Das erste Spiel im Jahr 2026 konnten die SKYLINERS am 14. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga gegen die Tabellennachbarn aus Rostock am Ende nicht für sich entscheiden (82:77). Nachdem in der ersten Hälfte auf Frankfurter Seite nur wenig fallen wollte, zeigten die SKYLINERS erneut starke Comeback-Qualitäten und sorgten für eine hochspannende Crunchtime. In dieser behielten jedoch die Seawolves die besseren Nerven. Topscorer war einmal mehr Isaiah Swope mit 19 Punkten, der mit acht Assists zudem einen neuen persönlichen Bestwert aufstellte.
Klaus Perwas (Headcoach): „Glückwunsch an die Rostocker Mannschaft. Wir haben heute ein begeisterndes Spiel gesehen. Es war alles drin, was ein Basketball ausmacht. Wir sind natürlich sehr unzufrieden mit der ersten Halbzeit. Ich denke, wir haben Moral gezeigt und eine tolle zweite Halbzeit gespielt. Am Ende hatten wir einige unglückliche Situationen. Mit einem Augenzwinkern kann man sagen, dass der etwas Glücklichere heute gewonnen hat. Es war auch nicht unverdient von Rostock. Von daher wünsche ich den Rostockern alles Gute.“
Das Viertel der Runs
Mit der Stammformation attackierten die SKYLINERS an der Ostsee von Beginn an aggressiv den Korb. Die ersten vier Punkte der Partie erzielte – wie schon gegen Heidelberg – William Christmas. Anschließend wollten die gut herausgespielten, offenen Würfe jedoch nicht fallen, während Rostock mit einem 12:0-Lauf plötzlich das Spielgeschehen übernahm. Nach vier Minuten stand es 12:4 bei nur einem erfolgreichen Field Goal auf Frankfurter Seite.
Nach knapp sieben Minuten erlöste Edeljoker Isaiah Swope die SKYLINERS nach einem schönen In-and-Out-Move per Korbleger zum 18:6. Nun fanden die Frankfurter vor allem über eine aufmerksame Team-Defense besser ins Spiel zurück. Im Viertel der Runs brachte ein abschließender 10:2-Lauf die Hessen bis zur Sirene wieder auf sechs Punkte heran.
Viertelergebnis: 20:14
Die Würfe wollen nicht fallen
Im zweiten Viertel galt es für die SKYLINERS, aus dem anfänglichen Wurfloch zu finden (0/6 Dreier) – was zunächst nicht gelang. Nach drei Minuten stand es 26:16, Coach Perwas nahm die Auszeit. Die Rostocker kamen nun vor allem über schnelle Transition-Punkte immer besser in ihren Rhythmus.
Nach fünf Minuten und einem äußerst unglücklichen Start lag der Rückstand plötzlich bei 33:16. Auch weiterhin gut herausgespielte Würfe wollten in dieser Phase nicht im Korb landen. Es war Zeit für die „Mikrowelle“ Isaiah Swope, der mit vier schnellen Punkten dagegenhielt (33:20). Mit dem Ertönen der Halbzeitsirene traf William Christmas den ersehnten ersten Dreier (1/12 = 8 %) und stellte den Pausenstand von 38:24 her.
Viertelergebnis: 18:10
Topscorer zur Halbzeit:
Isaiah Swope: 10 Punkte, 2 Rebounds
William Christmas: 9 Punkte, 4 Rebounds
Knauf, Knauf und nochmal Knauf
Der erste Wachmacher nach der Pause war ein sehenswertes No-Look-Finish mit Foul von Kapitän Till Pape (42:28). Nun fanden die SKYLINERS deutlich besser ins Spiel und zeigten mit mehreren gelungenen Aktionen – häufig eingeleitet durch Assists von Swope – erneut ihre Comeback-Qualitäten.
Der Knackpunkt: Zwei Dreier in Folge von Stretch-Big Jacob Knauf, und plötzlich stand es nur noch 48:42. Die Partie nahm nun richtig Fahrt auf. Zwar erhöhten die Rostocker den Abstand eine Minute vor Viertelende wieder auf zweistellig, doch erneut war es Jacob Knauf, der mit dem letzten Treffer des Viertels auf 59:52 verkürzte und alles offen hielt für den Schlussabschnitt.
Viertelergebnis: 21:30
Starker Kampf endet an der Freiwurflinie
Die ersten vier Punkte des Schlussviertels erzielten die Gastgeber – doch dabei sollte es zunächst bleiben. Till Pape eröffnete die entscheidende Phase mit seinem ersten Dreier, und plötzlich schien der Knoten geplatzt. Point Guard Logan Johnson setzte mit einem athletischen Dunk direkt das nächste Highlight der SKYLINERS.
Nach drei Minuten stand es nur noch 63:61. Stellvertretend für den Frankfurter Lauf: Nach lediglich 24 Punkten zur Halbzeit standen die SKYLINERS fünf Minuten vor Schluss bereits wieder bei 67:67. Ein Monsterblock von Pape leitete eine Crunchtime ein, die es in sich hatte: Dreier Frankfurt – Dreier Rostock – Dreier Frankfurt. Zwei Minuten vor Schluss lagen die Seawolves knapp mit 74:73 vorne.
Die SKYLINERS schickten Topscorer TJ Crockett Jr. an die Linie, ehe Christmas mit einem seiner beiden Freiwürfe auf 76:74 verkürzte. In der entscheidenden Phase sicherte sich Rostock jedoch zwei wichtige Offensivrebounds, die letztlich den Unterschied machten. 17 Sekunden vor Schluss lagen die Frankfurter mit vier Punkten zurück. Aus einem Timeout der SKYLINERS resultierte ein schöner Find von Till Pape unter dem Korb, der per Hookshot auf 78:76 verkürzte (12 Sekunden). Das anschließende Freiwurf-Duell entschieden jedoch die Seawolves – insbesondere in Person von TJ Crockett Jr. (am Ende 25 Punkte) – für sich. Trotz eines starken Kampfes kehren die SKYLINERS so ohne Punkte zurück nach Mainhattan.
Viertelergebnis: 23:23
Endergebnis: Rostock Seawolves - SKYLINERS 82:77 (38:24)
Zuschauer: 4.520
Best of Boxscore:
Isaiah Swope (19 PTS / 2 REB / 8 AST)
William Christmas (18 PTS / 6 REB / 2 AST)
Till Pape (12 PTS / 8 REB / 2 AST)
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Nächstes Spiel: Sa., 10.01.2026, 18:30 Uhr: SKYLINERS – NINERS Chemnitz
Medieninformation: Frankfurt SKYLINERS