Posts by franz

    Laßt die Presse sprechen; aber glaubt nichts!

    Alle Zeitungen stehen mit dem Rücken zur Wand und brauchen Auflage. Corona hat sicher noch mal einige Gelegenheitskäufer deaktiviert.


    Die Presse macht (wie die Talk Shows) aus jeder Mücke einen Elefanten und ist schon längst nur noch durch Berichte auffällig, die mehr Kommenater als Wahrheit sind.

    Merkel at diesmal nichts zu melden, weil Gesundheit Ländersache ist. Andernfalls hätte sie "allmächtig" wie bei dem "Atom-Ausstieg" oder der "Flüchtlingswelle" oder manch andere Europa-Angelegenheit agiert.


    Im Moment können wir alle froh sein, daß Corona in vielen Ländern einigermaßen unter Kontrolle ist. Hoffentlich bleibt das so.

    In Bamberg geht es definitiv weiter und zwar mit internationaler Ausrichtung CL.

    Das ist eine sehr, sehr positive Nachricht für den Bamberger Basketball.


    Andere BBL-Clubs werden noch arg strampeln müssen.


    Das Verfahren, die Situation öffentlich zu machen, ist OK!

    Meint Ihr etwa, es wäre Im Verborgeen geblieben, wenn Gespräche über den Verkauf der Anteile im stillen Kämmerlein stattgefunden hätten?

    Oh je, was hier von "mangelnder Transparenz" oder "fehlender Kommunikation" gesprochen und gelästert worden. Gemosert wird immer.

    Regionale Bindung gibt es definitiv auch im Nachwuchsbereich nicht mehr.

    Holt man auswärtige Spieler, dann wechseln sie ebenso selbstverständlich wieder weg von Baunach/Bamberg wie sie einst gekommen sind.

    Das Bamberg Nachwuchskonzept war eines der teuersten in der BBL und sogar zeitweise in Europa.

    Waren dann einige Spieler soweit, dann passten sie nichts ins Konzept des jeweiligen Trainers oder wollten weg.


    Wie lange hat Berlin nichts mehr rausgebracht? Erst mit Aito hat sich das komplett gewandelt und so einen Nachwuchs orientierten Trainer gibt es sehr selten. Kostet halt ein Schweine Geld und davon kannst Du gerne zwei Profis (heutiger Stand) in der BBL bezahlen.

    Die Entscheidung gegen Baunach war schon vor Corona gefallen.

    Farmteams sind halt ständig in Bewegung ... ich erinnere nur daran, daß unter Heyder der Farmteam-Status von Breitengüßbach nach Baunach ging und die Güßbacher nur noch die dritte Rolle spielten. Inuwischen sind sie ja komplett ausgestiegen.


    Der Vorteil von Baunach war immer das enge Verhältnis und die kurzen Wege zwischen den beiden Clubs.

    Nachteil war die fehlende Egenentwicklung bezüglich Zuschauern (der Standort Bamberg generiert halt nicht genügend Zuschauer für BBL und die zweite Liga) und die fst 100%-ige Abhängigkeit von brose.

    Eigene Sponsoren waren quasi Fehlanzeige, weil die von der BBL Mannschaft gezogen wurden.


    Der Standort Coburg wäre eine Alternative, da das Zuschauerpotezial weit höher ist und die Sponsorenlandschaft besser. Aber warten wir mal ab, ob das alles nicht Corona zum Opfer fällt.


    Fast alle Clubs der BBL werden das finanzielle Niveau definitiv nicht mehr halten. Nächste Saison wird es keine vollen Hallen geben und viele Sponsoren haben mit sich selbst zu kämpfen. Wahrscheinlich werden die meisten Clubs ein Pro B-Niveau ohne Ausländer haben.

    Man darf nicht vergessen, daß das Virus evistenzbedrohemd für das Niveau der BBL ist.

    Ohne Zuschauer und die meisten Sponsoren (da kommt es auf die Club-spezifischen Umstände an) werden wir höchstens ein Pro B-Team ohen viele Ausländer für viele Clubs erleben. Mit einer vollen Halle können wir kommende Saison nicht rechnen; vielleicht mit 20 Prozent Auslastung und viel Abstand.


    Das Virus ist die Ursache, nicht der Gesellschafter-Wechsel

    Niemals stelle ich in Abrede, daß in Griechenland die Schulen oder die anderen Bildungseinrichtungen geschlossen waren. Es ist auch Tatsache, daß die allgemeinen sozialen Kontakte heruntergefahren wurden und in Griechenland der Puls der Wirtschaft auf "langsam" gestellt wurde.


    Aber es sind eben - meiner Meinung nach - vollkommen anderen Gründe, die vorrangig eine Ausbreitung des Virus in Griechenlnd verhindert haben; nicht das gute Gesundheitswesen der die besonders große Disziplin der Griechen.


    Z.B.:

    - In Griechenland existieren quasi keine Altenheime in unserem deutschen oder Nord-/Miteleuropäischen Sinn. Die Kranken und Senioren werden zu Hause und privat versorgt.. Dadurch entfallen eine Menge Hotspots.

    - Knutsch- und Feierfeste wie in Ischgl oder im Karneval existieren in Griechenland nicht. Alkohol spielt eine komplett untergeordnete Rollle. Man trinkt nicht solange bis man betrunken ist. Alkohol enthemmt und bringt die Menschen dazu, die notwendige 1.5 Meter-Distanz zu unterschreiten. Auch in Griechenlad fährt man Ski, aber man hat nicht diese exzessiven Apres--Ski-Feiern. Zwar gibt es Wein- und Straßenfeste zur Genüge, aber eben keine Starkbierfeste, wo man sich gegenseitig unter den Tisch säuft und abbusselt.

    - Ein Nachtleben oder Rotlichtbereiche wie im Nördlichen Europa existiert in Griechenland nicht. Clubs wie Berghain/Kitkat sind in Greichenland undenkbar.

    - In Griechenland ist das Gesundheitswesen schlecht. Dort werden Leuten mit 75 keine künstlichen Hüftgelenke eingesetzt oder Operationen am offenen Herzen durchgeführt, weil das Gesundheitswesen dies gar nicht leisten kann. Auch deswegen gibt es weniger Hotspots und Infektionen.

    - In Griechenland rennt die Mama nicht ihren Kindern mit der Sagrotanflasche hinterher, damit sich der Nachwuchs aber ja nicht mit den bösen Bakterien anstecken kann. Meines Erachtes ist das Immunsystem der Einwohner dort wesentlich stabiler, Allergien wie bei uns sind dort nahezu unbekannt.

    - Dazu kommt natürlich das milde Klima und die vielen sonnnigen Tage, welche UV-Strahlen ermöglichen und das Immunssystem stärken.


    Das sind einige Punkte, die ich bei der Verbreitung für wesentlich halte, einfach aufgezählt und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

    Diese Punkte können von mir nicht bewiesen werden und reihen sich ein in die vielen Vermutungen der Spezialisten .... einfach so dahingesagt.

    Eine besonders gutes Gesundheitssystem oder ein alleiniger Lockdown, wie es uns tagtäglich "verkauft" wird, ist jedenfalls nicht die Urasche für die guten Zahlen in Griechenland.

    Das läßt die Medienlandschaft aber einfach unter den Tisch fallen.


    Keine Frage, der Lockdown in Deutschland war eine richtige Entscheidung, weil man zu diesem Zeitpunkt einfach nicht wußte, wie sich das Virus verhält. Inzwischen weiß man, daß weniger schwerwiegende Maßnahmen wie Distanz und Hygiene sowie Verzicht auf Knutsch- und Feierfeste ausreichen. .

    Oh, Griechenland - meine Liebe und mein Leben.


    Ich möchte mich tatsächlich als grecophil bezeichnen. Habe die altgriechische Sprache gelernt und auch in Teilen die neugriechische. Viele Male und lange war ich in Griechenland, war aber niemals in einem Hotel, sondern immer privat bei meinen griechischen Freunden, verteilt über das ganze Land, untergebracht. Ich vermeine die griechische Mentalität und Lebensweise sehr gut zu kennen. Vorurteile habe ich nicht, Simonius .


    Man sagt, und vielleicht kennt der ein oder andere den Spruch, daß in Bayern die Uhren anders gehen. Bezüglich Griechenland kann man durchaus annehmen, daß sie total anders gehen. Dabei muß man festhalten, daß dies weder besser noch schlechter ist als an anderen Orten der Welt, sondern nur anders.


    Ja, natürlich wird in und über Griechenland viel geschrieben und berichtet, aber meistens von Leuten, die keine Ahnung haben.


    In Griechenland ist ein Gesetz wie es auch hierzulande ein Gesetz ist.

    Rauchverbot in Kneipen ist eben Rauchverbot.

    NO2 Messung ist eben NO2 Messung.


    Im allgemeinen Leben ist es aber Ausdruck der griechischen Mentalität, daß alle Gesetze menschengemacht sind ... und daher voller Fehler und unvollkommen.

    Natürlich wird in der Taverna trotz Verbot geraucht. Nicht in den Touristenzentren und nicht auf der Athener Plaka, denn das würde die Touristen empören. Außerhalb dieses Fokus ist da aber an der Tagesordnung. Der ein oder andere steckt sich auch eine Zigarette in der Basketballhalle an.


    Selbstverständlich beteiligen sich die griechischen Städte an der Schadstoffmessung. Nur sind die Meßstellen eben 50 Meter von der Straße weg in 30 Metern Höhe angebracht.


    Einen Mehrwertsteuersatz festzulegen ist das eine, die Steuern einzutreiben oder zu kontrollieren ist das andere.


    Ich kann sagen, daß die Ausgangssperren, die da natürlich verhängt wurden und von unseren Medien kolportiert werden in der griechsichen Praxis nicht im Ansatz unseren Kontaktverboten entsprechen. Ausnahme vielleicht die Touristenzentren.

    Kontrollen? Die griechische Mentalität mag keine Kontrollen, dazu gehören auch die Kontrolleure.


    Das griechische Gesundheitswesen ist schlichtweg miserabel, weil chronisch unterfinanziert. Wenn bei uns Desinfektionsmittel, Masken, Beatmungsgeräte, Intensivbetten und Schutzkleidung fehlen, dann in Griechenland erst recht. Man gibt halt ein Fakelaki. Das ändert sich auch nicht durch die Einstellung von zusätzlichen Ärzten.


    Trotz allem ist die griechische Seele und Lebensfreude ein Phänomen. Es ist ein Land, das ich für den Rentenstand empfehle, vorausgesetzt man akzeptiert die Gegebenheiten des Gastlandes, lernt die Sprache und verzichtet auf die deutsche Besserwisserei.