Ich denke nicht, dass man heutzutage einen hauptberuflichen Scout braucht, schließlich werden die Spieler von ihren Agenten bei den Vereinen entsprechend angeboten und in der heutigen digitalen Zeit gibt es zu den Spielern genügend Skillsetvideos, die ein BBL-Coach locker auswerten kann. Viel wichtiger erscheint mir eine sportlich verantwortliche Person, die ein gutes Netzwerk hat, bestehend aus Kontakten zu ihm bekannten Coaches und ehemaligen Spielern als Vertrauenspersonen in den verschiedenen Ligen, um darauf aufbauend verlässliche Infos über Spielertypen, Charaktere, Teamfähigkeit, usw. zu erhalten.
Raoul Korner ist auch kein Scout, aber was ich so erfahren durfte, war, dass er unzählige Menschen im Basketball kennengelernt hat und er diese Kontakte nützt, um etwas mehr über die Spieler zu erfahren, die ihm angeboten werden. Daher hat z.B. Anim so eingeschlagen, weil das Feedback von Personen aus dem Umfeld an Anims College zu berichten wusste, dass Anim immer ein Kandidat war, der ausgesiebt werden könnte, aber er dadurch so angespornt war, sich durchzubeißen, sodass er am Ende einer Saison zu den besseren Spielern gehörte. Auf der Grundlage wurde er verpflichtet, weil man glaubte, einen günstigen Ausländer zu holen, der ab November besser spielt, als es der Marktwert aussagt.