On the Road – Fakten und Stimmen: #OLDHAM

Am Mittwoch (01.04.) gastieren die Veolia Towers bei den EWE Baskets Oldenburg. Spielbeginn ist um 20 Uhr, DYN überträgt live ab 19:45 Uhr.


Für die Hamburger gab es vergangenen Sonntag gleich mehrere gute Gründe zu feiern – angefangen bei der Vertragsverlängerung von Eigengewächs Osaro Rich, über den neuen Zuschauerrekord bis hin zum erneuten Sieg gegen FC Bayern München Basketball lieferte auch das vierte Spiel in der Barclays Arena ordentlich Towers-Magie. Darauf ausruhen will sich das Team von Benka Barloschky allerdings nicht. Denn schon einmal in dieser Saison waren es die Donnervögel, die den Hanseaten nach zwei Siegen in Folge einen Dämpfer verpassten und das Hinspiel deutlich für sich entscheiden konnten. In Oldenburg gilt es also, eine offene Rechnung zu begleichen.


Nennenswert:

  • Zum 13. Mal treffen beide Teams im Nordderby aufeinander. Die ewige Bilanz spricht mit 8:5 für Oldenburg.
  • Der Saisonstart verlief für beide Teams holprig. Während die Veolia Towers mit vier Nachverpflichtungen ihren Kader neu strukturierten, entwickelte sich in Oldenburg nach dem frühen Trainerwechsel Head Coach Lazar Spasic zum zentralen Faktor des Aufschwungs.
  • Das Hinspiel verloren die Hamburger deutlich mit 69:94
  • Über den gesamten bisherigen Saisonverlauf schnappte sich kein Team weniger Bälle von den Brettern als die EWE Baskets Oldenburg (32,7 TR)


Personal Update:


Spielmacher LJ Thorpe scheinen die Spiele vor großer Kulisse besonders zu liegen. Vor den Augen von 12.570 Fans wurde der US-Amerikaner - wie auch schon beim Weihnachts-Highlight gegen ALBA BERLIN - Hamburger Topscorer (24 Punkte), legte zusätzlich 6 Assists auf und versenkte vier seiner sechs Dreier. Nur Kenneth Ogbe war aus der Distanz noch effizienter, versenkte 71,4% seiner Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Linie und verpasste dabei nur knapp seine persönliche Bestleistung. Mit durchschnittlich 23:30 Minuten Einsatzzeit hat sich der 31-Jährige längst als feste Größe im Team etabliert und erzielt mit 10,6 Punkten pro Spiel deutlich mehr als noch bei seiner letzten Station in Oldenburg (6,2).


Insgesamt präsentierten sich die Veolia Towers von der Dreierlinie stark verbessert: Mit 53,1 Prozent traf das Team nicht nur hochprozentig, sondern betrieb auch Wiedergutmachung für die schwache Quote in Jena (33,3).


Gegner Insights:


Seit dem Hinspiel im Dezember hat sich viel getan. Standen die Donnervögel zu dem Zeitpunkt noch auf dem letzten Tabellenplatz und damit hinter den Veolia Towers, rangieren die Oldenburger nun auf dem 13. Tabellenplatz und damit über den Hamburgern. Angeführt werden die EWE Baskets, die zuletzt drei Spiele in Folge verloren, jedoch nach wie vor vom Guard-Duo Christopher Clemons (18,8) und Brian Fobbs (14,8). Erstgenannter knackte bei den letzten zwei Niederlagen jeweils die 20-Punkte-Marke.


Darüber hinaus verfügt Head Coach Lazar Spasic über einen starken Kern und hat mit Zubcic, Kyser sowie Tischler drei weitere Spieler in der Rotation die regelmäßig zweistellig scoren. Vor allem Nicholas Tischler sollte Towers-Fans in Erinnerung geblieben sein – im Hinspiel führte der Forward seine Donnervögel mit 20 Punkten maßgeblich zum Sieg.

Übertragung Dyn zeigt das Spiel live und in Farbe  – die Übertragung startet um 19.45 Uhr, kommentiert von Arne Malsch.


Benka Barloschky: „Die große Herausforderung wird sein, nach dem Highlight-Spiel in der Barclays Arena die Motivation zu finden, das Gleiche zu investieren, nicht einen Prozent weniger zu geben, mehr zu investieren als der Gegner und einfach ein unangenehm zu spielender Gegner zu sein.“


Zsombor Maronka: „Wir haben seit dem letzten Spiel gegen Oldenburg einen deutlich besseren Rhythmus gefunden, und auch unsere Teamdynamik hat sich spürbar verbessert. Das Spiel im Barclays gibt uns zusätzlichen Rückenwind, aber wir müssen trotzdem geerdet bleiben und uns auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Sie haben uns zu Hause klar geschlagen – deshalb sind wir jetzt hochmotiviert, uns zu revanchieren und es dieses Mal besser zu machen.“

Kenneth Ogbe: „Seit dem Hinspiel hat sich bei uns viel verändert. Über den Verlauf der Saison verbringt man so viel Zeit miteinander, dass man sich einfach noch viel besser kennenlernt. Auch durch die Trainingseinheiten sind die Abläufe noch einmal deutlich besser geworden. Natürlich gab es viele Höhen und Tiefen, aber kontinuierlich wird man Woche für Woche besser, wenn man zusammen ist und trainiert. In Oldenburg erwartet uns wieder eine Hammerkulisse - die Halle ist normalerweise immer voll und die Stimmung sehr gut. Wir spielen gegen ein sehr physisches Team mit viel Erfahrung, daher müssen wir im Eins-gegen-Eins besonders konzentriert arbeiten, die Guards vom Korb fernhalten, offene Würfe draußen verhindern und den offensiven Rebound kontrollieren.“

Medieninformation: Veolia Towers Hamburg