On the Road – Fakten und Stimmen: #TRIHAM

Am Mittwoch (18.03.) gastieren die Veolia Towers bei den VET-CONCEPT Gladiators Trier. Der Aufsteiger startete stark in die Saison, verlor allerdings drei der letzten vier Spiele. Tipoff ist um 20 Uhr – Dyn überträgt ab 19.45 Uhr live.


Aufgrund des im Januar ausgesetzten Heimspiels steht den Veolia Towers in dieser Woche ein echtes Back-to-back-Programm bevor. Denn sowohl am Mittwoch (18.03., 20 Uhr) als auch fünf Tage später – dann in der heimischen Inselpark Arena – treffen die Hamburger auf die VET-CONCEPT Gladiators Trier. Der Aufsteiger knüpft nach dem Aufstieg im Sommer nahezu nahtlos an die Titelsaison an und ritt vor allem in der Hinrunde weiter die Erfolgswelle. Seit dem Jahreswechsel scheint der Motor beim Nachfolger des zweimaligen Pokalsiegers TBB Trier aber ein wenig ins Stottern geraten zu sein. Dennoch haben es die Trierer schon jetzt geschafft, trotz zehn Jahren Abstinenz in der easyCredit BBL wieder einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.


Nennenswert

  • Acht Duelle gab es zwischen den Towers und den Gladiators bereits in der Basketball Bundesliga ProA – in der ewigen Bilanz (2:6) führen die Trierer
  • Durchschnittlich 91,3 Punkte bringen die VET-CONCEPT Gladiators Trier pro Spiel auf die Anzeige: Bestwert in der easyCredit BBL. In sieben Spielen erzielte der Aufsteiger 100 oder mehr Punkte
  • Den Trierern unterlaufen die meisten Ballverluste (16,8 TO) im Schnitt, die Veolia Towers liegen in diesem Ranking mit 15,8 Ballverlusten auf Rang 16
  • Hin- und Rückspiel in einer Woche: Das im Januar kurzfristig abgesetzte Heimspiel gegen Trier wird am Sonntag (22.03., 18 Uhr) nachgeholt. So kommt es innerhalb von nur fünf Tagen zum erneuten Aufeinandertreffen

Personal Update


Die Veolia Towers haben derzeit alle Hände voll zu tun: Allen voran die Physiotherapeuten rund um Abteilungsleiterin Annika Schlifelner. Denn es zwickt und zwackt derzeit reihenweise bei den Profis. Die Warteliste nach den Trainings und Spielen wird länger und länger. Auch nach Trier ist die ausgebildete Sportphysiotherapeutin, die im Sommer 2024 vom Towers-Gesundheitspartner ENDO Rehazentrum fest in das Team hinter dem Team gewechselt ist, mitgereist, um die Spieler nach der rund siebenstündigen Busfahrt wieder aufzulockern.


Ebenfalls die Reise angetreten hat auch Zsombor Maronka. Der Ungar verpasste die letzten beiden Pflichtspiele aufgrund anhaltender Übelkeit. Seit Montag ist der 2,08 Meter große Forward aber zurück im Teamtraining. Im Laufe der Saison hat sich der 23-Jährige zum treffsichersten Hamburger aus der Distanz entwickelt, 36,4 Prozent seiner Versuche von jenseits der 6,75-Meter-Linie finden ihr Ziel. Knapp dahinter folgt Kenneth Ogbe (35,9 %). Prozentual sogar besser ist die Quote (46,2 %) von Martin Breunig – allerdings wählt der Big Man, der unlängst seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert hat, den Distanzwurf deutlich seltener.


Gegner Insights


Der ProA-Champion und Aufsteiger von 2025 hat mit 13 Siegen und auf Tabellenplatz sieben das Minimalziel für diese Saison bereits erreicht. Und der nächste Meilenstein ist schon gesteckt: Die VET-CONCEPT Gladiators Trier wollen laut Aussage von Sportdirektor Don Beck, der von 1994 bis 2001 als Trainer in der Moselstadt bereits Basketballgeschichte schrieb, in die Playoffs. Der Weg in die Postseason könnte sich jedoch steiniger gestalten als gedacht – seit dem Jahreswechsel konnte die Mannschaft von Jacques Schneider nur fünf ihrer zehn Spiele gewinnen. Den letzten Sieg feierten die Trierer am vergangenen Wochenende gegen die abstiegsbedrohten Braunschweiger, nach zuvor drei Niederlagen in Serie.


Klarer Anführer der Gladiators ist Aufbauspieler Jordan Roland. Mit durchschnittlich 18,5 Punkten ist der US-Amerikaner der zweitbeste Punktesammler der easyCredit BBL – und gleichzeitig der beste Balldieb (1,9 Steals). In Steven Ashworth (13,1 Pkt., 7,1 Assists) wurde ein mehr als adäquater Ersatz für den im Dezember nach Spanien abgewanderten Eli Brooks gefunden. Und auch die zweite Nachverpflichtung scheint sich als Volltreffer zu entpuppen – der Ex-Chemnitzer (20/21) George King überzeugte bei seinen ersten drei Einsätzen mit 12,7 Punkten und 6,3 Rebounds. Komplettiert wird das tonangebende Quartett in Trier von Center Marten Linßen, der in seiner ersten BBL-Saison 11,1 Punkte sowie 4,2 Rebounds auflegt.


Übertragung Dyn zeigt das Spiel live und in Farbe – die Sendung geht um 19.45 Uhr on air, kommentiert von Christoph Knieper.


Benka Barloschky: „Ich habe die Mannschaft auf einen sehr schnellen Gegner vorbereitet, der die meisten Punkte in der Liga erzielt. Ich glaube, Trier in Transition zu stoppen und das Spiel zu verlangsamen, ist das, worauf es ankommen wird. Wir absolvieren gerade wieder viele Spiele am Stück, jeder Spieler trägt derzeit ein bisschen was mit sich herum. Jetzt ist der Zeitpunkt, wo man gut unterscheiden können muss, ob etwas wehtut oder ob es sich um eine Verletzung handelt. Sicherlich muss man jetzt auch durch gewisse Dinge durchspielen. Und deswegen gehe ich davon aus, dass alle Spieler bereit sind für das Duell.“


Karl Gamble II: „Ich fühle mich angekommen im Team, in der Liga. Gleichzeitig sehe ich aber auch noch Raum für Entwicklung. Ich denke, mit den ersten Wochen kann ich insgesamt zufrieden sein. Hoffentlich gelingt mir schon im nächsten Spiel der nächste Schritt. Trier ist ein sehr offensivstarkes Team, sie kommen gern ins Laufen, haben viele gute Werfer. Wir müssen ihnen die Abschlüsse schwer machen, sie von ihren Lieblingspositionen fernhalten und dann die Rebounds einsammeln. Ich bin gespannt, wie es wird, gleich in so kurzer Zeit zweimal aufeinander zu treffen und welchen Einfluss das erste Spiel auch auf das zweite hat.“


Jared Grey: „Ich würde schon sagen, dass die kommende Woche ein paar Playoff-Vibes versprüht. Immerhin spielen wir in fünf Tagen gleich zweimal gegen Trier. Man ist mental sehr locked in und behält sich den Gegner fürs nächste Spiel noch besser in Erinnerung. Trier spielt sehr schnell, wirft gern von außen. Wir müssen in der Transition-Defense on point sein. Und auch wieder mehr darauf achten, dass uns nicht so viele Turnover unterlaufen.“

Medieninformation: Veolia Towers Hamburg