ratiopharm ulm erkämpft sich einen wichtigen 75:68-Auswärtssieg bei den Rostock SEAWOLVES. Jetzt noch Tickets für das Topspiel zu Hause gegen Berlin sichern.
Ein umkämpftes Spiel zeigt über Ein umkämpftes Spiel mit echtem Playoff-Charakter über weite Strecken. Am Ende ist es die überragende Uuulmer Verteidigung, die den Unterschied macht: 13 Steals und 20 erzwungene Ballverluste auf Rostocker Seite sprechen eine klare Sprache. Der Schlüsselmoment lag in den Anfangsminuten des zweiten Viertels – allen voran Chris Ledlum ging hier beispielhaft voran. Die Uuulmer drehten den Rückstand und erspielten sich eine Führung, die sie bis zum Ende behaupteten. Der kämpferische Einsatz glich dabei auch die ausbaufähigen Quoten von der Dreier- und Freiwurflinie aus. „Wir haben mit viel Einsatz gespielt, vor allem am defensiven Ende. Meine Spieler haben sehr gut miteinander kommuniziert und wir haben ein wenig besser als Rostock getroffen. Wir haben zwar den Ball nicht gut geworfen und haben uns zu viele Ballverluste geleistet - bis auf das zweite Viertel, in dem wir 30 Punkte erzielt haben. Das war stark. Ich bin stolz auf meine Spieler, die auswärts einen Sieg feiern konnten“, so Cheftrainer Ty Harrelson nach Spielende.
Uuulmer kontern holprige Anfangsphase
Eine hohe defensive Intensität prägte die Partie in den ersten Minuten auf beiden Seiten. Turnover sorgten sowohl bei den Uuulmern als auch bei den Rostockern früh für große Offensivprobleme. Die SEAWOLVES übernahmen gegen Ende des ersten Viertels die Kontrolle, vor allem dank acht Offensivrebounds. So gingen die Hausherren mit einer Führung in die erste Pause (11:15; Q1). Chris Ledlum leitete nach der Viertelpause die Wende ein. Sechs schnelle Punkte des Amerikaners brachten die Führung für Ulm. Dieser Lauf beflügelte auch die Mannschaft: Eine aggressive Zonenpresse zwang Rostock zu Fehlern und eröffnete den Gästen einfache Punkte. Den zwischenzeitlich zweistelligen Rückstand konnten die Nordlichter bis zur Halbzeit allerdings wieder verkürzen – erneut dank starker Arbeit am offensiven Brett (41:35; Q2).
Leidenschaftlich gekämpft und gewonnen
Der zweite Durchgang begann ähnlich zerfahren wie der erste. Beide Teams hatten Schwierigkeiten, strukturierte Angriffe zu kreieren. Rostock kam durch einzelne Dreier zurück ins Spiel. Ulm hingegen tat sich aus der Distanz und von der Freiwurflinie schwer. Auch beim Rebounding hatten die Gäste weiterhin Probleme. Durch insgesamt 20 Offensivrebounds erarbeiteten sich die Hausherren wieder die Führung vor dem Schlussabschnitt (53:54; Q3). Im letzten Viertel kippte das Spiel erneut zugunsten der Uuulmer. Mit aggressiver Verteidigung provozierten die Harrelson-Schützlinge weitere Ballverluste und nutzten diese nun konsequent. In der Crunchtime war es einmal mehr Chris Ledlum, der mit wichtigen Treffern den Sieg sicherte (75:68; Q4).
Ledlum schultert die Offensive
Ein starker Auftritt von Chris Ledlum: Seine Physis war offensiv der Schlüssel zum Erfolg. Unter dem Korb war er für die SEAWOLVES kaum zu stoppen. Gemeinsam mit Justin Simon sicherte er sich zudem die meisten Rebounds auf Uuulmer Seite (jeweils 8). Mit 22 Punkten war Ledlum Topscorer der Partie. Mark Smith (18) und Justin Simon (15) punkteten ebenfalls zweistellig.
Orange-Mixed Zone:
Head Coach Ty Harrelson: Wir haben mit viel Einsatz gespielt, vor allem am defensiven Ende. Meine Spieler haben sehr gut miteinander kommuniziert und wir haben ein wenig besser als Rostock getroffen. Wir haben zwar den Ball nicht gut geworfen und haben uns zu viele Ballverluste geleistet - bis auf das zweite Viertel, in dem wir 30 Punkte erzielt haben. Das war stark. Ich bin stolz auf meine Spieler, die auswärts einen Sieg feiern konnten.
Medieninformation: ratiopharm ulm