Beiträge von Mastermind00

    Mastermind00

    Kein Bamberger stellt Weißenböck in Frage und man kann davon ausgehen, daß auch für die Fans anderer Clubs nicht die geringsten Zweifel an seiner Arbeit haben (wenn sie denn überhaupt von ihm Notiz nehmen).

    In der BBL ist lediglich MUC total scharf auf ihn.

    Unter diesem Aspekt mußt Du Kritik an seiner Arbeit einordnen.

    Mein Beitrag bezog sich auch nicht auf Bamberger Fans...Ich denke schon, dass man als Bamberger gut einschätzen kann, was man an Weissenböck hat. Vielmehr ging meine Antwort in Richtung eines Users, der steif und fest behauptet, Weissenböck hätte die vergangenen zwei Jahres nichts positives gebracht, sich dabei aber offensichtlich nicht die Mühe macht, seine Aussage belegen zu wollen.

    Weissenböck hat meines Wissens nach ohnehin noch Vertrag bis 2020. Bamberg wäre schlecht beraten, ihn vorzeitig ziehen zu lassen.


    Wenn es im Team insgesamt nicht läuft, ist natürlich auch seine Arbeit schwieriger zu bewerten. Die Spieler können eine noch so gute Wurftechnik und einen noch so guten Bewegungsablauf haben...Solange das Teamplay an sich nicht funktioniert (und das ist nicht Aufgaben Weissenböcks), greifen die erzielten individuellen Verbesserungen nur marginal.


    In solchen Phasen müssen dann vielleicht die kleinen Fortschritte betrachtet werden, die auf Weissenböck zurückgeführt werden können. Ein Beispiel: Augustine Rubit hatte in seinen Jahren in Tübingen und Ulm Freiwurfquoten von (abgerundet) 76%, 82% und 77%. Vergangenes Jahr gelang ihm eine Quote von 83% bei annähernd 300 Freiwürfen (was die bisherig höchste Anzahl für Rubit in Deutschland war). In der laufenden Saison steht er nach aktuell 113 Versuchen gar bei 85%.


    Anderes Beispiel: Daniel Hackett, dem nachgesagt wurde, er könne keine Dreier, traf diese verganene Saison mit 42%iger Quote. Das war deutlicher Karrierebestwert für ihn. Zuvor erreichte er nie die 40%. Übrigens zieht er diese Quote aktuell bei CSKA Moskau durch. Auch das ist ein Phänomen, das man nicht zum ersten Mal bei Spielern sieht, die von Bamberg aus zu Topklubs (EL oder NBA) gewechselt sind und das viel dafür spricht, dass die guten Wurfquoten in Bamberg nicht ausschließlich mit dem Teamplay zusammenhängen, sondern auch auf gutem Individualtraining beruhen.

    Zum xten Mal in dieser Saison hatte ich das Gefühl, dass der Gegner einen Monat Vorbereitungszeit auf das Spiel hatte und die Bamberger Spieler erst bei Spielbeginn erfahren haben, gegen wen sie spielen. Es mag viele Unzulänglichkeiten im Bamberger Spiel gegen (v.a. völlig unnötige Ballverluste von erfahrenen Spielern, weil sie im Fastbreak unachtsam sind und den Ball verlieren!), aber diese Problematik sticht am meisten hervor.


    Selbst ich als Zuschauer, der Vechta nicht gescoutet hat, hat nach geschätzten 5 Minuten erkannt, worauf die Bamberger Spieler in der eigenen Offense achten müssen. Eigentlich erwarte ich das auch von einem erfahrenen Spieler. Die Trap-Defense war nett anzusehen (wenn auch mit unter imho über der Grenze des Erlaubten), aber spätestens nach dem zweiten Ballverlust sollte es sich in jedem Spielergehirn eingebrannt haben, die diese Verteidigung abläuft. Stattdessen verhält man sich wie ein Kleinkind und langt auch mit Freude zum dritten, vierten, fünften, xten Mal auf die Herbplatte.


    Deshalb bin ich weit davon entfernt, dem Coach die alleinige Schuld für diese desolaten Auftritte zu geben. Es passt einfach insgesamt nicht. Ein Spieler läuft auch dann nur regelmäßig in diese Trap-Defense, wenn seine Mitspieler sich falsch bewegen. Und da sehe ich ein riesen Problem. Wir haben zu viele Spieler im Kader, bei denen ich das Gefühl habe, sie laufen nur so viel wie absolut nötig. Gift für ein Spiel gegen einen solchen Gegner.


    Was nun? Eigentlich müsste ein solches Spiel der Sargnagel auf Bagatskis' Entlassung sein. Ich weiß, es wird der Einspruch "Wir haben kein Geld" kommen...oder "Es ist nur eine Übergangssaison". Ersteres mag berechtigt sein. Aber ich muss auch sehen, dass ich aktuell dabei bin, noch mehr als vergangene Saison einzureißen. Das letzte Mal, dass gegnerische Punkte mit solch deutlichem höhnischen Applaus des Bamberger Publikums bedacht wurden, dürfte mindestens ein Jahrzehnt her sein und in die Bauermann-Ära fallen. Da kann ich mit dem Begriff "Übergangssaison" noch so sehr um mich werfen, er wird nichts bringen. Zumal der Kader alles andere als einer für eine "Übergangssaison" ist. Und: Glaubt jemand daran, dass der Coach es dann kommende Saison schafft, das Team richtig einzustellen? Oder wird er auch da nach zwei gespielten Minuten die Hände ratlos vor dem Gesicht zusammenschlagen und dann die Hände wieder in den Hosentaschen verschwinden lassen?


    Vechta hat gezeigt, wie Basketball funktioniert. Gut eingestellt sein, gut starten und darauf aufbauend mehr und mehr Selbstvertrauen tanken. Bamberg hingegen scheint immer öfters schlecht eingestellt zu sein, schlecht zu starten und dann Selbstvertrauen zu verlieren.

    In der Arena ist es eine Mischung aus Wut, Fassungslosigkeit und dem Glauben, dass es das Team tatsächlich nicht besser kann. Pfiffe gab es schon früh, auch zahlreich. Irgendwann ist das dann in Hohn und Spott dem eigenen Team gegenüber übergegangen und Erfolge von Vechta wurden lautstark und demonstrativ geklatsch.


    Ich bin selber sprachlos. Dass ich die Linie von Panther und ihrer Crew hundsmiserabel finde und ich mich frage, wieso nicht das halbe Team von Vechta schon Foultrouble hat, wird dabei zur Nebensache und ist bei der Leistung des Bamberger Teams nicht mehr als eine Randnotiz.

    Der direkte Vergleich wurde trotzdem leichtfertig verschenkt.


    Ich habe noch nie einen taktisch so schlechten Trainer wie den jetzigen in Bamberg erlebt. Verstehe auch nicht, wie das Spiel jetzt gelobt werden kann, anscheinend habe ich ein anderes gesehen. In der Halle war ich mehr als frustiert ob der Leistung und dem erneut miserablen Coaching.

    Frustriert war ich persönlich ganz und gar nicht. Ich finde zwar auch, dass man den direkten Vergleich mit etwas intelligenterem Spiel hätte holen können (wenn nicht sogar müssen), aber ich glaube auch, dass es genau das ist, was uns in dieser Saison einfach auch an Qualität fehlt.


    Ich fand AEK insgesamt nicht schlecht, aber auch nicht überragend gut. Schon in der Halbzeitpause hatte ich hier geschrieben, dass Bamberg eigentlich führen müsste. Die letzten Sequenzen vor der Pause waren bezeichnend für die aktuellen Probleme und ziehen sich wie ein roter Faden durch ein Spiel und die komplette Saison. Wo man sich über mehrere Minuten hinweg einen kleinen Vorteil erkämpft, macht man ihn sich in wenigen Sequenzen wieder zunichte. Zwar fiel besonders Jelovac besonders negativ auf (unnötigen, schwierigen und unvorbereiteten Dreier genommen und in der Defense zu weit vom Gegenspieler entfernt und nicht gefoult), aber schon zuvor hatte ich bei +5 den Eindruck, dass man anfängt, das Momentum wieder aus der Hand zu geben.


    Selbiges dann in den letzten 5 Minuten der Partie. Hier sah wiederum auch Bagatskis nicht gut aus. Man startet gut in das letzte Viertel, arbeitet sich einen 8-Punkte-Vorsprung heraus...Und verdaddelt diesen Vorsprung dann wieder in wenigen Sequenzen. Hier müsste ein wirkliches Topteam - wie es franz auch angedeutet hat - offensiv energischer zu Werke gehen. Dass die Auszeit von Bagatskis erst kam, als man den 8-Punkte-Vorsprung verspielt hatte, fand ich auch nicht gut. Böse Zungen würden behaupten, er nehme die Auszeiten bewusst immer nur dann, wenn er unbedingt muss, da der Erfolg seiner Auszeiten per se nicht so groß ist. Unabhängig davon gefällt mir sein Timeout-Management nicht. Er hat regelmäßig bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit und vor Ende des Spiels noch keine Auszeit genommen.


    Nachdem ich Jelovac nun schon öfters negativ beurteilt habe, muss ich ihn aber auch einmal für seine 2. Halbzeit loben. Anders als so oft stand er offensiv nicht nur herum und hat auf den Ball gewartet, sondern hat richtig gut um seine Position im Lowpost gekämpft. Sein Aufposten mit anschließendem Abschluss ist eigentlich ganz gut. Ebenso müsste er eigentlich freie, herausgespielte Dreier gut treffen (wie es gestern in der 2. Halbzeit einen gab). Auch defensiv wirkte er in der 2. Halbzeit mehr bei der Sache. Bitte mehr davon!

    Lachi : So wie der Coach und die Mitspieler reagiert haben, war der Dreier von Jelovac ebenso erbärmlich und nicht gewollt wie seine anschließende Defense (vor der der Coach sogar noch anzeigt, dass das Team foulen soll).


    Aber der Frust über Jelovac liegt nicht allein in dieser Szene begründet. Wieder nimmt er offensiv miserable Würde...Wieder verteidigt er nicht gut...Ein weiteres Highlight dann die Szene, als er in der Defense in der eigenen Zone am Block hängen bleibt, sein Gegenspieler noch fragen kann, ob er den Dreier mit links oder rechzs werfen soll....Und Jelovac seelenruhig in der Zone stehen bleibt. Entsprechende Worte gab es dann von Rubit. Somit wären wir bei Rubit, Zisis und Taylor, die in den vergangenen Spielen Jelovac öffentlich während eines Spiels deutlicher gezeigt haben, was sie von seiner Leistung halten.


    Insgesamt macht Bamberg offensiv aber zu viele unnötige Fehler. Dass man nicht führt, ist kaum zu glauben.

    Offensiv sehe ich insgesamt schon Verbesserungen im Vergleich zu Saisonbeginn. Die erste Halbzeit war gestern offensiv gar nicht schlecht. Man verbaut sich nur durch die katastrophale Defensive zu viel. Und leider gibt es hier keine Entwicklung seit Saisonbeginn. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Sicherlich sind Spieler wie Jelovac oder Zisis auffallend schwach in der Verteidigung (der eine will es wohl nicht besser, der andere kann es nicht mehr besser), aber Bamberg verteidigt in Summe auch ohne diese Spieler schlecht.


    Es fehlt bisweilen auch völlig an der Abstimmung. Man schaue sich nur einmal die Transition Defense an, die eine einzige Katastrophe ist. Selbst wenn sich die Spieler einmal schnell zurück bewegen, wirkt es total unkoordiniert, sodass der Gegner dennoch den relativ freien Abschluss bekommt. Selbiges bei der Halbfeld-Verteidigung. Es genügt, wenn ein einziger Spieler seinen Gegenspieler verlässt (z.B. um zu Doppeln oder zu helfen), um das komplette defensive Kartenhaus zusammenbrechen zu lassen. Die daraufhin nötige defensive Rotation findet so gut wie nicht statt.


    Ich bekomme mehr und mehr den Eindruck, dass Bagatskis tatsächlich vor allem die Offensive trainieren lässt und so erfolgreich sein möchte. Dabei haben seine Vorgänger bewiesen, dass dies der falsche Weg ist. Bauermann war per se ein Defensivfanatiker. Auch Fleming musste nach einigen Wochen feststellen, dass er nur mit einer guten Defensive erfolgreich sein kann. Ich kann mich noch an die Diskussionen dazu erinnern. Und selbst Trinchieri, bei dem man gerne an seine super strukturierte Offensive denkt, legte meiner Ansicht nach den Grundstein für seine Erfolge in einer bombenstarken Defensive! Vor seiner Zeit in Bamberg führte er Kazan mit einem Gegenpunkteschnitt von 64,4 (in 22 Spielen !) in das Finale.


    Im ersten Jahr in Bamberg war Bamberg auf Anhieb das Team mit der zweitbesten Verteidigung in der Regular Season (67,2 Gegenpunkte pro Spiel). Diese starke Defense zog sich dann in den Folgejahren fort. Die super anzusehende Offense kam erst mit der Zeit und basierte auf der starken Defense.


    Leider scheint Bagatskis einen anderen Ansatz zu haben. Ich glaube aber, dass man in Bamberg damit nicht erfolgreich sein kann. Man merkt es im Publikum bei schwachen Defensivaktionen: Das Raunen und der Unmut ist weitaus größer als die Begeisterung über gelungene Offensivaktionen. Mir geht es ähnlich: Ich kann mich über eine Verteidigung begeistern, bei der ich den Eindruck habe, dass der Gegner zermürbt wird. Für ein "Gezocke" nach NBA-Vorbild und einem 95-90 Sieg bin ich auf Dauer nicht zu haben.

    Eigentlich wäre es fair wenn sich die anderen 17 Clubs das Gehalt von jelovac teilen würden. Jedesmal wenn der aufs Feld kommt hat der Gegner im Endeffekt einen Spieler mehr.

    Mindestens einen Spieler mehr! Denn Jelovac schafft es immer wieder, mit nur wenigen Aktionen seine Mitspieler gegen sich aufzubringen. Heute wieder Taylor nach der 1. Verteidigungssequenz (!) mit Jelovac, der wütend auf Jelovac einredet und nur Achselzucken als Reaktion bekommt.


    Ich hatte nach dem 1. Bamberger Spiel, das ich live gesehen hatte, hier im Forum sie Befürchtung geäußert, dass Jelovac unser Headcase werden könnte. Leider scheint sich diese Befürchtung zu bewahrheiten. Mir sind die wütenden Reaktionen seiner Mitspieler, wenn er dedensive Arbeit verweigert, schon öfters aufgefallen. Das ist noch weitaus schlimmer als wenn ein Spieler einfach nur schlecht spielt.

    Habt ihr gelesen, was das Thema dieser Umfrage ist? huh5


    Nachdem es der Erklärung nach um "Erfahrungen, die Jugendliche unterschiedlicher Herkunftsländer im Sportverein machen" geht, halte ich es für sinnvoll, in der ersten Frage gleich die Personen auszusortieren, die kein Mitglied in einem Sportverein sind. Man kann über die Art der Fragestellung diskutieren, aber Kernziel ist es wohl doch, keine Fragebögen von Personen zu haben, die nicht in Sportvereinen aktiv sind.


    Wählt man aus, dass man in einem Sportverein ist, kommt man übrigens zum Hauptteil des Fragebogens, der dann vmtl. in der Frage nach dem Gewinnspiel mündet.


    Wer angibt, in keinem Sportverein zu sein, der überspringt natürlich den Fragebogen und landet gleich beim Gewinnspiel...