Tiefer ausgeglichener Kader - Segen oder Fluch ?

Es gibt 11 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von gerhard.

  • Wir in Ulm hatten dann unsere größten Erfolge, wenn ein oder zwei Ausnahmespieler im Kader waren und eine Hierarchie bestand. Wäre toll, wenn wir wieder so weit kämen!!!

    Da das Gesamtbudget nun mal beschränkt ist, heißt das im Umkehrschluss: Nicht zu viele Spieler im Kader haben - man muss ja alle bezahlen. Wenn die Europacupzeit vorbei ist, halte ich eine 8er- oder 9er-Rotation für optimal, die durch 2 Ergäzungsspieler im Falle von Foul Trouble oder Verletzungen entlastet wird. Die Mannschaft ist dann optimal eingespielt.

    Außerdem: Ausnahmekönner (Morgan, Bryant, Babb, Vougioukas, Theis, Rubit, evtl. Clyburn, Günther in seinen besten Jahren ...) begeistern immer das Publikum, diesen Effekt sollte man nicht vernachlässigen. Das Spiel wird attraktiver.

  • Ich denke einfach, dass einem ausgeglichenem breiten Kader die Struktur fehlt. Es gibt keine(n) Führungsspieler der die Mannschaft mitnimmt und bei wichtigen Situationen auf dem Feld steht. Außerdem wird bei einem Breiten ausgeglichenem Kader m.E. zu viel und oft gewechselt, da jeder Spieler seine Spielzeit bekommen soll. Bei Alba sehe ich das so, dass die gesamte Mannschaft eine Stufe höher steht, als bei uns z.B. Ich würde jeden sofort mit Handkuss nehmen. Dazu brauchst Du natürlich auch den entsprechenden Etat. Also müsste man es m.E. Mit einer starken Fünf probieren und sinnvoll ergänzen. An die 30 Min. Müsste eigentlich jeder gehen können. Außerdem muss ich ja nicht immer die gesamte Fünf auswechseln - das stört mich bei uns auch. Es kommen dann immer drei oder vier von der Bank und der Rhythmus ist dahin.

    Gruß Gerhard


    Hast Du Angst - hast Du sonst nichts mehr.
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