Posts by JP1104

    Ich verstehe diesen Gedanken, gleiche Zuschauerzahlen aus Gründen des fairen Wettbewerbs zu erlauben, nicht. Wie hier schon angemerkt wurde, unterscheiden sich finanzielle Möglichkeiten, Hallenkapazitäten und auch die Auslastung in normalen Zeiten ebenfalls. Auch eine gleiche Regelung, also null Zuschauer an allen Standorten, würde Clubs, die große Arena und hohe Auslastung kombinieren, härter treffen.

    Die Basis des Gedankens ist die aktuelle Situation und nicht grundsätzlich so etwas zu fordern - aufgrund des aktuellen Flickenteppichs von unterschiedlichen Regelungen je nach Bundesland. Aber es sollte natürlich nur ein Gedankenanstoß sein und eine Diskussionsgrundlage bieten. Ich bin wie gesagt gerne für Alternative offen. Aber aufgrund der aktuellen Umstände kann der Gedanke gerne wieder verworfen werden und wir können wieder über Geisterspiele reden. Für die Vereine wäre es selbstverständlich ein Schlag ins Gesicht, weil sie sich auch Konzepte überlegt haben sowie finanzielle Einbußen jeglicher Art bedeuten. Dennoch wird es sicherlich auch von der Ampel Koalition sowie von den Landesregierungen ein gewisses Hilfspaket geben.

    In meinen Ausführungen ging es nicht, um allgemeine Chancengleichheit zu werben, sondern in dieser besonderen Situation.

    Um Menschen sicher vor Ansteckung zu schützen und um eine völlige Gleichheit herzustellen ist die bitterste aber einzige Methode, wieder in den Geisterspiel-Modus zurück zu kehren.

    Aber leider sehe ich das leider mittlerweile genauso. Insbesondere auch aus Sicht der neuen Variante.

    Ich stimme der Argumentation voll und ganz zu. Natürlich geht es primär darum das Virus einzudämmen. Aber die Vereine könnten einen härteren Katalog sich selbst auferlegen als die Landesregierungen vorschlagen. Also wieso nicht das praktische mit dem nützlichen verbinden und eine Deckelung der Zuschauerkapazitäten vereinbaren, um Wettbewerbsgleichheit herzustellen.


    Ist mir selbstverständlich klar, dass das die Ticketerlöse ebenfalls unterschiedlich hoch ausfallen werden. Auch das Vereine mit größeren Hallen somit eher ein Geisterspielcharakter erleben usw.


    Es war schließlich auch nur ein Gedankenexperiment, um einen Ansatz aufzuzeigen.

    soviel mal wieder zur Wettbewerbsverzerrung.

    Ja, dieses Dilemma hatte ich schon vor paar Tagen angemerkt. Die Liga müsste sich mal zusammensetzen - jetzt in der Länderspielpause - und erörtern, wie man eine Chancengleichheit bezüglich Zugang von Fans hinbekommen kann. Es kann nicht sein, dass Mannschaft A die Unterstützung von 2000 Fans bekommt und Mannschaft B die Unterstützung von 0 Fans (mal in Extrema gesprochen, was de facto durch die Situation in Sachsen (Chemnitz) auch so ist). Ich fände es gut, wenn man sich vielleicht auf 1000 oder 750 Fans pro Standort einigen könnte mit den örtlichen Behörden/Gesundheitsämtern. Aber wir können auch gerne hier über andere Schlüssel gemeinsam erörtern. Ich bin da ziemlich offen über andere Ideen der Möglichkeit der Chancengleichheit aller BBL Vereine.

    Ich bin überzeugt, für die Umsetzung der Zutrittsregelungen mit dem dazugehörigen Sicherheitsgefühl ist nicht der Verein zuständig, sondern der Betreiber der Ratiopharm Arena. Und darüber bin ich nicht ganz unglücklich. Nicht umsonst wird in einem anderen Basketball-Forum mehrfach lobend erwähnt, wie sich die Zuschauer in der Arena beim Spiel gegen Alba verhalten haben.

    Ich muss auch echt sagen, dass das Personal in der Arena tatsächlich vorbildlich dahinter her ist, dass jeder die Maske über Mund und Nase getragen hat am letzten Wochenende.

    Wobei Hallenbetreiber und Verein(e) können miteinander sich abstimmen und koordinierten Verhaltenskodex ausarbeiten, damit der Zuschauer über die getroffenen Maßnahmen informiert werden.

    Nun doch noch eine kleine Anmerkung zu TS...

    Er ist glaube ich tatsächlich nicht in anderen Spären unterwegs. Der gute Dr. leugnet tatsächlich nicht den Virus und seine Auswirkungen. Was er tatsächlich tut, ist sich als erwachsener und mündiger Bürger der Bundesrepublik Deutschland nicht vorschreiben zu lassen, was er im Zusammenhang mit Corona zu tun oder zu lassen hat.

    Ob das nun gut ist, dieses in seiner Funktion im und um den Ulmer Basketball zu tun, ist für mich fraglich. Die Stimmen werden lauter, dass es eben nicht so ist. Die Auswirkungen wird man sehen.

    Ich persönlich sehe durch seine abstruse Außendarstellung nicht unbedingt die Notwendigkeit, mein Saisonticket abzugeben. Denn ich unterstütze damit finanziell den Verein und die Sportler die mich in der Arena unterhalten. Ganz nebenbei, jedoch nur marginal, den Geldbeutel des guten Dr. TS.

    Ich kenne seine Posts nicht. Ich habe lediglich den Aufschrei mitbekommen über andere Kanäle. Ich kann seine Frustration verstehen. Schließlich gibt man sich die Mühe sinnvolle Konzepte zu überlegen und die Politik wirft es über den Haufen. Ich glaube es ging um das "wie" er es kommuniziert hat. Manchmal übertreibt es gerne mit seinem Zynismus.

    Und wenn man nur Geimpft und Genesen mit Schnelltest Zugang hat , dazu mit FFP2 Maske!

    Sorry! Ich versteh es nicht!

    Alternative wäre:

    - Stehblock soll geschlossen werden und es sollen nur Sitzplätze angeboten werden

    - Eintrittskarten personifizieren und bereits beim Einlass kontrollieren

    - 25% Kapazität

    - Maskenpflicht am Platz außer für den Konsum von Getränken sowie Speisen

    - Sollte Maskenpflicht nicht eingehalten werden, dann soll die Person entweder der Halle verwiesen werden oder dementsprechend sanktioniert werden