jedenfalls mit 21 Punkten, zehn Rebounds und einem Effektivitätswert von 29 der Matchwinner für die Braunschweiger und avancierte zum Spieltags-MVP. In Oldenburg wird er es mit Michale Kyser zu tun bekommen. Der flächendeckend tätowierte Big Man der Donnervögel steht in der Regel – und zu Unrecht – im Schatten der Oldenburger Go-to-Guys Chris Clemons und Brian Fobbs, denn der 2,08 Meter große Routinier (34 Jahre) macht unter den Körben einen mehr als soliden Job (9,8 PPG, 5,0 RPG), wobei er auch über einen feinen Touch aus der Mitteldistanz verfügt. Braunschweigs N'Guessan kommt im Saisonmittel auf 13,7 Punkte und 6,4 Rebounds pro Spiel.

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Medieninformation: easyCredit BBL