Beiträge von Mastermind00

    Naja... Weiterhin schwer zu sagen, zumal noch potenziell Maccabi und Zalgiris in Vergleiche einfließen könnten. Nur der Sieg von Vitoria gegen Real war nicht gut für die Bayern.


    Wenn ich das auf die Schnelle richtig überflogen habe, könnten die Bayern im ungünstigsten Fall am kommenden Spieltag trotz eines Sieges bereits sicher Platz 8 verpassen.

    Kann der FC Bayern Basketball sich jetzt noch auf Platz 8 kämpfen? Wie sind da die Rechenspiele?

    Ohne jetzt die direkten Vergleiche der Bayern (die zumindest in den 2er-Vergleichen vergleichsweise schlecht aussehen) zu berücksichtigen: Theoretisch kann Bayern natürlich noch auf Rang 8 kommen.


    Sie stehen aktuell bei 13 Siegen und würden bei noch zwei ausstehenden Spielen auf maximal 15 Siege kommen. Vor ihnen stehen aktuell:


    6. Vitoria (14-13)

    7. Mailand (14-13)

    8. Panathinaikos (14-13)

    9. Olympiacos (14-14)


    Panathinaikos und Mailand treffen heute im direkten Duell aufeinander. Somit wird eines dieser Teams nach dem Spieltag 15 Siege haben. Da es aber ansonsten keine direkten Duelle gibt, ist es theoretisch denkbar, dass von den vier oben genannten Teams die drei übrigen Teams bei 14 Siegen stehen bleiben.


    Insgesamt wird es aber extrem schwierig für die Bayern, mit 15 Siegen weiter zu kommen. Olympiacos hat noch u.a. zwei Heimspiele gegen Zalgiris und Darussafaka, könnte also am Ende gut und gerne bei 16 Siegen landen. Panathinaikos oder Mailand haben nach dem heutigen Spiel schon 15 Siege und den direkten Vergleich gegen die Bayern. Panathinaikos zudem noch mit einem Heimspiel gegen Budocnost, sodass die auch bei 15/16 Siegen (je nach Ausgang des Spiels heute) landen könnten.


    Bleiben dann Mailand und Vitoria. Mailand muss noch gegen Fernerbahce und bei Anadolu ran. Das scheint mir schwierig zu sein. Gut möglich, dass man am Ende bei 14 oder 15 Siegen stehen bleibt (und den direkten Vergleich gegen die Bayern verloren hat). Vitoria hat es mit Spielen gegen Real, Anadolu und bei CSKA auch nicht gerade einfach.


    Bevor die Rechenspiele aber weiter gehen, warten wir am besten die heutigen Spiele ab ;)

    Ein unsachlicher Beitrag (wie von villain als Begründung für die Löschung angegeben), der jedwede sachliche Diskussion von vornherein ausschließt und in gegenseitigen Beleidigungen mündet, ist von einem "lebhaften Meinungsaustausch" meilenweit entfernt. Derartige Beiträge haben auch nichts mit "offtopic" zu tun, sondern haben in einem Forum einfach nichts zu suchen.

    Solange also jede Meinung direkt als Angriff und Stöckchen interpretiert wird, wird sich nichts ändern.

    Ich wollte zum Thema "eigene Meinung" gestern schon etwas schreiben, verweilte aber gerade im durchaus sonnigen Rom, sodass ich erst jetzt dazu komme.


    Ich schließe ich dem Beitrag von pizza4ever voll und ganz an, da er eben auch zeigt, was es für Moderatoren so schwierig macht, kontrollierend einzugreifen.


    Ich finde die beiden von villain geposteten Zitate auch nicht schlimm und gehe konform, dass diese so stehen bleiben dürfen.


    Dennoch sehe ich einen Unterschied zwischen beiden Aussagen. Und das ist etwas, was mich ehrlich gesagt bei manchen Usern extrem stört und weshalb es mich nicht wundert, dass Beiträge immer wieder gemeldet werden:


    Im einen Beitrag wird klar und deutlich betont, dass es sich um die Meinung des Users handelt: "Ich denke..." Das nimmt für mich von Beginn an die Spannung aus dem Beitrag, da sich über eigene Meinungen immer diskutieren lässt. Man stelle sich vor, der Beitrag hätte gelauten: "Wenn Ulm daheim gegen Crailsheim verliert, ist Leibenaths Entlassung geboten." Für mich bringt diese kleine aber feine Abänderung eine gewisse Schärfe in die Aussage. Es scheint sich nämlich nicht mehr um eine Meinung zu handeln, sondern es wird als Fakt dargestellt.


    Ich versuche inzwischen bewusst, solch eine Schärfe in meinen Beiträgen zu vermeiden und setze soweit möglich immer ein "Ich denke..." oder "Meiner Meinung nach.." vor meine Aussagen.


    Das zweite Zitat von villain ist ein gutes Beispiel. Obgleich ich es nicht beanstandet habe, hat es mich doch gestört, weil es unnötig Schärfe hat. Ich zitiere:


    "Ein Ausscheiden wäre ne sportliche Blamage für Bamberg." Eigene Meinung, über die man diskutieren kann... Oder Fakt, so wie es dargestellt wird?


    Ich bin ehrlich: Ich habe schon seit langer Zeit keine Lust mehr, mir die Mühe zu machen und auf derartige als Fakt formulierte Beiträge zu antworten. Ich finde, wer ernsthaft an einer Diskussion und am gegenseitigen Meinungsaustausch interessiert ist, der kann Beiträge entsprechend anders formulieren. Das gilt für den zitierten Beitrag ebenso wie für viele andere Beiträge von allen möglichen Usern.


    PS: Wer Tippfehler findet, darf sie gerne behalten. Beim Stadtspaziergang landet der Finger doch das ein oder andere Mal auf der falschen Taste oder man bemerkt die falsche Autokorrektur nicht.

    Mich hat das gestrige Spiel wieder maßlos geärgert. Wenn das Team nur einen Bruchteil (!) der Intensität des Pokalfinals gegen ALBA gezeigt hätte, hätte man jetz ein einigermaßen beruhigendes Polster gegen einen in Summe absolut mittelklassigen Gegner. Es wirkte bei vielen Spielern aber von Beginn an wieder so, als wären sie nicht bereit, den einen Extraschritt zu machen, um den Ball zu sichern. Die Türken waren dazu bereit. Sie waren lange Zeit wacher und spielten mit mehr Energie als die Bamberger Truppe.


    Negatives Highlight für mich (und da hab ich auch Perego verstanden, dass er beinahe ausgeflippt ist) der Buzzerbeater von der Mittellinie Ende des 3. Viertels. Selbst ich als Nicht-Profi meine zu wissen, dass Teams/Spieler gerne einmal nach Trainingseinheiten Halfcourt-Shots "üben". Was im ersten Moment wie purer Spaß aussieht, dürfte zu einer Trefferquote von der Mittellinie führen, die für einen Laien überraschend hoch ist. Es hat schon seinen Grund, wieso man einen Profi nicht vollkommen unbedrängt von der Mittellinie werfen lassen sollte. Dass dann Rice in dieser Szene absolut NULL Druck auf den Gegenspieler ausübt und respektvoll Abstand hält, kann ich mir nur mit fehlendem Willen erklären. Der Spieler hatte alle Zeit der Welt, sich zu positionieren und mit freiem Blick auf den Korb zu werfen. Wenigstens die Arme zum Verteidigen nach oben? No way...


    Warum mich das ärgert? Weil es die vermeidbarsten aller 79 kassierten Punkte gewesen wären, wenn man nur ein klein wenig verteidigt!


    Das Positive: Wir haben dennoch irgendwie gewonnen...Obwohl wir in Summe 5 Würfe weniger als Banvit hatten und mit 3/20 eine Dreierquote, die jeder Beschreibung spottet. Dagegen wirken selbst die 9/28 von Banvit hochprozentig...


    Zudem gab es sehr viele Ausfälle auf Bamberger Seite: Zisis nicht mit seinem besten Tag...Alexander defensiv überfordert, im Rebound über weite Strecken falsch Positioniert (wobei er am Ende doch sogar 10 Rebounds eingesammelt hat) und offensiv nicht zu gebrauchen (der +/- Wert von -14 spricht Bände)...Auch Rubit über weite Strecken mit einer extrem bescheidenen Leistung (4/12 getroffene Würfe, +/- von -3).


    Einen Satz von franz finde ich treffend: "Abermals haben wir gestern gesehen, daß es unser Team glänzend versteht sich dem Leistungsniveau des Gegners anzupassen."


    Selbiges dachte ich mir auch bei Verlassen der Halle. Gefühlt sind gerade bei Heimspielen 9 von 10 Spielen eng, völlig unabhängig davon, wie gut der Gegner einzuschätzen ist.

    Nun gibt es ja beim Goaltending mehrere Aspekte, die man betrachten muss. Deshalb versuche ich einmal, Schritt für Schritt anhand der FIBA Regeln zu argumentieren (Art. 31).


    1. Definition "Wurf":


    Der Wurf beginnt, sobald der Ball die Hand eines Spielers in der Wurfbewegung verlässt > Hier definitiv gegeben



    Der Wurf endet, wenn

    - der Ball von oben durch den Ring geht

    - nicht länger die Chance hat, durch den Ring zu gehen

    - den Ring berührt

    - den Boden berührt

    - zum toten Ball wird


    Interessant ist hier vor allem der zweite Punkt. Würde ich die Goaltending-Regel nicht komplett untersuchen, wäre hier bereits für mich bei besagter Szene Schluss. Für mich berührt der Ball den Ring eindeutig und ändert dadurch seine Flugkurve vom Ring weg. Insofern hätte er für mich gar keine Chance mehr gehabt, in den Korb zu gehen.



    2. Definition "Goaltending":


    Goaltending ist es dann, wenn ein Spieler während des Wurfs (s. Definition 1) den Ball berührt, während er komplett über Ringniveau ist und sich im Fallen befindet oder das Brett berührt hat.


    Ausgehend von meiner Beurteilung des "Wurfs" wäre für mich schon einmal gar kein Wurf mehr existent, wodurch es kein Goaltending sein kann. Aber sagen wir einmal, der Ball hätte noch die Chance gehabt, in den Korb zu gehen: Im Fallen befand er sich wohl nicht, dafür aber knapp über Ringniveau und wurde nach Brettberührung geblockt. Daher eher Goaltending.


    Nun geht die Regel aber weiter:


    Goaltending kann es so lange sein, bis der Ball den Ring berührt hat.


    Für mich hat der Ball den Ring berührt. Auch deshalb kein Goaltending.


    Bliebe noch die Frage, ob vielleicht Inteference vorgelegen haben könnte. Einen Anhaltspunkt hierfür kann ich jedoch nicht erkennen. Zwar berührt der Verteidiger das Brett und bringt es leicht zum Schwingen. Allerdings ist dieses Schwingen für mich nicht ursächlich für den verlegten Korbleger. Der Ball berührt zudem nicht den Ring, als der Verteidiger das Brett berührt.


    Konkret heißt es in den FIBA-Regeln zu Interference:


    "After a shot for a field goal or the last free throw a player touches the basket or

    the backboard while the ball is in contact with the ring."


    Da die letzte Bedingung nicht erfüllt wird, ist es nach dieser Regel kein Interference.


    "A player causes the basket to vibrate or grasps the basket in such a way that, in

    the judgement of an official, the ball has been prevented from entering the basket
    or has been caused to enter the basket."


    Imho auch nicht gegeben.


    "A player grasps the basket and plays the ball."


    Ebenso nicht der Fall.


    Die alleinige Brettberührung ist per se noch kein Regelverstoß, v.a. nicht solange der Ball nicht zeitgleich den Ring berührt.



    Alles in Allem frage ich mich schon, ob ein Instant Replay Sinn ergibt, wenn die Schiedsrichter dann eine - für mich eindeutige - Fehlentscheidung treffen. Ich befürchte, sie haben die Ringberührung und das daraus resultierende Abdriften des Balles weg vom Ring nicht gesehen.

    Die BIG hatte tatsächlich einmal Prämien genannt:


    Viertelfinale: 50.000
    Halbfinale: 50.000
    Finale: 100.000
    Pokalsieg: 100.000


    Würden diese Zahlen stimmen, hätte Bamberg allein an Prämien die von Bamberg Freak genannten 300.000€. Ich vermute, er bezieht sich auch auf diese Zahlen aus der BIG ;)


    MG_ Die Dauerkarteninhaber hatten lediglich eine Art Vorkaufsrecht, bzw. konnten per Brief die Teilnahme am Spiel absagen.

    Ich vermute, dass das MG_ auf die falsche Fährte führen wird: Genauer gesagt hatten die Dauerkarteninhaber beim gestrigen Finale Vorkaufsrecht und mussten extra zahlen. Die Heimspiele zuvor gegen Bonn und Würzburg waren schon in der Dauerkarte enthalten.


    Was genau Bamberg durch den Pokal eingenommen hat, werden wir wohl nie erfahren. Zu den Ausgaben für die Gästemannschaften, Schiedsrichter, Organisation etc. gesellen sich Einnahmen durch die Heimspiele (Tickets, Sponsoring, Catering?) und die Prämie durch die BBL (Ausschüttungssumme 900.000€, anteilig nach Erfolg im Pokal).