OrangeAcademy in der ProB

Es gibt 49 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Dönchen.

  • Der Unterschied ist hier wirklich das Alter.
    in der NBBL hat ein Verein wenn er einen Vertrag mit dem "Schüler" hat einen art Erziehungsauftrag, da dieser nicht Volljähig ist.
    Und ich vermute es gibt dort auch keine Klausel dass der Vertrag (ohne grobe Verletzungen) einfach so aufgelöst werden kann.


    In der BBL sieht das anders aus. Da kann ein Spieler klar einen Vertrag nicht erfüllen, und könnte rechtlich dafür belangt werden (weil er Volljährig ist). Und entweder gibt der alte Verein dann eine Spielerfreigabe, und der Spieler kann sofort beim neuen Verein gemeldet werden.
    ODER...der Spieler beantragt bei der Liga eine Spielerfreigabe, die dann nach ner gewissen Frist (müsst ich nachschaun) erteilt wird.


    Sowas gibts in der NBBL soviel ich weiß nicht. Und daher hätte Bamberg dem Spieler klar sagen müssen... lass es und klär es erst mit Ulm.
    Sonst bleibt der alte Vertrag gültig, und es wird nie eine Freigabe für die Liga geben.

  • Eben!, das macht das ganze Gebaren nur noch schlimmer. An sich sollte ein Jugendlicher aus meiner Sicht eigens entscheiden können, für welchen Verein er spielen möchte, allerdings sollten dann schon die essentiellen Gepflogenheiten eingehalten werden. Zum einen muss der Spieler und der aufnehmende Verein ihre Absicht klar gegenüber dem abgebenden Verein kommunizieren. Dann gilt es eine zufriedenstellende Lösung zum Wohle des "Jungen" zu finden. Sollte dies nicht geschehen sein, dann würde ich das Verhalten der Ulmer schon verstehen, die sich dann verständlicherweise verschaukelt vorkommen würden.


    Allerdings ist das für mich ein eher unrealistisches Szenario, dementsprechend würde ich ohne genaue Erkenntnisse über die Hintergründe die Finger stillhalten und einfach mal abwarten. Letzten Endes profitiert keine der dreien Parteien vom aktuellen Status.


    Danke @MG für die Infos! Das wusste ich so nicht, bestätigt mich aber in meiner Meinung.

  • hätt grade wegen dem Theis Fall gern nochmal in den Regeln der BBL nachgeschaut...aber die sind im Moment nicht online (was schade ist).

    Daher kann ichs nur aus Erinnerungen dazu sagen.


    Jason hätte das mit Ulm klären müssen. Und dann den Vertrag auflösen, Bamberg zahlt ne Ablöse oder ähnliches.
    Einfach nach Bamberg abziehen ist wie beim aktuellen Arbeitgeber die Arbeit zu verweigern.
    Dass da ein Arbeitgeber dann nicht erfreut ist...auch über den anderen Arbeitgeber der das mitmacht... ist eigentlich verständlich.

    Bin gespannt was rauskommt... und für Jason hoffe ich es klärt sich bald.
    Vom Gefühl her sag ich aber, Ulm sitzt das aus und er wird diese Saison nicht spielen können (wäre hart).

  • Vom Gefühl her sag ich aber, Ulm sitzt das aus und er wird diese Saison nicht spielen können (wäre hart).

    vermute ich auch & Danke für die Erläuterungen ....


    Eine Vermutung von mir dazu

    Ich könnte mir vorstellen das Jason sich rechtzeitig um Freigabe bemüht hat , Ulm aber eben nicht wollte ... dadurch könnte aber auch ein kompletter Bruch von Jason zu Ulm entstanden sein.

  • Da bekommt die Jugend doch schon früh in die Wiege gelegt, was Verträge wert sind. Schade aber nicht verwunderlich, wenn man sieht wie bei den Erwachsenen mit Verträgen umgegangen wird. Egal in welcher Sportart.


    Kann nicht abschätzen welch sportlichen Verlust für Ulm ein Wechsel bringen würde, aber ein Jahr ohne Spiel wäre für ein Talent (ist er eins?) schon ein herber Rückschritt.

  • Da bekommt die Jugend doch schon früh in die Wiege gelegt, was Verträge wert sind. Schade aber nicht verwunderlich, wenn man sieht wie bei den Erwachsenen mit Verträgen umgegangen wird. Egal in welcher Sportart.


    Kann nicht abschätzen welch sportlichen Verlust für Ulm ein Wechsel bringen würde, aber ein Jahr ohne Spiel wäre für ein Talent (ist er eins?) schon ein herber Rückschritt.


    Sehe ich auch so. Dass sich Spieler zu einem neuen Verein streiken ist leider vom Fussball bekannt. Allerdings sind sie dann meistens alt genug um die Konsequenzen ihrer Entscheidungen vorhersehen und ausbaden zu können. Bei Minderjährigen haben meiner Meinung nach beide Vereine eine erhöhte Verantwortung.


    Abgesehen davon, gerade an der Schwelle zum "Erwachsenwerden" darf man ruhig mal erfahren dass ein Vertrag nunmal ein Vertrag ist. Sollte die Basketballkarriere nicht klappen gibt es nämlich auch eine echte Welt da draußen ...

  • Sollte es bei George tatsächlich so gewesen sein bleibt Ulm letztlich gar nichts anderes übrig als das so zu handeln wie es wohl aktuell getan wird. Man muss da harte Kante zeigen, um sowohl den Spielern, als auch anderen Vereinen eine klare Message zu vermitteln. Ansonsten kommt in 3 Monaten möglicherweise der nächste Spieler der die Koffer packt. Nein, als Verein darf man da nicht weich sein oder werden. Nicht nur in Bamberg wird viel Geld in Nachwuchs investiert. In Ulm leistet man sich ebenso einen kompletten U-Bereich, 2 NBBL Teams (!), 2 JBBL Teams (!), Coaches wie Jansson, Ensminger, Perovic...


    George mache ich letztlich keine Vorwürfe, wenn ich daran denke wie ich mit 17 war, in dem Alter bedenkt man schlichtweg noch nicht jedes Detail seines Tuns und lässt sich eben auch noch vermehrt von außen lenken. Nochmal, sollte die Geschichte rund um den Sommer so gelaufen sein wie hier beschrieben wurde, ein sehr armseliges Verhalten von Bamberg. Will man den Spieler, ruft man eben in Ulm an, fragt an, einigt sich womöglich auf eine Ablöse. Gibt es keine Einigung, kann ich mit dem Spieler ja direkt einen Vertrag ab 19/20 unterschreiben lassen und sagt ihm, dann spielst du dieses Jahr eben noch in Ulm, so mies wirst du da nun auch nicht gefördert, und nächsten Sommer bist du hier.

    Die Causa Theis ist doch eine völlig andere gewesen Snake . Da ging es um eine Ausstiegsklausel im Vertrag, die schließlich ja auch gerichtlich bestätigt wurde. Nichts anderes hat Bamberg bei Theis dann ja selbst genutzt, um ihn nach Franken zu holen.