Letzte Auswärtsfahrt der Saison: SKYLINERS wollen in Chemnitz an den Hinspielerfolg anknüpfen
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May 7, 2026 at 9:37 AM -
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Am Donnerstag, den 7. Mai, sind die SKYLINERS am 33. Spieltag der easyCredit BBL bei den NINERS Chemnitz zu Gast. Tip-off in der Messe Chemnitz ist um 18:30 Uhr. Im Duell mit dem Tabellenzehnten wollen die Frankfurter nach der Niederlage gegen Bonn im vorletzten Saisonspiel wieder ein anderes Gesicht zeigen und an die starke Leistung aus dem Hinspiel anknüpfen.
Eine besondere Verbindung gibt es dabei auch personell: William Christmas lief in der vergangenen Saison noch für die Chemnitzer auf, wird dem Team von Headcoach Klaus Perwas jedoch – ebenso wie Till Pape und Garai Zeeb – verletzungsbedingt weiterhin fehlen.
Sepehr Tarrah (Co-Trainer SKYLINERS): "Wir wollen im letzten Spiel noch einmal alles reinwerfen – auch wenn wir aktuell mit personellen Ausfällen klarkommen müssen. In Chemnitz zu spielen ist eine große Herausforderung und sehr unangenehm. Es ist eine Mannschaft, die sich viel bewegt und auch den Ball gut laufen lässt. Deshalb wird es entscheidend sein, dass wir defensiv stabil stehen und einen Weg finden, sie zu stoppen. Auf der anderen Seite wollen wir offensiv als Team auftreten, uns die bestmöglichen Würfe herausspielen und dabei unsere Auswärtsstärke nutzen."
Formcheck: Gute erste Halbzeit gegen Bonn nicht ausreichend
Im letzten Spiel mussten sich die SKYLINERS den Telekom Baskets Bonn deutlich mit 72:104 geschlagen geben. Dabei zeigte insbesondere die erste Halbzeit (41:49) eine ordentliche Leistung, in der die Frankfurter gut im Spiel waren und offensiv Lösungen fanden.
Nach der Pause verlor das Team von Klaus Perwas jedoch defensiv zunehmend den Zugriff, wodurch Bonn sich vor allem im dritten Viertel entscheidend absetzen konnte. Trotz engagierter Phasen gelang es nicht mehr, den Rückstand entscheidend zu verkürzen.
Positiv hervorzuheben sind die Leistungen von Radii Caisin (16 Punkte, 4 Dreier) sowie Jacob Holt (17 Punkte, 6 Rebounds), die offensiv wichtige Akzente setzten.
Chemnitz mit wichtigem Auswärtssieg in Berlin
Die NINERS Chemnitz gehen mit Rückenwind in die Partie: Zuletzt gelang ein knapper 84:82-Auswärtssieg bei ALBA BERLIN, der neue Hoffnung im Playoff- und Play-In-Rennen gibt.
Die Chemnitzer starteten stark, spielten aggressiv zum Korb und überzeugten durch eine geschlossene Teamleistung mit sechs zweistelligen Scorern. In der Crunchtime behielten sie die Nerven – unter anderem durch entscheidende Freiwürfe von Corey Davis kurz vor Schluss.
Leistungsträger war erneut Kevin Yebo mit 18 Punkten, der gemeinsam mit Amadou Sow und Corey Davis das Gerüst der Mannschaft bildet.
Players to Watch: NINERS Chemnitz
Kevin Yebo (16 Punkte / 6,4 Rebounds / 1,4 Assists)
Amadou Sow (12,8 Punkte / 6,1 Rebounds)
Corey Davis (ca. 12,1 Punkte / 2,2 Rebounds / 6,3 Assists)
Zahlen, die Mut machen
Ein Blick auf die Statistiken zeigt durchaus Ansatzpunkte für die SKYLINERS: Die Frankfurter verfügen über eine bessere Freiwurfquote sowie eine höhere Offensiv-Reboundquote als die Chemnitzer. Zudem liegt die Dreierquote beider Teams auf einem ähnlichen Niveau (jeweils rund 33 %).
Defensiv zeigen sich bei Chemnitz ebenfalls Schwächen: Sowohl bei Steals als auch bei Blocks belegen sie ligaweit den letzten Platz. Gleichzeitig gehören sie jedoch zu den effizientesten Teams bei Abschlüssen aus dem Zweipunktebereich (Platz 4).
Rückblick: Dramatischer Heimsieg im Hinspiel
Das Hinspiel gegen Chemnitz bleibt aus Sicht der SKYLINERS in bester Erinnerung: In einer intensiven Partie setzten sich die Frankfurter knapp mit 89:86 durch – gekrönt von einem spektakulären Buzzer-Beater von Isaiah Swope.
Ausschlaggebend waren damals vor allem die Rebound-Dominanz sowie eine aggressive Spielweise. Offensiv führten Isaiah Swope (21 Punkte), Till Pape (17 Punkte) und William Christmas (13 Punkte, 100 % Freiwürfe) das Team an.
In der Crunchtime bewiesen die SKYLINERS Nervenstärke von der Freiwurflinie und sicherten sich durch wichtige Offensivrebounds zusätzliche Possessions, bevor Swope mit dem letzten Wurf des Spiels für die Entscheidung sorgte.
Medieninformation: SKYLINERS