Heimniederlage gegen den deutschen Meister. VET-CONCEPT Gladiators Trier unterliegen FC Bayern München am SWT-Spieltag mit 80:104.
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April 21, 2026 at 12:10 PM -
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Beste Trierer Werfer waren Marco Hollersbacher, Marten Linßen und George King mit jeweils 10 Punkten. Nächstes Auswärtsspiel am Samstag in Jena.
Ohne den verletzt fehlenden Nolan Adekunle und angeschlagen auf der Bank sitzenden Behnam Yakhchali schickte Gladiators-Headcoach Jacques Schneider eine Starting Five aus Clayton Guillozet, Jordan Roland, George King, Marco Hollersbacher und Marten Linßen auf das Parkett der SWT Arena. Von Beginn an zeigten beide Teams einen temporeichen und teamdienlichen Basketball. Während die Gladiatoren immer wieder hart den Münchener Korb attackierten und so zu Spielbeginn erfolgreich waren, fanden auch die Bayern gute Abschlüsse nach schnellem Passspiel. Eine frühe Trierer Führung von 9:8 (5. Spielminute) konnte unter anderem durch einen erfolgreichen Dreier von Steven Ashworth noch auf 17:12 (7.) erhöht werden, bevor auch die Bayern wieder treffsicherer wurden. Trotz einer überschaubaren Dreierquote blieb die Münchener Offensive extrem effizient und immer wieder sorgte ein cleverer Extrapass für leichte Abschlüsse der Bayern-Center. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel ging es mit einem knappen Rückstand von 19:21 in die erste Viertelpause.
Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Bayern dann merklich den defensiven Druck. Mit physischer und agiler Defense sorgte man für große Probleme im Trierer Spielaufbau und eine Münchener Hand landete in nahezu jedem Trierer Pass. So erhöhte der amtierende deutsche Meister schnell auf 22:28 (12.) und setzte ein erstes Ausrufezeichen. Weiterhin blieb die Münchener Defense erfolgreich und produzierte zahlreiche Ballverluste der Gladiatoren, die auf der Gegenseite schnell in Münchener Punkte umgemünzt wurden. Mit 27:44 (16.) setzten sich die Bayern dann weiter ab und trafen nun auch aus der Distanz etwas besser. Die Trierer liefen weiter an, konnten aber nicht genug Tempo aufbauen um die stark rotierende Defense der Münchener zu schlagen. So ging es mit einem deutlichen Rückstand von 37:55 in die Halbzeitpause.
Im dritten Viertel fanden die Moselstädter dann wieder besser in ihre Systeme und spielten erneut gute Würfe heraus. So fand man die wenigen Lücken in der Münchener Defensive und konnte den Rückstand zwischenzeitlich etwas verkürzen (49:64, 25.). Auch jetzt war es die brutal enge Passverteidigung der Bayern, die den Trierer weiter zu schaffen machte und dem FCB immer wieder zu einfachen Punkten verhalf. Auch das nötige Wurfglück um einen entscheidenden Lauf zu starten fehlte den Gladiatoren jetzt und mit 55:73 aus Trierer Sicht ging es in den Schlussabschnitt.
Auch im letzten Viertel gaben sich die Gladiatoren, trotz des hohen Rückstandes, nicht auf und versuchten weiterhin ihren Tempo-Basketball zu spielen. Doch auch jetzt liefen die Bayern mit, spielten clever ihre Physis in der Defensive aus und fanden auch offensiv immer wieder den Extrapass zum richtigen Eins-gegen-Eins. So blieb es für die Trierer extrem schwer sich in der Partie zu halten und den Bayern noch einmal gefährlich zu werden. Auch wenn es den Römerstädtern nun immer wieder gelang zum Korb zu kommen, blieb die Münchener Führung unantastbar und bei vier Minuten Restspielzeit stand ein deutliches 69:97 auf der Anzeigetafel. Für positive Nachrichten auf Trierer Seite sorgte derweil Center Yannis Steger, der für die letzten Spielminuten eingewechselt wurde und gleich dreimal von der Freiwurflinie erfolgreich war und so die ersten Bundesligapunkte seiner jungen Karriere sammelte.
Die Viertel: 19:21 | 18:34 | 18:18 |
Zuschauerzahl: 5.400
Jacques Schneider (Headcoach VET-CONCEPT Gladiators: „Glückwunsch an den FC Bayern, die heute in einer wirklich guten Verfassung waren und vor allem innen extrem hochprozentig getroffen haben. Sie haben sehr gute Entscheidungen getroffen und immer den richtigen Mann gegen verschiedene Defensivsysteme von uns gefunden haben. Ich bin stolz auf mein Team, dass wir uns nicht aufgegeben haben. Wir haben das erste Viertel mit zwei und die zweite Halbzeit mit sechs Punkten verloren, das heißt, dass das zweite Viertel der Bayern entscheidend war. In dieser Phase waren wir nicht konsequent genug mit dem Ball und haben viele Live-Turnover produziert, die Bayern einfache Punkte geschenkt haben. Auch das Rebounding ist zu deutlich, da geben wir zu viele Possesions ab. Glückwunsch auch an Yannis Steger, der heute seine ersten Bundesliga-Punkte erzielen konnte. Von der Freiwurflinie vor 5.400 Leuten muss man das erstmal machen und es freut uns sehr für ihn.“
Für Trier spielten: Steven Ashworth (9 Punkte), Clay Guillozet (8), Behnam Yakhchali (DNP), Marco Hollersbacher (10), Yannis Steger (3), Marten Linßen (10), Jordan Roland (9), Urald King (6), Evans Rapieque (7), JJ Mann (6), Maik Zirbes (2) und George King (10).
Beste Werfer FC Bayern München Basketball: Oscar da Silva (22), Vladimir Lucic (19) und David McCormack (13.)
Medieninformation: VET-CONCEPT Gladiators Trier