Refs in der EasyCredit BBL

  • Hallo Zusammen,


    Basti Doreth hat sich ja im letzten Podcast der Abteilung BB unzufrieden mit den Refs gezeigt.

    Gestern ist Nelson Weidemann auch zu recht sehr unzufrieden:


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    Wie groß ist das Problem wirklich?

  • Das wichtigste zuerst: Gute Besserung Nelson Weidemann, komm bald genau so stark wieder!!


    Ich finde die Refs grundsätzlich gut, grundsätzlich bedeutet aber auch das es Ausnahmen gibt. Fehlentscheidungen gehören nun mal zum Geschäft und werden nie ganz zu vermeiden sein. Selbst im Fußball sehen die "Kölner Keller Schiris" nicht alles, bzw interpretieren es anders als ich das gesehen habe. Auch wenn sie während des Spiels die Linie ändern find ich das nicht verwerflich. Z.B. dulden die Refs eine etwas härtere Verteidigungsgangart, merken aber das dies von den Spielern als Freifahrschein zum draufhacken gesehen wird, dann werden die halt kleinlicher pfeifen müssen. Wir Fans (vorwiegend vom Verliererteam) mäkeln dann immer schnell rum das so überhaupt keine Linie zu erkennen sei.


    Schlecht find ich eine Schiricrew nur dann wenn sie keine Souverenität ausstrahlt, sich öfters in den Entscheidungen korrigieren müssen oder wie gestern der technische Kommissar eingreifen muss (Bayreuth Spiel glaub ich).


    Das sich ein Spieler verletzt ist immer schlimm, ein Foulpfiff hätte im obigen Fall die Verletzung aber auch nicht verhindert. Bis dorthin fand ich die Partie auch nicht überhart als das sich der Eindruck erwecken ließe durch strengere Regelauslegung dieses Foul zu verhindern gewesen wäre.


    FAZIT: Nein, meiner Meinung nach haben wir keine Schiriproblem!


    P.S: Ein Spitze noch an die "Der Stoll soll mal lieber seine Arbeit machen und nicht Coronatheorien vertwittern" Fraktion:

    Der und der Leibenath sind doch Schuld, hätten die mal ordentlich ihren Job gemacht wäre der Simon AUF JEDEN FALL in Ulm geblieben und hätte dieses Foul gar nicht begehen können!! So siehts doch aus!!!


    Habe fertig

  • Ist schon hart wenn einen das Handgelenk gebrochen wird und es nicht einmal ein Foul gibt ....Absicht war nicht dabei , aber der Ref unter den Korb hätte es sehen müssen ....


    Alles in allen war es eine bescheidene Leitung der Refs , bei diesen Spiel - da bin ich bei den Chemmnitzern - ob es aber ein generelles Schiri Problem gibt würde ich nicht behaupten .


    Ich habe aber hauptsächlich nur ein wenig ein Problem , wenn man sehr schnell ein " T " gibt , wenn im Hitze des Gefechts mal ein paar Worte fliegen .... da wünsche ich mir , das man eher ermahnt oder mal weghört .... und die Auslegung des Unsportlichen Fouls ist mir persönlich manchmal zu schnell / zu viel ( ich hätte die Regel nicht so hart definiert , wie sie aber nun eben ist )


    Gut dagegen finde ich das Flopping nun öfters mal gepfiffen wird ... _zustimmung


    Gute Besserung @nelson

  • Schlecht find ich eine Schiricrew nur dann wenn sie keine Souverenität ausstrahlt, sich öfters in den Entscheidungen korrigieren müssen oder wie gestern der technische Kommissar eingreifen muss (Bayreuth Spiel glaub ich).

    Das ist für mich auch das größere Problem. Da fiel mir gestern Krause negativ auf. Das spricht nicht für die Leitung der Schiedsrichter, wenn aus einer simplen Situation, die die Kombination aus technischem Foul und „normalem“ Foul beinhaltet hat, auf einmal längere Gespräche mit dem Kommissar entstehen. Da hat Raoul Korner irgendwann beinahe die Contenance verloren. Zuvor haben die Schiedsrichter die Übersicht bei einer ebenfalls alltäglichen Situation verloren. Bayreuth in der Offense, Abseits des Balles wird ein Verteidigerfoul gesehen und auch gepfiffen. Da Heidelberg bereits in den Teamfouls war, gab es Freiwürfe. Es wurde aber etwa eine Minute diskutiert, wer denn nun gefoult worden war und folglich an die Linie muss.


    Fehlentscheidungen wie beim Foul an Weidemann sehe ich hingegen als weniger kritisch. Zum einen wäre es illusorisch zu glauben, dass jeder Mensch jede Situation perfekt wahrnimmt und zum anderen ist Basketball ein Sport, bei dem die Überschreitung der Regeln in bestimmten Situationen bereits bei kleinstem Kontakt erfolgen kann (man vergleiche es z.B. mit Handball, wo man sich am Kreis beinahe regelrecht bekämpft, ohne dass es sanktioniert wird). Ich sehe es daher so, dass die Trefferquote an richtigen Entscheidungen hoch sein sollte, aber diese keine 100% haben kann.

    Zudem muss man fairerweise anerkennen, dass Spieler und Zuschauer ja auch nicht davor gefeit sind, Entscheidungen der Schiedsrichter falsch einzuordnen. Das heißt, nicht jede als vermeintlich falsch bewertete Situation ist auch tatsächlich falsch, da dem Zuschauer und auch so manchem Spieler im Detail die Regelkenntnis eines Schiedsrichters fehlt. Das gab es ja auch schon oft, dass Pfiffe kritisiert wurden, die aber völlig korrekt waren. Da merkt man erst in der Zeitlupe, wie gut Schiedsrichter auch wirklich sein können, wenn die halbe Halle gröhlt, die Wiederholung die Entscheidung aber eindeutig als richtig erweist.

  • Schlecht find ich eine Schiricrew nur dann wenn sie keine Souverenität ausstrahlt, sich öfters in den Entscheidungen korrigieren müssen oder wie gestern der technische Kommissar eingreifen muss (Bayreuth Spiel glaub ich).

    Fehlentscheidungen wie beim Foul an Weidemann sehe ich hingegen als weniger kritisch. Zum einen wäre es illusorisch zu glauben, dass jeder Mensch jede Situation perfekt wahrnimmt und zum anderen ist Basketball ein Sport, bei dem die Überschreitung der Regeln in bestimmten Situationen bereits bei kleinstem Kontakt erfolgen kann (man vergleiche es z.B. mit Handball, wo man sich am Kreis beinahe regelrecht bekämpft, ohne dass es sanktioniert wird). Ich sehe es daher so, dass die Trefferquote an richtigen Entscheidungen hoch sein sollte, aber diese keine 100% haben kann.

    Zudem muss man fairerweise anerkennen, dass Spieler und Zuschauer ja auch nicht davor gefeit sind, Entscheidungen der Schiedsrichter falsch einzuordnen. Das heißt, nicht jede als vermeintlich falsch bewertete Situation ist auch tatsächlich falsch, da dem Zuschauer und auch so manchem Spieler im Detail die Regelkenntnis eines Schiedsrichters fehlt. Das gab es ja auch schon oft, dass Pfiffe kritisiert wurden, die aber völlig korrekt waren. Da merkt man erst in der Zeitlupe, wie gut Schiedsrichter auch wirklich sein können, wenn die halbe Halle gröhlt, die Wiederholung die Entscheidung aber eindeutig als richtig erweist.

    Fehlentscheidungen wie bei Weidemann sehe ich schon kritisch, denn es ist so wie er postet: der Gegenspieler sieht sich in der Aktion bestätigt und wenn ich das Bild sehe, ist das ein ganz klares Foul - nicht eines über das man diskutieren könnte. Der Ref unter dem Korb muss das einfach sehen, dazu ist er geschult.

    Dass es der Zuschauer leichter hat (zumindest am Bildschirm) ist schon klar - aber dazu gibt's für die Refs Schulungen und ich glaube in der Halbzeit und nach jedem Spiel eine "kritische Würdigung" durch einen Schiri-Beobachter der BBL - so hab ich das zumindest mal irgendwo gelesen oder einen Bericht darüber gesehen.


    Gabs eigentlich nicht mal für Fouls mit Verletzungsfolge härtere Strafen - ich dachte in meinem ganz hinterem Hirnkästchen (so überhaupt vorhanden _freuu2 ) wäre so was gespeichert - Regelkundige können hier bestimmt weiterhelfen.

    Gruß Gerhard


    Hast Du Angst - hast Du sonst nichts mehr.
    Das Herz der ratiopharm-Arena/Kuhberghölle:

  • Im Magenta Sport Potcast wurde das auch thematisiert. Leider nur kurz und es wurde runter gespielt. Basti Doreth sieht da übrigens auch ein Problem.


    Nach außen wird von der Liga ja nichts kommuniziert, aber ich denke da wird schon nachgesteuert. MMn muss es das.

  • Ich halte "Refs" in der Liga für ein riesiges Problem.


    In der Pro A gibt es teilweise bessere Schiedsrichter:innen.


    Meine erste Forderung wäre den Prozess transparenter zu machen, weniger für die Öffentlichkeit als für Clubs und Spieler. Wer kommt in den Kader, wer entscheidet das und warum. Ich befürchte (ungleich wissen) dass das auf zu wenigen Schultern liegt und Befindlichkeiten und wer kennt wen eine zu große Rolle spielt.

    Ich würde mir wünschen, dass die Liga sich diesem Thema annimmt und öffentlich kommuniziert wie sie gedenkt Verbesserungen herbei zuführen.



    Alles Gute Nelson, von Herzen und aufrichtig. Und die Kritik ist berechtigt. trotzdem ist es so dass die hand gebrochen wäre auch wenn die Schiris da auf ein Foul entschiedenen hätten und das der Spieler es nur wegen des ausgebliebenen Pfiffes nochmal tuen würde ist Quatsch. Macht er so oder so wenn er die Chance sieht ein Play zu machen. Aber nochmal, alles Gute Nelson, das darf auf keinen Fall vom klingen als nähme ich davon was weg.