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    Den ein oder anderen Basketballfan wird am Freitag wohl auch ein klein wenig Wehmut ergreifen, wenn er sich auf den Weg zur Hagener Ischelandhalle macht. Dort wird am Abend wohl für längere Zeit das letzte Meisterschafts-Derby zwischen Phoenix Hagen und den TuS Iserlohn Kangaroos (Tipp-Off: 19:30 Uhr) ausgetragen.
    Wenn alles so läuft, wie sich die beiden Vereine es vorstellen, dann muss man wohl davon ausgehen, dass es zumindest in der nächsten Saison kein Derby geben wird, vermutet TuS-Coach Paris Konstantinidis angesichts der unterschiedlichen Zukunftspläne der beiden Clubs. Denn während es die Hagener mit aller Macht in die Div A zieht, wollen die Iserlohner zunächst einmal in der Div B antreten.


    Um dieses Ziel weiter anzusichern, käme uns ein Sieg in Hagen ganz gelegen, würde Iserlohns Trainer natürlich gerade in diesem Nachbarschaftsduell einen weiteren Schritt in Richtung Ligasicherung machen auch um die Feuervögel zum Abschied noch einmal ein wenig zu ärgern. Allerdings nur aus rein sportlicher Sicht, betont Coach Konstantinidis, der ansonsten ein gutes Verhältnis zu den Volmestädtern hat: Ich freue mich deshalb immer riesig auf die Begegnungen.


    Phoenix-Trainer Ralf Risse und seine Mannen stehen indes mit dem Rücken zu Wand, denn die zwei Pleiten in Serie schmeckten weder der sportlichen Leitung (Unser Ziel ist Platz Drei!) noch den zahlreichen Fans. Wir werden uns förmlich den A aufreißen müssen, um nicht mit Schimpf und Schande aus der Stadt gejagt zu werden, umschrieb Matthias Grothe, Ex-Kangaroos in Hagener Diensten, die brisante Lage in seiner sportlichen Heimat.


    Geheimnisse gibt es dabei auf beiden Seiten keine, denn die meisten Spieler kennen sich auch privat ganz gut. Das heizt die Emotionen noch zusätzlich an, so Paris Konstantinidis, der seinen ehemaligen Hagenern Christoph Venderbosch und Denis Shirvan ein ohrenbetäubendes Pfeifkonzert prognostiziert. Zugleich geht er aber auch davon aus, dass trotz aller Rivalität die Partie wie immer sehr fair sein wird.


    Hagen wird sich jedoch mit aller Macht gegen eine weitere Derby-Niederlage das Hinspiel gewann Iserlohn mit 80:77 wehren. Doch die Kangaroos reisen dank zweier Siege in Serie mit breiter Brust ins Ischeland. Wir können uns eigentlich nur selbst schlagen, glaubt auch der TuS-Coach an die Möglichkeit eines Erfolges, hat aber leichte Bauchschmerzen angesichts der fehlenden Konstanz während der bisherigen Saison, die den eine oder anderen Sieg kostete. Ich hoffe aber, dass wir in Hagen unser gutes Gesicht zeigen werden.
    Während die Iserlohner somit aus einer Position der Stärke ins Derby gehen werden, wird es für die Gastgeber nicht nur um einen Prestigesieg gehen, sondern auch darum, das selbst gesteckte Ziel nicht schon vorzeitig abhaken zu können. In die Pflicht genommen wird dabei vor allem Neuzugang Tim Parham: Der Ersatzmann für Byron Sanders konnte mit 7,7 ppg und 4,7 rpg bislang jedenfalls noch nicht wirklich überzeigen.


    Doch der Hagener Kader hat mit Leitwolf Matthias Grothe (18,1 ppg/4,0 apg), Ex-Erstligaakteur Benjamin Rust (14,3 ppg), Roman Hogräfer (10,1 ppg) sowie den beiden Langen Adam Baumann (18,3 ppg/10,4 rpg) und Sebastian Schröter (9,7 ppg/5,5 rpg) gleich fünf Akteure, die regelmäßig zweistellig treffen. Auf der Aufbauposition dürfen sich zudem die Jungen Wilden Philip (3.3 apg) und Per Günther (2,2 apg) munter austoben.


    Zudem haben die Feuervögel mit ihren Fans noch einen sechsten Mann im Rücken, der die Ischelandhalle in ein wahres Tollhaus verwandeln kann. Da braucht man schon starke Nerven, um sich nicht verunsichern zu lassen, so Kangaroos-Coach Konstantinidis, der damit nicht nur an seine Spieler, sondern auch an die Unparteiischen denkt. Sein Team jedenfalls wird nicht völlig ohne Rückendeckung an die Volme fahren, knapp 200 TuS-Fans werden den Weg nach Hagen mit antreten. Das wird in allen Belangen ein emotionales Spiel werden, rechnet Konstantinidis deshalb mit einem Hexenkessel, das ist Werbung pur für den Basketballsport!


    Kangaroos: D. Shirvan, K. Jozefiak, J. Konstantinidis, T. Ioannidis, B. Gary, J. Rueter, M. Ngoma, E. Hood, S. Venderbosch, I. Janke, C. Venderbosch.


    Presseinfo: Tim Graumann TuS Iserlohn Kangaroos Pressestelle

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    Beide Teams wollen aus dem Tal heraus.

    Am Samstag, den 24.02.2007 treffen die Düsseldorf Magics im ewig jungen Derby auf die Grevenbroich Elephants. Spielbeginn im Burg-Wächter Castello (Karl-Hohmann-Str.1, 40599 Düsseldorf) ist um 18.30 Uhr.


    Das Spiel zwischen dem Tabellenfünften und dem Vorletzten der Tabelle steht diesmal unter besonderen Vorzeichen, denn beide Mannschaften stehen gehörig unter Druck. Die Magics müssen sportlich wieder zurück in die Erfolgsspur finden, da sie von den sieben Spielen im neuen Kalenderjahr ganze fünf verloren haben. Die Elephants kämpfen nach zwei sorgenfreien Spielzeiten aktuell gegen den Abstieg. Akut wird die Gefahr besonders dadurch, dass die direkte Konkurrenz aus Braunschweig und Lichterfelde zuletzt ansteigende Form präsentierten und auch punkteten.


    Nach dem deutlichen 92:67 Hinspielsieg in Grevenbroich gab es aber nicht nur bei den Magics einige personelle Wechsel. Grevenbroich tauschte mittlerweile drei Starter gegen neue Spieler aus. Der Ex-Hagener Loukas Lazoukits (14,3 Punkte/5,4 Assists) wurde ebenso verpflichtet wie der Amerikaner Wayne Nelson (20,3) für den enttäuschenden Anthony Williams. Ein besonderes Wiedersehen wird es mit Elephants-Spieler Marin Petric (10,6) geben. Der Ex-Magier kam nach vier Jahren im Magics Trikot über ein kurzes Intermezzo beim Schweizer Vizemeister BC Boncourt in die Schlosstadt. Zusammen mit Dreierspezialist Timo Verwimp (45,7% Dreierquote) und Center-Haudegen Whitney Harris (17,7/8 Rebounds) verfügt Grevenbroich über eine Startformation, die tabellarisch weit unter Wert geschlagen ist. Angeschlagen (Fieber) ist derzeit nur Lazoukits. Mit seinem Einsatz wird aber gerechnet.


    Trainer Robert Shepherd: Nimmt man die Starting Five von Grevenbroich und vergleicht diese mit den Problemen unserer Starter, so haben die Elephants am heutigen Tag auf dem Papier sogar das bessere Team auf dem Feld stehen. Egal was die Tabelle gerade aussagt.


    Bei den Magics fehlt weiterhin Björn Gieseck. Vladimir Bogojevic´ Einsatz ist stark gefährdet, da er aufgrund von einem Magen-Virus bis heute nicht trainieren konnte. Optimistisch stimmt den Trainer aber, dass die Mannschaft in dieser Woche 5:5 trainieren konnte und so auch der Integrationsprozess von Neuzugang Damon Jackson weiter voranschritt. Shepherd: Damon wird uns sicher weiterbringen als im letzten Spiel. Da konnte er nur zwei Trainingseinheiten zuvor mit der Mannschaft absolvieren. Er ist athletisch und hat einen guten Schuss. Das wird dem Team helfen.


    Den Schlüssel zum Erfolg konnte der Coach auch ganz einfach finden. Zwischen beiden Mannschaften gibt es keine Geheimnisse. Viele Spieler kennen sich aus gemeinsamen Leverkusener Tagen. Coach Raphael Wilder und ich kennen uns auch. Entscheidend wird sein, welches Team den größeren Siegeswillen an den Tag legt. Wer den Fight gewinnt, wird auch das Spiel gewinnen. Das spielerische Element wird in dieser Situation wahrscheinlich in den Hintergrund geraten, so Shepherd.


    Rico Grier trifft mit den Elephants auf seinen Ex-Verein und ersten Club in Übersee.


    Presseinfo: Düsseldorf Magics GmbH

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    Eine peinliche Niederlage in Ehingen im Gepäck, der Absturz auf Rang 4 der Tabelle, 2 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Kaiserslautern und große Kritik von allen Seiten. Die NINERS blieben im bisherigen Saisonverlauf zu oft hinter den eigenen Ansprüchen zurück und die Rufe nach Konsequenzen wurden immer lauter. In solchen Situationen rollen im Sport normalerweise ganz schnell Köpfe in der Regel der des Trainers. Doch die Führung der BV Chemnitz 99 beschreitet hier einen anderen Weg und hält am gesamten Team fest.


    Zu vielseitig sind die Ursachen für den bisher suboptimalen Saisonverlauf. Mal waren verletzte Schlüsselspieler an schlechten Ergebnissen schuld, mal unglückliche Trainerentscheidungen. Zuletzt konnten immer wieder andere Leistungsträger die Erwartungen nicht erfüllen und nicht selten kamen gleich mehrere Gründe zusammen. Bei genauerer Analyse der bisherigen Spiele fällt auf, dass man insgesamt nur einen Verantwortlichen finden kann: DAS TEAM! Und zwar vom Topverdiener Jaivon Harris bis zum Co-Trainer Rayk Lorz. Deshalb wäre die Entlassung einzelner Personen, die falscheste aller möglichen Konsequenzen gewesen.


    Jeder steht in der Pflicht und Keiner soll die Möglichkeit bekommen, seine eigenen Verfehlungen im Nachhinein auf andere schieben zu können. Deshalb wurde in den vergangenen 3 Tagen mit allen Beteiligten debattiert und sämtliche Fehler schonungslos kritisiert. Die Vereinsführung verdeutlichte mit bisher in Chemnitz nicht da gewesenem Nachdruck, was es vom gesamten Team umgehend erwartet: Engagement, Einsatz, Biss!, so Präsident Müller. Hier geht es auch um Ehre und Marktwert. Man muss sehen, dass es alle endlich begriffen haben und zwar in den ganzen nächsten Spielen., betont Müller besonders, dass auf ein mögliches gutes Spiel gegen München nicht umgehend wieder die nächste schwache Vorstellung folgen darf.


    Klare Worte aus der Vereinsspitze und auch die Fans setzten in Ehingen ein deutliches Signal, dass nicht jede Leistung kritiklos hingenommen wird. Zumindest bei einem Teil des Publikums haben die NINERS vorerst ihren Kredit verspielt und müssen diesen nun mit überzeugenden Vorstellungen zurück gewinnen. Dabei erweist sich der nächste Kontrahent als wahrer Prüfstein. Die KICKZ München konnten bereits in der Hinrunde mit 92:83 über die 99ers triumphieren und stürzten erst am vergangenen Spieltag Jena mit einem 77:71-Heimsieg von der Tabellenspitze.


    Besonders der im Winter verpflichtete US-Center Rogers erweist sich als wahrer Glücksgriff. Umso besser, dass Mike Smith am Samstag wohl wieder auf Oliver Braun und Avi Kazarnovski zurückgreifen kann. Das Team kann also in kompletter Form Wiedergutmachung leisten.


    TERMIN: Chemnitz 99ers vs. KICKZ München Basket, Samstag 24.02.07, 19:30 Uhr, Chemnitz, Richard-Hartmann-Halle


    Presseinfo: Chemnitz 99ers (Matthias Pattloch)

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    Die Viertel: 17:8, 19:17, 26:13, 21:11


    Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS sind im Achtelfinale des BBL Pokals ausgeschieden. Beim Favoriten ALBA Berlin waren die Hessen mit 49:83 chancenlos. Beste Schützen vor 4770 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle waren Berlins Sharrod Ford und William Avery (je 16 Punkte) sowie Frankfurts Jimmy McKinney (9).


    Die Berliner präsentierten sich vom Start weg souverän und treffsicher. Schnell führte der Titelverteidiger im ersten Viertel mit 15:5 und 17:7. Ihre beste Offensiv-Waffe, das Fast-Break Spiel, konnten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS gegen die starke Berliner Defense nicht erfolgreich aufziehen. Auch die Würfe aus der Distanz fanden nicht das Ziel. Bis zur Pause, als Berlin auf 25:36 davongezogen war, fiel lediglich einer von zehn Dreierversuchen durch die Reuse.


    Nach dem Seitenwechsel versuchten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS, ihre großen Leute in der Zone besser ins Spiel zu bringen. Doch gelungene Aktionen wie der Dunking von Mike Benton zum 27:38 blieben die Ausnahme. Das Team von Charles Barton fand nie in die Partie. Eine Trefferquote von 30 Prozent, darunter nur zwei erfolgreiche Dreier bei 19 Versuchen, und 23 Ballverluste sprechen eine deutliche Sprache. So hatten die Albatrosse, die sich schon im dritten Viertel mit 26 Punkten absetzten, leichtes Spiel. Nach den letzten Niederlagen waren wir heute hungrig. Wir haben konzentriert verteidigt, die Passwege zugemacht und die Frankfurter aus ihrem Konzept gebracht, kommentierte Berlins Nationalspieler Johannes Herber den ungefährdeten Einzug ins Viertelfinale.


    DEUTSCHE BANK SKYLINERS Co-Trainer Mike Kalavros: Es lief gar nichts. Das Ergebnis sagt alles. 23 Ballverluste, von denen bestimmt 15 direkt zu Berliner Punkten geführt haben, sind einfach zu viel. So kann man gegen ein Top-Team wie Berlin nicht gewinnen. Der Pokal ist für uns vorbei. Jetzt müssen wir unsere ganze Energie auf die Liga konzentrieren, um eine gute Ausgangsposition für für die Play-offs zu schaffen.


    Neben Forward Kevin Johnson fehlte in Reihen der DEUTSCHE BANK SKYLINERS auch Point Guard Rudy Mbemba, der sich beim Training am Dienstag an der linken Schulter verletzte. Mbemba kehrte bereits am Mittwoch nach Frankfurt zurück, wo er von Teamarzt Dr. Wolfgang Raussen untersucht wurde. Eine genaue Diagnose wird am Donnerstag erwartet.




    Presseinfo: DEUTSCHE BANK SKYLINERS

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    Mit einem souveränen Auftritt hat RheinEnergie Köln das Achtelfinale im Pokalwettbewerb gewonnen. Beim 65:79 (22:20, 17:22, 14:19, 12:18) über die BG Karlsruhe diktierte der deutsche Meister die Partie am Ende nach Belieben und qualifizierte sich damit für das Viertelfinale des nationalen Wettbewerbs. Die meisten Punkte für RheinEnergie Köln markierte Devin Green (21). Über diesen Sieg sind wir glücklich, denn er hält uns weiter im Wettbewerb. Auf dieser Leistung können wir aufbauen. Die meiste Zeit über haben wir sehr solide gespielt, nur teilweise nicht aggressiv genug, bilanzierte Stephan Baeck nach dem Spiel. Über die Leistungen des Topscorers Devin Green freute sich der Sportdirektor zudem erheblich: Devin war heute zu keinem Zeitpunkt von keinem der Karlsruher zu halten.


    Bis zur Halbzeit verlief die Achtelfinalpartie recht ausgeglichen und beide Mannschaften zeigten nahezu identische Werte in der Statistik (Rebounds 15/15, Turnover 5/5, Wurfquote 51/53%). Nur bei den Assists waren die Kölner mit sieben Vorlagen einen Tick besser als ihre Gastgeber mit 4. Bis zur 5. Spielminute hatte es zunächst gedauert, ehe sich Nadjfeji und Co., die erneut ohne Ronald Burrell und Mladjen Sljivancanin (Rückenprobleme) angereist waren, auf Karlsruhe eingestellt hatten und sich über entscheidende Korberfolge freuen konnten. Über 12:6 ging es mit einem Dreier von Devin Green auf 12:9 und einem weiteren Distanzwurf von Johannes Strasser wenig später auf 22:20. Die erste Führung für Köln, die der Deutsche Meister bis zum Ende nicht mehr abgeben sollte, erarbeitet Guido Grünheid direkt zu Beginn des zweiten Viertels (22:24). Karlsruhe hatte ihren besten Werfer bis zum Halbzeitstand von 39:42 wieder einmal in Domonic Jones, dem bis dato zehn Punkte gelangen.


    Zurück aus der Kabine zog RheinEnergie das Tempo an und erspielte sich mit einem 0:7-Lauf einen zwischenzeitlichen Vorsprung von acht Punkten (39:47/23. Minute). Maßgeblichen Anteil daran hatten Guido Grünheid, Immanuel McElroy und der Topscorer der Partie Devin Green. Aber auch Karlsruhe hatte seine Punktegaranten. So erwischte neben Domonic Jones auch der US-Amerikaner Pedro Cipriano einen Sahnetag und wusste den Kölner das Leben zwischenzeitlich schwer zu machen. Mit seinen Zählern 12 und 13 brachte er die Badener in der 33. Minute erneut gefährlich nahe (58:61). Doch ehe er es sich mit seinen Teamkollegen versah, hatte Köln einen 0:10-Lauf aufs Parkett gezaubert (61:77), der den späteren Sieg vorzeitig sichern sollte. Trotz der Foulbelastung von Marcin Gortat und Guido Grünheid (je vier Fouls/36. Minute) gewann Köln die Partie in Karlsruhe deutlich und sicherte sich mit dem 65:79-Sieg die Teilnahme am Viertelfinale des Pokalwettbewerbes. Die Auslosung für das Viertelfinale findet im Rahmen des Spiels von RheinEnergie Köln gegen ALBA Berlin am 4. März statt.


    RheinEnergie Köln
    Aleksandar Nadjfeji (15), Johannes Strasser (3), Janar Talts, Marcin Gortat (8), Demond Mallet (6), Devin Green (21), Immanuel McElroy (16), Guido Grünheid (10).


    BG Karlsruhe
    A. Mason (9), Stefan Fahrad (3), David McCray (3), Stefan Svitek (9), Andreas Hornig, Domonic Jones (15), Ryan Bond (2), Sheiko Kabba (11), Pedro Cipriano (13).

    Presseinfo: RheinEnergie Köln

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    Was der USC Freiburg in den letzten Wochen in der 2. Liga Süd geleistet hat, lässt aufhorchen. Nach 10 Spieltagen lagen die Breisgauer mit 2:18 Punkten scheinbar aussichtslos auf dem vorletzten Tabellenplatz. Das für den früheren Erstligisten eigentlich selbstverständliche Ziel, Erreichen der für die nächste Saison neu geplanten Pro A Liga unterhalb der BBL, schien in weiteste Ferne gerückt. Dies wollten das Freiburger Management und der neue alte Trainer Petar Juric, der die Breisgauer seinerzeit schon in der 1. Liga betreute, dann aber wohl doch nicht so einfach auf sich sitzen lassen. Zunächst wurde mit der Verpflichtung des starken französischen 1,76 m großen Guards Tony Ramphort für eine Entlastung der beiden Amerikaner Sean Hampton und Larry Johnson gesorgt und seit einigen Wochen ist die Mannschaft mit dem Finnen Iiro Tenngren (2,05 m) und dem Griechen Christos Lingos (2,08 m) auch unter den Körben wesentlich besser besetzt. Angesichts weiterer guter Zweitligaspieler wie Nils Menck, Robin Grey und Christoph Roquette zählen die Freiburger damit derzeit durchaus zu den stärkeren Teams der 2. Liga Süd. Die Ergebnisse der letzten Wochen unterstreichen dies nachdrücklich. Crailsheim wurde 87:78 bezwungen, gegen Kaiserslautern hielt man sich beim 90:102 lange Zeit mehr als beachtlich und die letzten vier Spiele in Rastatt (91:87), gegen Chemnitz (92:86), in Jena (82:80 nach Verlängerung) und gegen den TV Langen (89:87 nach 16-Punkterückstand zur Pause) wurden allesamt nicht gerade gegen schwache Teams! - gewonnen. Inzwischen weist der Gegner des USC Heidelberg vom kommenden Samstag 16:24 Punkte auf und kann sich durchaus wieder Hoffnungen auf ein Erreichen der Pro A machen. Einige schwere Brocken haben die Freiburger bereits hinter sich und ab dem 17. März spielen sie an den letzten sieben Spieltagen nur noch gegen Mannschaften aus dem Hinterfeld der Tabelle.


    Das Spiel der beiden Mannschaften aus den badischen Universitätsstädten am Samstagabend, 19:30 Uhr im Heidelberger Olympiastützpunkt, hat damit einen besonderen Stellenwert. Vor allem für die Freiburger ist es im Hinblick auf deren besonders schwierigen Weg zur Qualifikation eine absolute Schlüsselbegegnung. Andererseits stehen die Freiburger damit aber auch nicht unwesentlich unter Druck. Für sie ist längst jedes Spiel zu einem Endspiel geworden. Eigentlich können sie sich kaum noch eine Niederlage erlauben, wollen sie die Pro A, noch erreichen. Der USC Heidelberg kann dem Spiel demgegenüber zwar etwas ruhiger entgegensehen, doch auch die Heidelberger benötigen noch einige Siege, um die Qualifikation in der Tasche zu haben. Auch Heidelberg hat somit nichts zu verschenken. Für Spannung ist also am Samstagabend schon mal im Vorfeld gesorgt. Das Team um den mit großer Intensität arbeitenden und professionell ausgerichteten Trainer Torsten Daume ist hinreichend gewarnt. Prinzipiell befindet sich der USC Heidelberg im Aufwärtstrend, am letzten Wochenende konnte man in Crailsheim beim 69:82 allerdings insbesondere den Ausfall des verletzt pausierenden Dennis Trammell nicht über die gesamte Spielzeit kompensieren, wenngleich sich Oliver Lange sichtlich alle Mühe gab, ihn so gut wie möglich zu vertreten. Im 3. Viertel war Oliver gar einer der Impulsgeber für die Heidelberger Aufholphase zwischen dem 55:41 (26. Min.) und 58:53. Dennoch könnte es dem Heidelberger Team natürlich einen wesentlichen Rückhalt verleihen, sollte Dennis Trammell am Samstag wieder an Bord sein.
    Das Hinspiel in Freiburg gewannen die Nordbadener nach einer kompakten Teamleistung mit 98:83 (52:46). Jackson-Grimes (23), Trammell (21), Maaßmann (13) und Wente (11) steuerten die meisten Punkte bei, aber auch Oliver Komarek mit 6 Punkten und 4 Rebounds bei 9 Minuten Spielzeit zeigte eine sehr solide Vorstellung. - Doch wie gesagt Freiburg ist inzwischen wesentlich kompakter geworden. - Es sieht nach Großkampfstimmung beim badischen Duell aus!


    Presseinfo: USC Heidelberg (Claus Ebert)

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    Gerade genesen von seinem Bänderriss im Sprunggelenk hat es Pechvogel Phil Jones wieder erwischt. Nach sechswöchiger Pause hatte der 32jährige Kapitän der NVV Lions erst am Samstag beim 87:80-Auswärtssieg in Dortmund sein Comeback gegeben, da stiess er gestern beim Training mit Teamkamerad Danny Gibson so unglücklich zusammen, dass er sich einen doppelten Nasenbeinbruch zuzog.


    Trotzdem hofft Löwen-Manager Sebastian Egelhoff am kommenden Sonntag (Tip-Off 18.00 Uhr, Jahnhalle) beim wichtigen Heimspiel gegen die Bremen Roosters auf den Einsatz von Jones. "Phil ist ein waschechter Waliser und hart im Nehmen. Wir haben per Express für ihn eine Spezialmaske geordert, die bereits morgen eintreffen und angepasst werden soll. Da er nicht operiert werden muss, stünde einem Einsatz nichts im Wege, wenn er nach dem Abschlusstraining von Mannschaftsarzt Dr. Kurt Wiggering grünes Licht bekommt."


    Presseinfo: NVV Lions

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    Am Samstag steht für die Zweitliga-Basketballer der Grevenbroich Elephants das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Im Rahmen des 21. Spieltages treten die "Dickhäuter" ab 18.30 Uhr bei den Düsseldorf Magics zum Nachbarschaftsduell an. Nach den Ergebnissen des letzten Wochenendes sind die Schlossstädter erstmals seit dem fünften Spieltag wieder auf einen Abstiegsplatz gerutscht. "Erst am Ende der Saison wird abgerechnet. Das ist derzeit nur eine Momentaufnahme, aber natürlich wollen wir diesen Platz schnellstmöglich verlassen", so Elephants-Trainer Raphael Wilder vor der Begegnung.


    Die Chancen auf einen Sieg sind nach Meinung von Wilder gegeben: "Düsseldorf steckt momentan in einer Krise, da ist seit einigen Spielen die Luft raus", hat Wilder beobachtet. Mit der Leistung der eigenen Mannschaft war der Coach jedoch nicht unzufrieden: "Wir haben in den letzten Wochen gut gespielt, leider haben die Ergebnisse nicht gestimmt. In Düsseldorf wollen wir den Bock umstoßen und eine gute Leistung auch in Punkte ummünzen. Da ist was drin - vor allem, wenn unsere Fans wieder für Heimspielatmosphäre sorgen."


    Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Spielmacher Loukas Lazoukits. Der 24-Jährige konnte bis Mitte der Woche auf Grund einer fiebrigen Erkältung nicht trainieren. "Wir hoffen, dass das Fieber bis Samstag weg ist. Dann wird Loukas auch spielen. Letztendlich wird er aber entscheiden, ob er spielen kann", will Wilder den Griechen nicht unter Druck setzen. Wieder mitwirken wird auch Flügelspieler Matthias Wojdyla, der sich für einen Verbleib bei den Elephants entschieden hat.


    Die Gastgeber aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt haben ähnlich wie die Elephants unruhige Wochen hinter sich. Von den letzten fünf Spielen gewannen die "Magier" nur eines - gegen den TuS Lichterfelde reichte es zu einem mühevollen 97:85 nach Verlängerung. Gegen Iserlohn und Braunschweig - direkte Konkurrenten der Elephants im Abstiegskampf - setzte es hingegen überraschende Niederlagen. Das Ziel, der Aufstieg in die Bundesliga, ist längst zu den Akten gelegt. In Düsseldorf geht es nunmehr darum, die Saison ordentlich zu Ende zu spielen und die Qualifikation für die "Pro A" zu sichern.


    Personell hat sich bei den Magics im Saisonverlauf einiges getan. Insgesamt fünf Spieler haben den Verein im Laufe der Saison verlassen. Darunter auch Top-Scorer Phil Godfrey (durchschnittlich 21,7 Punkte pro Spiel). Der Flügelspieler wurde auf Grund mangelnder Disziplin aus dem Kader gestrichen. Als Nachfolger wurde US-Flügelspieler Damon Jackson verpflichtet. Der 27-Jährige markierte bei seinem ersten Auftritt für die Magics 13 Punkte, konnte die 71:90-Pleite in Iserlohn aber auch nicht verhindern.


    Ein Wiedersehen gibt es hingegen mit Ex-Elephant Rico Grier. Der Sunnyboy aus dem US-Bundesstaat North Carolina trägt seit dem fünften Spieltag das Trikot der Magics und gehört seitdem zu den absoluten Leistungsträgern. In den vergangenen drei Spielen war Grier jeweils Top-Scorer seiner Mannschaft. Im Durchschnitt kommt der 23-Jährige auf 16,6 Punkte, 4,8 Rebounds und 4,3 Assists. "Wir kennen Ricos Spielweise, aber wir wissen, dass er nur schwer zu verteidigen ist", so Wilder. Ein Wiedersehen gibt es auch für Elephants-Flügelspieler Marin Petric. Der Neuzugang, der am Mittwoch seinen 27. Geburtstag feierte, freut sich schon auf die Begegnung gegen seinen Ex-Klub: Das ist natürlich etwas ganz besonderes. Fehlen wir den Magics wohl Center Björn Giseck. Der Routinier plagt sich mit Problemen an der Schulter herum.


    In Hinspiel siegten die Magics problemlos 92:67. "Da hatten beide Teams eine andere Mannschaft auf dem Platz. Phil Godfrey hat uns damals 27 Punkte eingeschenkt, er ist aber nicht mehr dabei. Wir sind im Gegensatz zu damals wesentlich stärker in der Offensive. Ich erwarte eine spannende Begegnung", freut sich Wilder auf das Duell.



    Tim Wellbrock, Elephants Grevenbroich

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    Die BBL-Spielleitung hat als Folge der Disqualifikation am vergangenen Sonntag von Dragons-Headcoach Chris Fleming eine Entscheidung gefällt: Der 36-jährige Cheftrainer wird für ein Pflichtspiel gesperrt und muss 1.500 Euro Strafe zahlen.


    Die Begründung der Spielleitung liegt uns zur Zeit noch nicht vor, fest steht jedoch: Es wurde eine Unsportlichkeit, jedoch keine Tätlichkeit festgestellt, kommentiert Dragons-Geschäftsführer Marko Beens. Wir erwarten die Urteilsbegründung bis morgen. Berufung einzulegen macht wegen der langen Bearbeitungszeiten leider wenig Sinn: Auch bei einer nachträglichen Aufhebung der Sperre wäre Chris beim Spiel in Braunschweig suspendiert.


    Presseinfo: Artland Dragons

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    Disqualifikation von Chris Fleming zieht eine Sperre von einem Pflichtspiel und eine Geldbuße in Höhe von 1.500 Euro nach sich


    BBL-Spielleiter Dirk Horstmann bewertet das Vergehen des Trainers der
    Artland Dragons als Unsportlichkeit gegenüber einem Schiedsrichter


    Der Spielleiter der Basketball Bundesliga (BBL), Dirk Horstmann (Kamen), hat den Trainer der Artland Dragons, Chris Fleming, wegen Unsportlichkeit gegenüber einem Schiedsrichter zu einer Sperre von einem Pflichtspiel und einer Geldstrafe in Höhe von 1.500 Euro verurteilt. Nach schriftlichter Zustellung der Entscheidung kann der Quakenbrücker Coach binnen drei Tagen Berufung beim BBL-Spielleiter einlegen. Wird der Entscheidung nicht abgeholfen, entscheidet das BBL-Schiedsgericht endgültig. Damit steht Fleming seinem Verein am kommenden Samstag, den 24. Februar 2007, in der Partie bei den New Yorker Phantoms Braunschweig nicht zur Verfügung, da Rechtsbehelfe im Falle einer Disqualifikation keine aufschiebende Wirkung haben.


    Der 36 Jahre alte US-Amerikaner war am vergangenen Sonntag in der Partie des 21. Spieltages zwischen den Artland Dragons und EnBW Ludwigsburg in der 9. Minute des vierten Viertels wegen einer Auseinandersetzung mit Schiedsrichter Jürgen Unger disqualifiziert worden. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste aus Ludwigsburg mit 66:59. Am Ende hieß es 74:64 für die Schwaben.


    Presseinfo: BBL (Dirk Kaiser)