Playoffs / Finale: Mit Hypothek ins letzte Spiel der Saison

FRAPORT SKYLINERS unterliegen Karlsruhe im ersten Finalspiel mit 79:93 / 150 Frankfurter Fans sorgen für beste Stimmung auf den Rängen/ Wucherer: „Karlsruhes Dreierquote hat den Unterschied ausgemacht“

Der Modus im ProA-Finale besagt, dass die Ergebnisse beider Partien zusammengezogen werden und schlussendlich darüber Aufschluss geben, werden den Meistertitel einfährt. Nach dem 79:93 am Freitagabend in Karlsruhe bedeutet dies für die FRAPORT SKYLINERS, dass sie eine Hypothek von 14 Zählern mit in die zweite - dann in der Süwag Energie ARENA ausgetragene - Partie nehmen.

Im letzten Löwen-Heimspiel der Saison erwischte Karlsruhe den besseren Start und setzte sich bereits zur Pause zweistellig ab. Nach dem Seitenspiegel stieg die Differenz auf zwischenzeitlich 16 Zähler an, ehe Frankfurt defensiv anzog und pünktlich zum Start ins letzte Viertel auf Schlagdistanz verkürzte (62:65, 30. Minute). Auf der Zielgeraden profitierten die Badenser jedoch von ihrer hohen Trefferquote aus der Distanz und erarbeiteten sich so vor dem zweiten Finalakt einen dann doch halbwegs komfortablen Puffer.


Denis Wucherer (HC FRAPORT SKYLINERS):

„Es war klar zu erkennen, welche Mannschaft heute mehr Energie hatte. Bis auf wenige Bereiche war es ein ausgeglichenes erstes Finale. Viele der umkämpften 50/50-Bälle gingen an Karlsruhe, zudem hatten die Lions eine starke Quote aus der Distanz - das hat heute den Unterschied ausgemacht.“



Besonderheiten rund ums Spiel

  • Coach Denis Wucherer startete mit einer ersten Fünf um Aiden Warnholtz, Booker Coplin, Justin Onyejiaka, Jacob Knauf und David Muenkat in die Partie.
  • Capitano Marco Völler als auch Bruno Vrcic wurden im ersten Finalspiel geschont und saßen in zivil auf der Bank.
  • Dank der rund 150 mitgereisten Frankfurter Fans schallte mehrfach während der Partie ein weithin hörbares „Nie mehr zweite Liga!“ Durch die Lina-Radke-Halle.
  • Zum eventuell letzten Spiel in der altehrwürdigen Lina-Radke-Halle fanden sich einmal mehr 1.500 Zuschauer auf den Rängen ein.


By the numbers

  • Mit 15 abgegriffenen Rebounds, davon neun am offensiven Brett, stellte Ife Ajayi eine neue persönliche Saisonbestleistung auf.
  • Karlsruhe versenkte 18/43 Dreier (41,9 Prozent), Frankfurt traf nur 8/35 Würfe aus der Distanz (22,9 Prozent).
  • Ife Ajayi (6/7) und Jacob Knauf (6/6) verwandelten zusammen beinahe so viel Freiwürfe wie Karlsruhe als gesamtes Team (13/20, 65,0 Prozent).


PS Karlsruhe LIONS vs. FRAPORT SKYLINERS 93:79

(25:24 | 23:14 | 17:24 | 28:17)

FRAPORT SKYLINERS

Albrecht (dnp), McClain (10/2 Dreier), Warnholtz (5/1), Samare (0), Coplin (6), Bell (4), Ajayi (12, 15 Rebounds), Henry (8/2), Onyejiaka (14/2), Knauf (9/1), Muenkat (2)

PS Karlsruhe LIONS

Dibba (13), Zeeb (2), Williams (19/5), Kiselovs (dnp), Dent (9/1), Von Waaden (12/4), Bailey (23/5), Tunstall (0), Jostmann (7/1), Ani (3/1), Haarmann (dnp), Albus (5/1)

Das zweite Finalspiel, und damit auch die letzte Partie der auslaufenden ProA-Saison 2023/2024, findet in der Süwag Energie ARENA statt.

  • Sonntag, 02.06.2024
  • Tipoff: 16:00 Uhr
  • FRAPORT SKYLINERS vs. PS Karlsruhe LIONS

Tickets für alle Heimspiele gibt es über http://www.fraport-skyliners.de/tickets, telefonisch über 069-928 876 19 oder die Vorverkaufsstellen von Adticket.

Im Anschluss an das zweite Finalspiel laden die FRAPORT SKYLINERS zum großen Saisonabschluss im Umlauf der Süwag Energie ARENA ein. Dabei werden neben Gesprächsrunden mit den Club-Verantwortlichen auch Spieler und Trainer nochmals zu Wort kommen sowie für Autogramme und Selfies zur Verfügung stehen - und mit den Fans garantiert auch auf die erfolgreiche Saison anstoßen.

Medieninformation: FRAPORT SKYLINERS