Posts by ülüm

    Dass der BVB eine Basketballabteilung gründen soll, hat Hoeneß schon vor 5,6 Jahren gefordert. Passiert ist nix. Ich glaube eher, dass Watzke ihm innerlich den Vogel gezeigt hat.

    Die Schlümpfe haben schon eine und spielen ProB und viel mehr wird da wahrscheinlich nie werden. Wenn ich mir nur ansehe, wie viele eingefleischte Ulmer Fuba-Fans sich konsequent für Basketball desinteressieren und das auf den Ruhrpott umlege, wo die die Fans noch viel fuba-verrückter sind...kann ich auch nicht daran glauben.

    Ich bin BVB-Fan und fahr auch manchmal zu Heimspielen in den Signal-Iduna Park und treffe mich mit alten Kollegen und Freunden aus meiner beruflichen Zeit im Pott. Wenn ich denen und anderen BVB-Fans mit Basketball komme, lachen die nur und winken ab. Da waren viele schon beim Biathlon auf Schalke aber noch nie bei einem BB-Spiel und wollen es auch nicht.

    Eher glaube ich, dass Investoren wie Red Bull, Etihad, u.a. mal irgendwann aufspringen. Die machen aber keine halben Sachen. Dann haben wir eben den FCB und

    RB Dingelskirchen in der dann geschlossenen EL und der Rest spielt wiedr die dt. Meisterschaft aus. Was mich eigentlich gar nicht so sehr stören würde. Auch ohne EL-Teams, würde in der Liga guter und spannender BB geboten werden.

    Vielleicht war die Aussage vor der Vereinsentscheidung zur CL.

    Dann wärs absolut nachvollziehbar.

    Sein Plan ist zu bleiben. Vertrag hat er (mit Ausstiegsoption). Ne normale Aussage wie sie Sportler immer wieder nutzen, um was zu sagen, ohne ne Entscheidung zu verkünden. Verständlich solange nix fix ist.


    Sehr guter Einwand basti . Analytisch voll auf den Punkt gebracht !

    Es geht ja nicht nur um den Verein sondern uch das berechtigte Eigeninteresse des Spielers.Der will sich ja entwickeln.

    Der FCB hat auch in Ulm nie gewildert sondern nur Spieler befördert. Siehe Big John. Ohne diese Top-Zwischenstation mit Spielgarantie beim FCB, wären anschließende Verpflichtungen bei Top-Clubs wie Sevilla, Monaco und Gießen gar nicht erst möglich gewesen !

    Ich spreche nicht von 20' Verlängerung, sondern von den 90' davor und wenn alle mit 70 so fit, modern und superschlau sind, wird es höchste Zeit, dass wir das Rentenalter auf 70 zu erhöhen, statt 67. Geisteswissentschaftler dürfen auch gernoch noch länger, die haben ja meistens nicht so viel Streß im Berufsleben.


    Seltsam...auf meinem Fernseher sehe ich andauernd kolumbianische Angriffe von rechts und durch die Spielverlagerung auf die rechte Seite auf deren linken Seite Lücken von 20,30 Metern (und mehr) zwischen den einzelnen Spielern die da noch rumstehen. Unverständlich, dass das die Engländer bisher nicht ausgenutzt haben. Hätte Mexiko so gegen uns gespielt, hätten wir die Vorrunde überstanden.

    Kapier nicht, wieso der alte Taktik-Fuchs Pekerman ein 3-4-2-1-System spielen lässt wenn das Team die komplett linke Seite vernachlässigt. Der Sinn von dem System liegt ja darin, dass im Angriff die beiden linken Verteidiger und die beiden linken Mittelfeldspieler je eine Position aufrücken, so, dass im Mittelfeld 2 hochstehnde Viererketten entstehen, die von beiden Seiten dem zentralen Stürmer und den zentralen Spielern der hochstehenden Viererkette mit Pässen und Flanken versorgen. So kann man von beiden Seiten brutalen Druck aufbauen und dazu noch früh pressen.

    Aber wenn ich meine komplette linke Seite übersehe, ist das System Makulatur und eher selbstgefährdend. Sieht das der Trainer nicht oder sind die Spieler taktisch einfach zu schlecht eingestellt ???

    Haben die Kolumbianer eigentlich linke Augen nur damit sie die Augenklappe nicht rechts tragen müssen ?? Angriff rechts zur Mitte, Angriff Mitte nach rechts und wieder in die Mitte. Wenn mal links einer startet dreht er vor dem 16-er in die Mitte ein und der Ball läuft...natürlich nach rechts. Ich hoffe sie schaffen den Ausgleich und halten den bis zur 120' damit man mal Albions angeblich seit März antrainierte Elfer-Stärke sehen kann.

    Shit...jetzt hat sich mein gar nicht so geheimer Geheimfavorit Schweiz doch verabschiedet. Sehr Schade...ich hätte es den Schweizern gegönnt endlich mal wieder ein WM-Achtelfinale zu überstehen und weit zu kommen. WM wäre vielleicht etwas vermessen gewesen...aber gegönnt hätte ich ihnen auch das und sooo unrealistisch war es ja auch gar nicht.

    Wären jene, welche die Entlassung von TO kritisieren, selbst berei, einen unverschuldet kranken/verletzten Kollegen 1,2 Jahre mit durchzuschleppen obwohl dessen geringere Leistung ihren eigenen beruflichen Erfolg beeinträchtigt oder vielleicht sogar verhindert?


    Als Chef/Trainer/Vorstand hat man ja nicht nur eine moralische Verpflichtung gegenüber dem kranken Kollegen/Spieler sondern auch gegenüber den verbliebenen Kollegen und deren Zielen, gegenüber der Firma, Verein, Eignern, Shareholdern, Kunden bzw. Fans. Kein normaler, vernünftiger Chef kündigt gerne.

    Aber für diese Fälle gibt es ja die sozialen Sicherungssysteme. Ob die immer ausreichen, darf sehr bezweifelt werden aber das ist ein ganz anderes Thema.


    Solche Verletzungen hinterlassen oft nicht nur Schäden an der Hardware sondern auch in der Psyche. Das RKU kann dem Spieler aber auch nur bis vor den Kopp gucken. Ich bin überzeugt, dass ru bis zuletzt daran geglaubt hat, dass er seine Verletzung auch mental bewältigt und hat ihn deshalb verlängert.


    Wenn aber jetzt berechtigte Zweifel an der physischen Gesundung des Knies bestanden und dies jetzt vom RKU bestätigt wurden, dann ist dieser Vertrag obsolet, weil unter falschen Annahmen geschlossen. Es wäre grob fahrlässig gewesen, wenn der Vrein keine entsprechende Klausel im Vertrag gehabt hätte.


    Was soll der Verein jetzt also tun? Trotzdem mitschleppen? Womit wir dann wieder bei meiner Frage oben wären.

    Tia, wenn man ein erstes Fazit von der WM 2018 ziehen kann oder will: Der Fußnall ist in der Spitze breiter geworden.

    Wo ist das Phrasenschweindl?


    Nee, bin ziemlich verblüfft und ratlos. Früher spielende Teams holen das Catenaccio aus der Mottenkiste oder den Konterfußball. Und jene, die das füher eher praktiziert haben, spielen auf einmal taktisch klugen, begeisternden Offensivfußball. Es ist natürlich zu früh für Prognosen aber ich bin schon gespannt wohin das führen wird. Vielleicht gibts bald Teams die beides spielen

    Erich - es gäbe schier unendlich viele Möglichkeiten gegenzusteuern wenn es DFB, UEFA und FIFA nur wollten. Wenn der DFB als mitgliedsstärkster Verband als Vorreiter voranginge, würden die anderen irgendwann folgen. Genauso wie beim heutigen Elfmeterschießen, der in dieser Form ein deutsches Baby ist und von Karl Wald (1916-2011) "erfunden" und zunächst beim DFB durchgesetzt wurde. Als Jugendspieler habe ich in den 60-ern und 70-ern bei Turnieren noch das Losverfahren abgrundtief hassen gelernt. Verlängerung gabs auch noch nicht. Das kann sich heute auch keiner mehr vorstellen. Warum also keine Zeitstafe für Einzelspieler bei üblen Fouls oder Spielverzögerungen. Siehe Eishockey. Es gäbe, wie gesagt auch zig Möglichkeiten als Teamstrafen.


    Rückblickend ärgert mich am meisten, dass ich meine Wette so denkbar knapp verloren hatte. Ich hatte mit einigen Frunden und Kollegen gewettet, dass wir sieglos mit 2 Niederlagen und einem Unentschieden oder 1 Niederlage und 2 Unentschieden heimfliegen. Einige waren sich so sicher, dass sie freiwillig einseitig mehre Kösten Bier dagegen gesetzt haben. Einer sogar 10 !!!

    Klar hab ich mich nach Toni Kroos Tor gefreut, die Paar Kästen gerne bezahlt und auf Besserung gehofft. Auch wider besseren Bauchgefühls und Wissens stirbt die Hoffnung bekanntlich zuletzt!

    Mit den gewonnen Kästen, hätte ich aber bei uns ein Straßenfest ausrichten können. Also rückblickend...wenn man als Fan dann schon ausscheiden und sich dabei grün und blau ärgern muss...dann zum Trost wenigstens eine ordentliche Dröhnung. Aber shit... nix wars ! big_grin


    Aus familiären Gründen muss ich jetzt für die Franzosen sein. Die mag ich ja auch a bissl. Aber so richtig gönnen würde ich es den Schweizern. Ich beobachte deren Fußball seit Jahren mit großer Sympathie und Respekt. Total erklärbar und dennoch faszinierend wie es diese kleine Land auf Platz 6 der FIFA-Weltrangliste geschafft hat. Die sind nicht langsam. Die denken nur grundlich nach...und was sie dann machen in Sport und Politik hat immer Hand und Fuß.

    Russland erinnert ein wenig an Griechenland 2004. Man bedient sich eben der Mittel die man zur Verfügung hat. Schön ist das nicht, klar. Wenn aber Spanien über 120 Minuten 1.135 Pässe spielt und kein einziges Tor dabei schießt, dann passiert sowas halt ...

    Ich glaube aber nicht dass das Schule macht. Solche Mannschaften gibt es immer wieder mal. Ich erinnere mich da nur an das Achtelfinale gegen Algerien 2014...

    Genau da bin ich mir eben nicht mehr so sicher. Dass spielschwächere und technisch unterlegene Teams eher eine defensive und konterorienierte Taktik anwenden ist ja ok. Wenn auch schon nicht immer schön. Aber da passiert ja gelegentlich noch was. Dagegen habe ich nichts. Aber was man bei dieser WM jetzt schon teilweise sieht, hat damit nichts mehr zu tun.


    Wenn man sich die Spielweise und Taktiken der Spiele der WMs von 2006 -2014 in Erinnerung ruft, ist der Trend bei solchen Teams ziemlich offensichtlich: Hin zu reinen Catenaccio, der vielleicht noch per Konter das Führungstor erzeilt und dann versucht, das knappe Ergebnis über die Zeit zu retten. Oder jene Teams, die von Anfang an mauern und auf Ermüdung im Spiel, in der Verlängerung und Elfer-Shootout setzen. So wie die Deutschen früher. So wie die Russen gestern. Ich bin absolut überzeugt, dass deren ganzer Gameplan ein 0:0 nach 120 min. und Elferschießen war. 11er konnten sie verdammt gut. Oder wie Olli Kahn danach sagte: 11er trainieren die wahrscheinlich seit 1 Jahr am intensivsten.


    Vielleicht reagiere ich auf diese Entwicklung so empfindlich weil ich deren Entstehung sowie nationale und internationale Verbreitung schon einmal live erlebt habe. Als aktiver Spieler und Zuschauer. Erst in der Buli, Zweit und Regionalliegen. Dann immer mehr auch inernational. Spätestens seit der WM 1978 in Argentinien war dann Catenaccio leider in aller Munde. Tendenz steigend damals. Muss ich nicht nochmal haben. Die Spielidee war und ist doch, dass 2 Teams miteinander Fußball spielen. Nicht, dass eines davon hinten reinsteht und Beton mischt.


    Da wäre ich dann dafür, wieder einige Ideen zu gegensteuernden Regeländerungen aus den 80er-jahren aufzugreifen. Da waren einige unsinnige aber auch einige gute dabei. Bonus-Malus-Systeme, Strafen oder Wertungen, Elfer, Freistöße oder Strafecken... wenn z.B. ein Team 3,4 oder 5 Minuten lang mit keinem, nur einem oder nur 2 Spielern über die Mitellinie kommt, passiv spielt oder auf Zeit. Da gabs unendlich viele Ideen, und längst nicht alle waren schlecht.


    Wenn eine Sportart sich durch Trends negativ verändert, muss man halt die Regeln anpassen und dazu auch mal über den Tellerrand schauen.

    So entstand mal die Abseits-Regel. Im Basketball die 3- und die 8-Sekunden-Regel. Im Handball der Abpfiff wegen Passivität. Im Ringen und Judo Halbwertungen oder Strafen wegen Passivität. Sind zwar beides kein Teamsport, aber deren Wertungs-/Strafsystem könnte ich mir im Temsport sogar sehr gut und rel. einfach vorstellen.Warum soll eine Maurer-Mannschaft wegen Passivität nicht ein oder mehrere Negatvwertungen kriegen, die dann eben bei Unentschieden zur Niederlage führen. Das wäre nicht nur im Sinne des Spiels spielfördernd sondern auch leistungsgerecht.