17.ST Bamberg - Ulm 7.1.18 19:00 Uhr

Es gibt 215 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Mastermind00.

  • Eine Nacht darüber geschlafen und ich bleibe bei meiner Meinung, was Lewis angeht. Hätte er im 3. Viertel mannschaftsdienlicher gespielt und es wäre nicht so viel daneben gegangen, dann wäre der Rückstand eventuell nicht 2-stellig geworden. Wenn ich mir die Effizienzwerte anschaue: Lewis mit 2, Thompson 24, Butler 19 und Fotu 12. Murry immerhin noch 6.


    Was mich viel mehr umtreibt: was ist mit Ohlbrecht, der nur 8 Minuten spielte (Leibenath äußerte mal, dass er nicht mehr als 20 MInuten sehen sollte)? Was mit Per.


    Der SWP entnehme ich, dass die Mannschaft bis Freitag Urlaub hat. Na denn, schönen Urlaub.

  • Tim hat in Ansätzen gezeigt wie wichtig er sein bzw wieder werden kann. Aber er war eben sehr lange verletzt. Da gilt es nix zu überstürzen. Langsam Minuten abgreifen auch wenn wir Fans gern sofort wieder den "alten" Tim sehen würden.

  • Unser größtes Problem war gestern der Spielaufbau. Per völlig von der Rolle, daher folgerichtig auch so gut wie nicht mehr eingesetzt in der 2. Hälfte.

    Murry ist einfach kein Playmaker, sondern ein Spieler der mit seiner Verteidigung den Energielevel hochfahren soll. Klar kann er auch ab und zu mal den Ball bringen, aber das sollte nicht die Regel werden.

    Akpinar einfach zu unkonstant. Am Ende übernimmt er etwas und hat Pech bei seinem letzten Drive aber z.B. in der ersten Halbzeit taucht er komplett unter
    Lewis mit teilweise schlechter Wurfauswahl aber wenigstens mit Eiern und Selbstvertrauen (wenn auch manchmal zu viel davon).

    Gefallen haben mir gestern Butler, Fotu und Thompson.

    Das Tim noch nicht dahin geht, wo es weh tut, ist sicherlich auch ratsam. Gehen die beiden offenen Würfe rein, sagt jeder, er hätte ein ganz gutes Spiel gemacht.

    Die werden aber auch bald wieder fallen und mit jeder Minute auf dem Feld wird sein Vertrauen in sich und sein Knie auch wieder größer.

  • Wi

    Das Tim noch nicht dahin geht, wo es weh tut, ist sicherlich auch ratsam. Gehen die beiden offenen Würfe rein, sagt jeder, er hätte ein ganz gutes Spiel gemacht.

    Ich glaube, Tim macht hier auch niemand einen Vorwurf. Es ging lediglich darum, warum er weniger Spielzeit hatte als die beiden Spiele zuvor. Man hofft eben, dass nicht das Knie wieder Probleme macht....

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    Einmal Ulmer - immer Ulmer!!! 🧡🧡🧡


    slam_dunk

  • Bevor hier noch ein paar Interpretationen kommen: mir ging es tatsächlich darum, wie Scotty1975 schreibt, ob Ohlbrecht doch wieder Probleme mit dem Knie hat. Laut Leibenath vor dem letzten Eurocup-Spiel waren 20 Minuten drin, mittlerweile sind es nur noch 8. Und ich bin die Allerletzte, die Tim Vorwürfe machen würde - ganz im Gegenteil, ich freue mich, dass er eigentlich nach der langen Zeit ganz gut wieder ins Spiel gekommen ist.

  • Bei Ulm fällt mir auf, dass man weiterhin immer wieder große Schwierigkeiten hat, die Systeme richtig zu timen. Entweder fehlt es da an der Spielintelligenz bei manchen und sie merken sich das nicht, was sie zu tun haben, oder es sind einfach zu viele Spieler, die lieber selbst den Ball brauchen, statt Mitspieler abseits des Balles in Wurfpositionen zu bringen. Hin und wieder klappt es, aber insgesamt sind es zu viele Angriffe, in denen das Ablaufen der Shotclock die Wurfauswahl bestimmt und nicht das Zusammenspiel. Gestern hat man aber vor allem in Korbnähe Probleme gehabt. Da fehlte Präsenz in der Zone. Dass es dennoch so knapp wurde, zeigt auch ein Stück weit die Bamberger Verunsicherung im Moment. Auch defensiv lässt die Abstimmung zu wünschen übrig, weil trotz energischer Verteidigung immer wieder mal jemand verpennt zu switchen, zu helfen oder beim Block richtig zu agieren. So kam Bamberg öfters zu leichten Punkten in Korbnähe.


    Bei Bamberg hat mir der gescholtene Hickman gestern gefallen. Sehr abgeklärt gespielt und gute Entscheidungen getroffen. Gute Balance zwischen Wurf und Abspiel gehabt und viel Ruhe ausgestrahlt. Generell wirkt der Bamberger Backcourt für die internationalen Aufgaben aber etwas zu langsam und nicht konstant von außen.