Playoff-Viertelfinale 2016: Oldenburg vs. Ulm

There are 303 replies in this Thread. The last Post () by robertx66.

  • Herzlichen Glückwunsch an Ulm zum erneuten Erreichen der Play-Offs !!
    Siebter Platz zur Hauptrunde ist zwar insgesamt nicht das Optimum aber auf Grund der Tatsache des miserablen Saisonstarts (ja gar die Abstiegsregion war mal Thema) und der Verletztenmisere wirklich noch eine zufriedenstellende Ausgangslage.


    Die meisten im Forum sprachen vom Wunschgegner Oldenburg. Jetzt haben wir Oldenburg !!


    Eines steht fest: Ulm war in dieser Saison um Weihnachten extrem stark, als eine wirklich gute Defense über mindestens 3 Viertel gespielt wurde.
    Durch unser Verletzungspech die letzten Wochen mögen vielleicht die Spieler noch nicht ganz fit für die Offense sein, aber die Defense entsteht vor allem im Kopf.
    Absoluter Siegeswille, niemals ein Spiel verloren geben und volle Konzentration ab Sekunde Eins sind der Schlüssel für einen Ulmer Erfolg. Wenn hier der Anfang gemacht wird, dann kommen unsere Spieler schneller als mancher denkt auch in der Offense wieder in Form.
    Oldenburg ist schlagbar, auch zu Hause.


    Wir Fans glauben an Euch !!


    UuuL:mer UuuL:mer UuuL:mer UuuL:mer

    Das Herz denkt schneller als der Verstand....

  • Oldenburg ist für mich auch absolut der Wunschgegner.


    Sie sind zwar sehr heimstark (nur gegen Würzburg verloren), aber auswärts hatten sie öfters mal knappe und auch glückliche Siege dabei (z.B. +6 in Tübingen, +6 in Weißenfels und +5 in Göttingen). Diese knappen Siege hatten sie dann zwar auch in Ludwigsburg und Berlin, aber gegen Frankfurt, Bayern und Ulm hat es dann doch deutliche Niederlagen gesetzt.


    Für mich sah Oldenburgs Spiel,vor allem vor dem langen Winning Streak, irgendwie immer so aus, dass sie mal auf Gegners Niveau mitspielen und das Ergebnis dann immer in ihre Richtung lenken. Wenn der Gegner sie dann früh überpaced wie Ulm im Hinspiel, haben sie Probleme. Auch das Rückspiel vor eineinhalb Wochen war doch irgendwie so. Ulm bis ins dritte Viertel voll dabei und dann geht Oldenburg weg.


    Entscheidend wird für mich sein, dass man sich beide Heimspiele auf jeden Fall holt. Auswärts sind die Oldenburger verwundbar, gleichzeitig ist es schwer zwei Spiele in der EWE Arena zu klauen. Wobei die eigentlich gar nicht wissen, wie stark wir bei denen spielen können, denn das war das Spiel mit unseren größten Verletzungsproblemen und Günthers Backstein-Tag.


    Nichtsdestotrotz sind die Baskets nicht umsonst 2. geworden und haben Bayern und Berlin daheim geschlagen. Wobei, wie haben wir nochmal daheim gegen die Beiden gespielt? zraus

  • Ich bin wirklich sehr gespannt auf diese Serie. Ulm ist schlicht eine Wundertüte. Sowohl was das Auftreten als auch die Gesundheit der Spieler angeht.
    Und mir als Oldenburger ist der Siegeszug unserer Mannschaft auch noch gar nicht so ganz geheuer. In fast jedem Spiel bin ich wieder überrascht wie die Mannschaft es irgendwie hinbiegt und das Ding gewinnt.


    Lange wurden wir unterschätzt, wenn ich mir manche Tipps (vor allem von den Herren Rauchbiertrinkern) so durchlese, habe ich gerade das Gefühl: der Trend geht in die andere Richtung: "Hypen wir Oldenburg mal ein bisschen, mal sehen, wie denen das schmeckt"
     [Blocked Image: http://www.lees-corner.de/uplo…ges/smilies/smiley320.gif]


    Wunschgegner? Kann ich nachvollziehen, weil wir selten Mannschaften (auch schwächere) an die Wand gespielt haben. Oldenburg überrennt einen nicht, ist aber auch verdammt schwer unter Wasser zu drücken. Auch wenn die meisten gegen uns verloren haben, chancenlos wirkte kaum eine Mannschaft dabei. Absoluter Siegeswille? Niemals ein Spiel verloren geben? Haben wir auch im Repertoire ;-)


    Der Analyse von @Sitzplatzfan kann ich nur bedingt zustimmen. Gerade das letzte Spiel gegen Bayern (ebenso wie die Auswärtsspiele in Weißenfels und Tübingen) hat gezeigt, dass wir auch in der Lage sind, hohe Rückstände aufzuholen. Auch in den verlorenen Spiele in Ulm und Frankfurt sind wir ja im letzten Viertel fast nochmal rangekommen, bevor es dann den entscheidenden Run gab.
    In allen anderen Fällen galt: Wer uns bis in die Crunchtime nicht abschütteln kann, der verliert dann auch. Deswegen halte ich ein (allerdings glückliches) 3-0 ebenso für möglich, wie eine Serie die über vier oder fünf Spiele geht. In Ulm gewinnen? Da gibt es durchaus angenehmere Aufgaben. Tolles Publikum und viele Spieler, die vor tollem Publikum heiß laufen können. Einen Tipp abzugeben, traue ich mich deshalb nicht.


    Ulm hat im Grunde die idealen Spieler, um unser Passspiel in die Zone zu unterbinden, das hat man bereits in den Hauptrundenspielen gesehen. Wenn Aleksandrov aber die Form vom Bayernspiel konservieren kann, sind wir dagegen auch besser gewappnet als in der Hauptrunde.


    Auf beiden Seiten ist die Personalsituation zuletzt etwas angespannt. Bei Ulm scheinen ja die Verletzten langsam zurückzukehren und auch bei Oldenburg darf man vorsichtig optimistisch sein, dass Smeulders und Kramer wieder eingreifen können, was insbesondere in der Verteidigung wichtig wäre.

  • So ganz kann ich nicht nachvollziehen, wieso Oldenburg hier als Wunschgegner ausgelobt wird. Oldenburg hat das Heimrecht und in der laufenden Saison nur ein einziges Heimspiel verloren. Zudem kommt das Team mit ordentlich Rückenwind in die Playoffs, die 15-1 Serie haben sie nicht nur gegen den spielerischen Bodensatz der Liga erspielt, sondern auch reihenweise Teams des oberen Drittels bezwungen. Oldenburg steht nicht zufällig so gut da in der Liga.


    Oldenburg schafft es sehr gut die Last auf viele Schultern zu verteilen, so dass es für den Gegner sehr schwer ist den offensiven Rhythmus wirklich zu unterbinden. Wird Qvale hart angegangen, sind mit Duggins, Prepelic, Paulding gute Schützen vorhanden und vice versa. Dadurch können schwächere Phasen/Tage i.d.R. gut vom Team kompensiert werden. Beispiel: Paulding war gegen München so off, wie seit langem nicht mehr, hat nur einen Wurf aus dem Feld getroffen, dafür dann aber starke sechs Assists aufgelegt, dafür hat Aleksandrov einen sehr guten Tag gehabt und viele wichtige Würfe von draußen getroffen.


    Für Ulm wird es entscheidend sein, defensiv gut zu stehen und Oldenburg in Match-ups zu zwingen, die sie nicht mögen. Wenn Aleksandrov der Wurf von außen genommen wird, muss er sich selbst zwingen in den nicht wirklich geliebten Ringkampf unter den Korb einzusteigen. Nimmt man Kramer den Drive mehr, muss er für ihn schwierige Würfe aus der Distanz nehmen. Qvale ist nicht der sicherste Freiwerfer.
    Gleichzeitig kommt Rubit und Morgan natürlich entgegen, dass Aleksandrov nicht als Verteidigungsmeister bekannt ist und auch Qvale nicht zwingend gegen die ahtletischen Kontrahenten glänzen kann.


    Das größte Problem gegen Oldenburg ist mE, dass sie schwer in ein System zu drängen sind, dass ihnen gar nicht liegt. Sie haben die Spieler um im zügigen auf und ab mit zu rennen, sie haben aber auch genügend Waffen im Setplay, so dass es sehr schwer ist sie zu "nerven". Dass Oldenburg die Gegner nicht reihenweise an die Wand gespielt hat, liegt auch daran, dass sie oft ihren Stiefel runter gespielt haben, sich ihrer Stärke bewusst waren und in dem jeweiligen System ihre Punkte gemacht haben.


    Es mag also der Ulmer Wunschgegner sein, aber es kommt dennoch eine große Aufgabe auf sie zu.

  • Meine Rede, Peter, meine Rede .......................


    Ich glaube, Oldenburg wird das Halbfinale mit 3 : 1 Siegen erreichen, wenn es auch ab und an knapp werden sollte.
    Das sagt mir mein Bauchgefühl und .............. weil ich die aus dem Nordwesten einfach mag.


    Sorry Ulmer, is wirklich nix persönliches.

  • So ganz kann ich nicht nachvollziehen, wieso Oldenburg hier als Wunschgegner ausgelobt wird. Oldenburg hat das Heimrecht und in der laufenden Saison nur ein einziges Heimspiel verloren. Zudem kommt das Team mit ordentlich Rückenwind in die Playoffs, die 15-1 Serie haben sie nicht nur gegen den spielerischen Bodensatz der Liga erspielt, sondern auch reihenweise Teams des oberen Drittels bezwungen. Oldenburg steht nicht zufällig so gut da in der Liga.


    Oldenburg schafft es sehr gut die Last auf viele Schultern zu verteilen, so dass es für den Gegner sehr schwer ist den offensiven Rhythmus wirklich zu unterbinden. Wird Qvale hart angegangen, sind mit Duggins, Prepelic, Paulding gute Schützen vorhanden und vice versa. Dadurch können schwächere Phasen/Tage i.d.R. gut vom Team kompensiert werden. Beispiel: Paulding war gegen München so off, wie seit langem nicht mehr, hat nur einen Wurf aus dem Feld getroffen, dafür dann aber starke sechs Assists aufgelegt, dafür hat Aleksandrov einen sehr guten Tag gehabt und viele wichtige Würfe von draußen getroffen.

    Aber genau das kann ich auch auf jede andere Mannschaft beziehen. Frankfurt, wenn dort Doornekamp mal nichts trifft, dann trifft eben Robertson oder ein Theodore läuft heiß. Wenn in München Taylor nichts trifft, dann eben Djedovic, Savanovic. In München zu gewinnen ist extrem schwer, Frankfurt liegt uns glaube ich eher weniger, und bei Oldenburg hab ich einfach das beste Gefühl. Deswegen Wunschgegner auch von meiner Seite aus.


    Bin auch gespannt, wem es gelingt seinem Ex Verein richtig einen einzuschenken. Schwethelm mit 7/8 3er oder Neumann mit nem Double/Double und 5 Blocks :D

  • Qvale und Kramer verlängern um 1 Jahr bei den EWE Baskets!


    Hat das irgendwelche (emotionalen) Auswirkungen auf die Serie?

    Ist jetzt sicherlich nicht das schlechteste Zeichen. Bei Kramer konnte man schon fast davon ausgehen, dass er bei seinem Buddy bleibt. Insgesamt bleibt dieser eingeschworene Haufen nun also auch größtenteils in der nächsten Saison so bestehen.
    Da haben inzwischen viele Spieler den Kopf frei und brauchen sich nicht mehr um die nächste Saison zu sorgen.