Posts by franz

    Ja, PanzerMusli ,

    wieder mal diese netten Etatvergleiche ... _grin_grin_grin


    Diese Zahlen sind aber reine Bruttozahlen und noch vor der Abgabe von Steuern und Abgaben geschätzt.

    15 Mio Brutto bei Olympiacos ermöglichen eben ganz anders gelagerte Spielergehälter als bei einem deutschen Club.

    Rechne mal bei diesen Zahlen die Verwaltungs- und Personalkosten raus und halbiere den Betrag durch 2 und dann kriegst Du ungefähr die Summe aller Spielergehälter eines deutschen Clubs raus.

    Übrigens:

    - Konstantin Klein aus Lubu hat inzwischen wohl geheiratet und den Namen seiner Ehefrau angenommen. Er wurde gestern als "Konga" gelistet.

    - John Patrick scheint sich endgültig von seinem wilden Abwehrstil verabschiedet zu haben. Klar wird noch sehr gute Defensive gespielt; die unbedingte Agrressivität, um den Ball zu klauen, war aber - zumindest im gestrigen Spiel - vorbei. Sein erster Spielerwechsel fand erst nach ca. 3,5 Minuten statt.

    - Lubu kann dieses Jahr Dreier schießen und Freiwürfe verwandeln. Zur Halbzeit lag die Dreierquote bei 50 % und die FW bei 18 von 19. Die Werte verschlechterten sich zwar im Laufe des Spiels, aber mehr als 40 % Dreier zum Schlußpfiff ist schon außergewöhnlich hoch für Lubu.


    Die erste Halbzeit war für Bamberg gestern eine echte Katastrophe:

    Man kassierte 57 (!) Gegenpunkte und fand überhaupt nicht zu einer Abwehrarbeit, die man als solche bezeichnen könnte. Im Angriff erzielten die fünf Bamberger Ausländer in Summe 4 (!) Punkte von 42. In diesem Moment denkt der geneigte Fan nur noch: Was ist das denn für eine Hustentruppe auf den ausländischen Positionen?


    Coach Moors ließ von Anfang an viel über seine Center Marei spielen. Aber der nahm sich nach zwei dummen Fouls sehr schnell aus dem Spiel. Er kriegte auch später nicht mehr die Kurve und war gestern unter der Rubrik "weder geistig noch körperlich anwesend" zu verzeichnen. Natürlich wissen wir alle, daß er es besser kann. Schaun wir mal heute.

    McLean dappelt so irgenwie rum auf dem Spielfeld. Er ist ordentlich bemüht, hat aber die Sch... an den Händen kleben und verzweifelt an sich selbst. Keine Frage, er ist athletisch und einen Null-Punkt-Ami wird niemand verpflichtet haben. Der Junge braucht aber dringend Erfolgserlebnisse.

    Paris Lee führt den Ball sehr sicher und erfolgreich nach vorne. Dort aber hat man in den bisherigen zwei öffentlichen Spielen nicht mehr viel gesehen von ihm. Auch er ist meilenweit von seiner Form in Antwerpen entfernt. Der Schuß fällt nicht, fast kein Zug zum Korb und von überraschenden Pässen war ebenfalls nichts zu sehen. Auch bei ihm muß an auf das Coming-Out warten.

    Kaylor ist emsig in der Abwehr, aber momentan viel zu aktionistisch. Er will, unbedingt und unheimlich schnell. In der ersten Hälfte hatte er nicht die geringste Bindung zum Spiel.

    Insgesamt fehlt im Angriff für Lee, McLean und Kaylor die Abgeklärtheit und natürlich das Selbstbewußtsein.


    Die zweite Hälfte lief für Bamberg ein wenig besser. Mit der Zeit traute man sich mehr zu und erzielte schließlich nach 17 Punkten Rückstand den Ausgleich. Böse Zungen können zwar behaupten, dies sei der schlechteren Dreierquote von Lubu zu verdanken, aber so eine Aufholjagd ist dennoch nicht alltäglich.

    Nach dem Ausgleich verfiel man aber wieder in den Trott der ersten Hälfte ... leider.


    Am Schluß hatten die "Ausländer" 18 von 82 Punkten auf dem Konto. Das ist definitiv gewaltig zu wenig.

    Aber natürlich muß man den Spielern die Zeit gewähren, sich an die neue Umgebung, die Liga und die neue Herausfordewrung zu gewöhnen. Warten wirs ab!

    Guten Abend.

    Komme gerade aus Bayreuth zurück, war ja ein fantastischer Service hier auf LC von Bareider und Gangl41 .


    Nun aber mein Eindruck bzw. unser Eindruck: wir waren zu Dritt da und haben das Spiel noch während der Rückfahrt erörtert.

    Satz mit X und sehr ernüchternd.


    Unsere Ausländerpositionen waren allesamt schwach in der ersten Hälfte. Nur Kaylor konnte sich dann im zweiten Durchgang einigermaßen beweisen.

    Marei hat sich von Anfang selbst mit Fouls aus dem Spiel genommen, Lee rannte gegen die Abwehr wie gegen eine Mauer, McLean nicht existend, Font ... tut mir leid, Bryce Talor ist nur noch eine Frechheit, Stuckey bleibt Stuckey.

    Sengfelder, Harris, Olinde und Seric trugen die Mannschaft.

    In der Abwehr ließ man einen Dreier nach dem anderen zu und vorne suchte man oft vergeblich Anspielstationen.


    Da muß aber noch eine deutliche Schippe draufgelegt werden. In der Bamberger Arena wird man so eine Leistung nicht bringen können.

    Ein PJ Tucker kam damals auch mit wackligem Dreier -Ende bekannt-

    Das hält sich interessanterweise sehr hartnäckig. Seine Quote war zu Beginn in Bamberg nicht gut, aber er kam sogar mit einer guten Dreierquote von über 40% nach Bamberg. Er hatte offenbar einfach nur etwas gebraucht, seinen gewohnten Rhythmus zu finden.

    Die Dreierquote Tuckers (vorher in Südamerika und Griechenland) weiß ich gerade zugegebenermaßen nicht.


    Was wir Bamberger immer gerne auf seine "Dreierquote" reduzieren, war aber sein Gesamtpaket, das in Bamberg eine geradezu unheimliche Steigerung erfuhr.

    Ganz zum Schluß mußte man ihm nur noch den Ball an der Birne geben und "flutsch" war die Kugel im Netz.

    Immerhin waren dann die Phoenix Suns nach mehrjähriger Welttour von seinen Qualiitäten überzeugt.

    Erarbeitet hat er sich die beim Bamberger Trainerteam, in der intakten Mannschaft und wohltuenden Heimathmosphäre.

    Hatte das Vergnügen, Kaylor zweimal über Telekom in Wübu unter Bauermann zu sehen und tatsächlich - da ist mir der Mund offengeblieben.


    Ich habe mich sehr über seine Verpflichtung gefreut, während mein näheres und weiteres Umfeld sich ziemlich herablassend über seine "jüngste Liga" in Ungarn geäußert hat.

    Bingo, habt Ihr gesehen, wie Taylor seinen gegnerischen Aufbauspieler zweimal überlaufen hat?

    Er muß nur noch lernen, den errungenen Geschwindigkeitsvorteil im Kopf zu verarbeiten und daann umzumünzen.

    Wenn der Junge richtig ausgebildet wird und das auch umsetzen will, dann haben wir einen weiteren Top-Spieler in Bamberg. Für mich EL-Potenzial !


    Bei den Verpflichtungen ist es nun mal so, daß ein, zwei Spieler hinter den Erwartungen bleiben. Das ist eben das Geschäft.

    Nun scheint ja ein weiterer "agiler" Mann in der Pipeline zu sein. Drücken wir die Daumen.

    Nun haben wir es mal wieder: ein Nicht-Unbekannter der Szene läßt eine Bemerkung über eine andere Person des Basketball-Geschehens los.


    Zunächst einmal, solche "gegenseitigen Beurteilungen" sind in diesem Geschäft normal, ab und zu dringt auch was nach außen an die Öffentlichkeit; wie in diesem Fall. Man muß nur wissen, daß diese Beurteilungen meist ebenso wenig zutreffen wie die Vorhersage von Ergebnissen vor dem Spieltag. Mögen die Fachkenntnisse der Personen auch noch so fundiert sein.


    Ich erinnere mich an eine Aussage von Wolfgang Heyder in kleinem Kreis über Johannes Voigtmann, ob dieser denn nicht eine Option für Bamberg sei.

    An den genauen Wortlaut kann ich mich nicht mehr erinnern, aber eine Qualifikation für die BBL oder eine Weiterentwicklung wurde dem guten Joe damals defnitiv abgesprochen.

    Und Wolfgang gehört definitiv zu den bestmöglichen Kennern des deutschen Basketballgeschehens.

    Und wenn heute noch etwas im Profisport gilt, kann es morgen schon wieder ganz anders sein ...

    Vorab:

    - Der DBB ist nicht mit Geldmitteln "überfrachtet";

    - Es gibt keinen deutschen Trainer, der europäische Spitzenklasse oder gar Weltklasse coachen kann. Selbst in der BBL muß man nach Spitzenleuten mit der Lupe suchen;

    - Die deutschen Akteure verstehen dieses Spiel nicht, haben es nicht in den Genen (ganz anders die Südländer oder Amerikaner).

    - Schröder ist unbestritten ein Ausnahmeathlet. Es ist aber bekannt, daß er kein Pass-First-Mann ist, sondern dazu neigt, alle Aktionen an sich (und Theis) zu reißen.


    Nun gut, mit Rödl ist ein Mann zum Nationalamt gekommen, der sich auf dem Gebiet des Trainierens und Coachens weder in Berlin noch in Trier irgendwelche Meriten verdienen konnte. Viele "deutsche" Alternativen gibt es ja nicht, ausländische Top-Coaches sind nicht zu bezahlen.


    Trotzdem: Die Vorbereitung war viel zu lasch; z.B. hatten wir im Supercup nur Gegner der zweiten und dritten Stufe.

    Impusle von der Bank kamen fast keine. Man muß z.B. bei körperlicher Überlegenheit unter dem Brett den Ball eben nach innen bringen und auf Dreier verzichten.

    Die Angriffe verliefen fast allesamt zu schnell abgeschlossen und waren oftmals hilflos vorbereitet.

    Schröders Stärken muß man sich zunutze machen, seine Schwächen eliminieren und dies schon im Vorfeld mit ihm absprechen.

    Bescheidenheit im Vorfeld hätte allen Beteiligten gut getan, Spielern, Trainer und den Medien.

    Das war ja fast ein Medien-Hype!


    Ich persönlich hatte den Eindruck, daß es in der Mannschaft gar nicht stimmte. Meines Erachtens ist das besonders bei Kleber, Barthel und Akpinar aufgefallen. Die "Superachse" Schröder/Theis hat einigen Spielern gar nicht gefallen.


    Wirds nun besser?

    Ich glaube nicht und sehe auch keine ernstzunehmenden und bezahlbaren Trainer-Alternativen (und hört mir mit Leuten wie Leibenath oder Menz oder Harmsen auf).

    Ist schon verstanden, Ephemeroptera

    Du sprichst nicht offiziell im Namen des Clubs oder des Hauptsponsors.

    Aber Du hast die Dinge einmal gerade gerückt und zum zweiten Mal dann sehr intensiv; und zwar mit gehörigem Hintergrundwissen und Feingefühl.


    Für alle anderen stelle ich die Bedeutung Deines Namnes mal rein: _freuu_freuu2


    https://de.wikipedia.org/wiki/Eintagsfliegen


    Aber eigentlich kann man den Namen der User hier keinerlei Bedeutung zumessen. Ist also nur am Rande.