16. Spieltag Bamberg - Vechta Samstag 12.01.2019 18:00 Uhr

There are 54 replies in this Thread. The last Post () by Air-G.

  • Tolles Spiel der Rastas!!!


    Das Bamberg und deren Coaching Staffel aber über 40 min nichts einfällt und das Spiel quasi komplett gleich abläuft, müsste ein Zeichen sein.

    Dieser Coach mit seiner Philosophie und das dazu gehörige Team passen nicht gut zusammen.

    Gegen Ulm hat‘s ja gereicht!

  • Richtig aber konntest du heute einen Plan der Coaches erkennen ?


    Er lässt angeblich den Spielern Freiheiten. Das klappte bisher wenn Rice/Rubit ihre Klasse zeigten. Funktioniert nur einer der beiden nicht, wirds eng.

    Denn die Defense ist meist keine.

    Anmaßung ist der Kopf der Schlange

    (Martin Luther)

    Edited once, last by Lachi ().

  • Richtig aber konntest du heute einen Plan der Coaches erkennen ?


    Er lässt angeblich den Spielern Freiheiten. Das klappte bisher wenn Rice/Rubit ihre Klasse zeigten. Funktioniert nur einer der beiden nicht, wirds eng.

    Denn die Defense ist meist keine.

    Stimmt, allerdings hat Vechta heute extrem hoch angepresst und das über die komplette Spielzeit. Denke da werden noch einige Teams straucheln. In Halbzeit 1 dachte ich noch Wow, dass halten die nicht durch und wurde eines Besseren belehrt. Das war schon Bockstark was Rasta da gezeigt hat.

  • Keine Frage die Leistung von Vechta war erste Sahne.


    Aber von erfahrenen Ballhandlern wie Rice, Zisis oder Hickman bzw von einem Team das so viel Erfahrung besitzt, hätte ich erwartet, bessere Lösungen zu finden. Und da gehört der Coach für mich dazu. Rasta spielt ja nicht seit heute erst extremes Pressing.

    Anmaßung ist der Kopf der Schlange

    (Martin Luther)

  • Keine Frage die Leistung von Vechta war erste Sahne.


    Aber von erfahrenen Ballhandlern wie Rice, Zisis oder Hickman bzw von einem Team das so viel Erfahrung besitzt, hätte ich erwartet, bessere Lösungen zu finden. Und da gehört der Coach für mich dazu. Rasta spielt ja nicht seit heute erst extremes Pressing.

    Und da hab ich den Coach nicht verstanden.
    Wenn man sieht die Presse kommt immer wieder... dann ist ja in dem Moment ein Mann eher frei und kann sich anbieten.
    Und man sah ja immer wieder wie die Presse entstand. Erstens muss das ein Spieler auf EL Niveau doch auch mal sehen und dann entsprechend handeln. Oder noch schlimmer... ein Coach muss reagieren. Aber da kam leider gar nichts. Im Gegenteil, man nahm ne Auszeit und hatte aus der Auszeit raus gleichn nächsten Ballverlust.

    Da stimmte die komplette Einstellung bei Bamberg auch nicht.
    Dafür bei Rasta schon, die waren hoch motiviert.

  • Heute haben wir eine junge, schnelle und erfolgshungrige Mannschaft gesehen, bei der die Teamchemie stimmt, die Unterstützung von der Spielerbank und einen engagierten Trainer.


    Aber auf der Seite des Gegners.


    Bamberg ist alt, langsam, erfolgssatt, die Teamchemie paßt nicht und der Trainer ist eine Pflaume.

    Wenn Stoschek die eigenen Zuschauerschauer nicht vor den Kopf stoßen will oder gar vergraulen will, dann muß gehandelt werden.


    (Anne Panther hatte mit ihrer Crew ja wirklich kein Fingerspitzengefühl für das Spiel; hatte natürlich keine Auswirkung aufs Spiel.

    In so einer Situation muß der Coach mal ein T machen, nur um seine Spieler und die SR aufzuwecken.

    Es wäre sein erstes in dieser Saison gewesen.)


    Armes Bamberg.

  • Zum xten Mal in dieser Saison hatte ich das Gefühl, dass der Gegner einen Monat Vorbereitungszeit auf das Spiel hatte und die Bamberger Spieler erst bei Spielbeginn erfahren haben, gegen wen sie spielen. Es mag viele Unzulänglichkeiten im Bamberger Spiel gegen (v.a. völlig unnötige Ballverluste von erfahrenen Spielern, weil sie im Fastbreak unachtsam sind und den Ball verlieren!), aber diese Problematik sticht am meisten hervor.


    Selbst ich als Zuschauer, der Vechta nicht gescoutet hat, hat nach geschätzten 5 Minuten erkannt, worauf die Bamberger Spieler in der eigenen Offense achten müssen. Eigentlich erwarte ich das auch von einem erfahrenen Spieler. Die Trap-Defense war nett anzusehen (wenn auch mit unter imho über der Grenze des Erlaubten), aber spätestens nach dem zweiten Ballverlust sollte es sich in jedem Spielergehirn eingebrannt haben, die diese Verteidigung abläuft. Stattdessen verhält man sich wie ein Kleinkind und langt auch mit Freude zum dritten, vierten, fünften, xten Mal auf die Herbplatte.


    Deshalb bin ich weit davon entfernt, dem Coach die alleinige Schuld für diese desolaten Auftritte zu geben. Es passt einfach insgesamt nicht. Ein Spieler läuft auch dann nur regelmäßig in diese Trap-Defense, wenn seine Mitspieler sich falsch bewegen. Und da sehe ich ein riesen Problem. Wir haben zu viele Spieler im Kader, bei denen ich das Gefühl habe, sie laufen nur so viel wie absolut nötig. Gift für ein Spiel gegen einen solchen Gegner.


    Was nun? Eigentlich müsste ein solches Spiel der Sargnagel auf Bagatskis' Entlassung sein. Ich weiß, es wird der Einspruch "Wir haben kein Geld" kommen...oder "Es ist nur eine Übergangssaison". Ersteres mag berechtigt sein. Aber ich muss auch sehen, dass ich aktuell dabei bin, noch mehr als vergangene Saison einzureißen. Das letzte Mal, dass gegnerische Punkte mit solch deutlichem höhnischen Applaus des Bamberger Publikums bedacht wurden, dürfte mindestens ein Jahrzehnt her sein und in die Bauermann-Ära fallen. Da kann ich mit dem Begriff "Übergangssaison" noch so sehr um mich werfen, er wird nichts bringen. Zumal der Kader alles andere als einer für eine "Übergangssaison" ist. Und: Glaubt jemand daran, dass der Coach es dann kommende Saison schafft, das Team richtig einzustellen? Oder wird er auch da nach zwei gespielten Minuten die Hände ratlos vor dem Gesicht zusammenschlagen und dann die Hände wieder in den Hosentaschen verschwinden lassen?


    Vechta hat gezeigt, wie Basketball funktioniert. Gut eingestellt sein, gut starten und darauf aufbauend mehr und mehr Selbstvertrauen tanken. Bamberg hingegen scheint immer öfters schlecht eingestellt zu sein, schlecht zu starten und dann Selbstvertrauen zu verlieren.