Nächster schwerer Playoff-Test für Bayern in der „Turnhölle“

15 Jahre sind kein echtes Jubiläum, aber für einen historischen Meilenstein reicht es allemal: 2011 stiegen die Baskets Würzburg gemeinsam mit dem FC Bayern Basketball in die Bundesliga auf, die Münchner verließen die ProA mit nur zwei Niederlagen und die Unterfranken mit sieben aus 28 Spielen. 15 Jahre später zählen beide Teams zur BBL-Spitze, als momentaner Tabellenfünfter auch wieder die (nach einem Abstieg 2015 zurückgekehrten) Gastgeber des Titelverteidigers, der am Donnerstagabend (20 Uhr/Dyn) vor 3.140 Fans in der Würzburger „Turnhölle“ antritt.

Heimspiel am Montag gegen Rostock

Nächstes Heimspiel des Deutschen Meisters: kommenden Montag (20 Uhr) im BMW Park gegen Rostock.

Während die Bayern als Tabellenerster (23:5) die reguläre Saison abschließen wollen und somit mit dem Heimvorteil für alle möglichen K.o.-Runden in den Playoffs (ab 17. Mai im SAP Garden), kämpft Würzburg (17:12) um die direkte Qualifikation für die Postseason. Der Abstand des Tabellenfünften auf den ersten Play-In-Rang (Trier und Ludwigsburg je 16:14) beträgt derzeit immerhin zwei Niederlagen.

Starke Würzburger Guards

Erfolgstrainer Sasa Filipovski, der Würzburg in den beiden zurückliegenden Jahren bis ins Halbfinale führte, hat auch diese Saison eine starke Guard-Garde zusammengestellt. US-Spielmacher Marcus Carr (17,4 PpS, 5,8 ApS) ist der nächste MVP-Kandidat seines Teams, zusammen mit Davion Mintz (16,8 PpS) und Brae Ivey (11,5) zeichnet das Trio für deutlich mehr als die Hälfte der Ausbeute von durchschnittlich 82 Punkten verantwortlich.

In Christian Skladanowski (deutscher U16-Meister 2019 mit dem FCBB) und Center Eddy Edigin (5,9 PpS) spielen auch bei den Fitness First Baskets zwei Profis, die einst im Nachwuchsprogramm der Bayern starteten.

Medieninformation: FC Bayern Basketball