Brose Bamberg - Alles rund um den Bamberger Basketball

Es gibt 4.394 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von robertx66.

  • franz wenn Bamberg so ein Experiment wagen würde, dann müsste man aber Zisis einen sehr erfahrenen Co-Trainer zur Seite stellen. Das hat Köln 2005 oder 2006 - weiß es nimmer genau - mit Obradovic auch so gemacht. Kann mich nimmer erinnern - war da Prodanovic sein Mentor gewesen?

  • Ich weiß nicht ob man schon den Stab über dem Trainerteam brechen darf. Da sind ja auch Weissenböck, Perego und Bencardino mit drin, die in den vergangenen Jahren ja durchaus Impulse setzen konnten. Vor allem oder Österreicher gilt ja als Individualguru und müsste aus dem ein oder anderen Spieler noch etwas entwickeln können.


    Zufrieden ist auch Bagatskis nicht, er hat ja zuletzt auch klar verlauten lassen, dass ohne Einsatz und Agressivität im Basketball nichts geht. Er hat zuletzt auch wieder versucht Hickman einzubauen, der m. E. besser als erwartet zurück gekommen ist. Freilich gibt es zwei Faktoren die unglücklich sind: Zum einen muss ein Ausländer pausieren (Kulboka), zum anderen bräuchte er vielleicht eher einen Lo oder Hermansson als einen Zisis und Rice neben sich als Ergänzung im Backcourt. Wenn einer der drei ein kontrollierter Shooter mit Athletik und guter Defense wäre, dann wäre es in der Tat ausgewogener.


    Unterm Strich muss man sich wohl entscheiden was man will. Wenn es wirklich der Talentmodus ist, dann muss Kulboka wieder in den Kader und Olinde (bisher 10 Min.) 20+ Minuten spielen. Dann müssen die Ü30 Guards rotieren, Jelovac und Harris Minuten opfern, damit auch Alexander (bisher 15 min.) mehr im Spiel lernt. Man gewinnt dann sicher die ein oder andere Partie nicht eben noch so, aber wenn man einen Mehrjahresplan besitzt, dann muss man jetzt den Grundstein für die kommende legen.

  • Ich denke man sollte sich im Moment genau überlegen, wer die sportliche Verantwortung ab Sommer leiten soll und dies auch zeitnah entscheiden.


    Korner hat ja nach der Saison wenn ich das noch richtig im Kopf hab eine Ausstiegsoption...


    An der Diskussion, wie man den Rest der Saison gestalten soll zeigt sich das ganze Dilemma der Kaderzusammenstellung. Da ist fast niemand vorhanden, auf den der Verein in Zukunft bauen kann und daher in seiner Entwicklung gefördert werden sollte. Eigl. kann man da nur Olinde aufzählen.


    Einen wirklichen "Talentmodus" wie es Kosmonaut beschreibt sehe ich nicht. Kulboka und auch Alexander halte ich für einen Ausländerspot für die nächste Saison für ungeeignet. Es ist auch nicht so, dass beide nicht genügend Chancen hätten sich zu zeigen. Bis Hickman zurückkehrte konnte man ja sehen was Kulboka abliefert.


    Kulboka ist ein Spezialist, der einen hervorragenden Touch besitzt, aber das war es dann auch. Für den BBL-Modus mit nur 6 Ausländern zu wenig. Da muss ein Spieler ein wesentlich größeres Skillset mitbringen außer nur 3er Werfen zu können. Ausserdem würde er bei einer entsprechenden Entwicklung quasi im nächsten Flieger in die USA sitzen und der Verein hätte nahezu nichts davon.


    Alexander ist jetzt über 4 Monate im Trainingsbetrieb in Bamberg. Es hat zwar eine kleine Entwicklung stattgefunden, aber das reicht doch ebenfalls nicht, wenn man den Anspruch hat um die BBL-Spitze/Meisterschaft mitspielen zu wollen. Wo soll denn da noch eine große Entwicklung stattfinden? Er kennt jetzt die Systeme und deswegen klappen auch die Zuspiele auf ihn besser, aber individuell betrachtet hat sich da nicht viel getan. Er hat zwar einen stabilen Körperbau, aber man sollte nicht den Fehler machen ihm deswegen eine übermäßige Athletik zuzuschreiben. Eine große Schwäche bei ihm ist die fehlende Beweglichkeit/Fußarbeit. Seine Bewegungsabläufe sind total eindimensional. Vergleicht ihn mal bitte mit Nnoko von Alba Berlin, dann lässt sich vlt. nachvollziehen was ich meine. So einen Center brauchen wir, dann wäre man mit Harris und dem Neuen auf dieser Position gut aufgestellt. Alexander in seiner jetzigen Form wäre nur wieder ein fauler Kompromiss und damit muss nach der Saison Schluss sein.


    Die Saison ist mit der Kaderzusammenstellung im Sommer (+Altlasten) in den Brunnen gefallen. Selbst ein einigermaßen versöhnliches Ergebnis würde uns außer der Teilnahme am europäischen Wettbewerb nichts bringen, da wie schon ausgeführt nahezu niemand vorhanden ist auf den wir in den nächsten 1 -2 Jahre setzen könnten (Ich beziehe mich da auf die Ausländerspots).


    Wir haben zwar Offensiv einiges Talent im Kader, aber Defensiv zu viele Leichen im Keller.

  • Für diese Saison zu diskutieren bringt doch nichts. Die Mannschaft ist, wie sie ist. Da wird sich nichts dran ändern.

    Ein interessanter Aspekt wurde weiter oben von Kosmonaut genannt, wir haben noch weitere Trainer.

    Ich finde, dass wir weder athletisch (Bencardino) noch technisch (Weissenböck) Fortschritte machen. Die Gurus verlieren ihren Nimbus.

    Eher, was z.B. die Dreier angeht, Rückschritte (Stuckey, Zisis).

    Auch Alexander macht keine technischen Fortschritte und wenn er vom Feld geht schwitzt er wie eine S...

    Die Frage ist, woran liegt es? Es ist deutlich mehr Zeit zum Training zur Verfügung, die Reisen sind weniger anstrengend, da kürzer.


    Weiter ist die Frage, ob sich das "Jüngelchen", das neuer GF ist, gegen Leute wie Bagatskis oder Zisis oder Rice oder irgend jemanden durchzusetzen vermag?


    Bleibe auf jeden Fall dabei und bin gespannt, wie es nun gegen AEK und Vechta weiter geht...

  • Das seh ich auch so wie Air-G .

    Das hätte auch die Presseabteilung machen können, wenn man schon die Fans in der Halle hat.

    Als neuer GF hätte ich mich da an seiner Stelle auch nicht in den Vordergrund gestellt, wenn seine öffentliche Vorstellung seitens der Obrigkeit und der Pressestelle nicht angezeigt wird.

    Vielleicht gibt es ja speziell für die Fanclubs wieder ne Extra-Veranstaltung ...............

    Würde mich auch nicht groß wundern, wenn sich sogar der Boss den Fanclubs gegenüber äußert zur Bayer-Affäre.



    Brose_Bamberg Mein Kommentar stellt meine ganz persönliche Meinung dar zum jeweiligen Thema; Korrekturen oder Ergänzungen nehme ich gerne auf.

  • So wie ich es verstehe, trifft schlussendlich der Aufsichtsrat bzw. Michael Stoschek ja die endgültige Entscheidung, welcher Sportdirektor, Coach oder Spieler einen Vertrag erhält.

    Vielleicht ist es an der Zeit, sich hier endlich sportliche Expertise mit ins Boot zu holen. Denn was befähigt Arne Dirks nun dazu, bspw. einen geeigneten Sportdirektor auszusuchen (und das ist nicht abwertend gemeint, aber aus seiner Vita geht nicht hervor, dass er über entsprechendes Fachwissen im Basketball verfügt, er ist ja eher jemand für das Marketing bzw. die Markenbildung)?


    Früher hatte Bamberg erst Heyder, dann zusätzlich noch Rooney. Baiesi war im Nachhinein betrachtet aus meiner Sicht ein Glücksgriff (und hier kam laut Rolf Beyer der Kontakt ja zufällig zustande, damals beim Auswärtsspiel im Eurocup gegen Reggio Emilia). Bestimmt war unter Baiesi auch nicht alles Gold was glänzt, aber zwischen ihm und Rutkauskas liegen aktuell einfach Welten.


    Vielleicht sind durch die Entscheidung für die FIBA CL auch einfach sämtliche Wunschkandidaten, die man sich während der letzten Saison ausgeguckt hatte, abgesprungen...

    Für mich so ein bisschen die Wurzel allen Übels, neben der mangelnden basketballerischen Kompetenz in der Führungsetage, da diese Entscheidung gefühlt nach Außen signalisiert: "Hallo, wir sind Brose Bamberg und wir wollen mittelfristig bestenfalls stagnieren!"

    Btw: so wie Bagatkis auf die Jugend baut (oder nicht) wird es auch kommende Saison eher schwerer als leichter, entsprechende Spieler zu akquirieren. Außer man zahlt halt entsprechend Schmerzensgeld.

  • Ein paar Sätze zur Position des Geschäftsführers. Ich denke, es geht bei Arne Dirks nicht darum für den sportlichen Bereich Entscheidungen zu treffen, sondern ich nehme an, man hat ihn als GF geholt, da er aufgrund seiner Vita Kenntnis hat, wie ein Sportverein im Profibereich zu führen ist. Denn da gibt es dann schon Unterschiede zu anderen Unternehmen. So wie es mit Rolf Beyer auch war. Natürlich muss er letztlich unter Personalentscheidungen seine Unterschrift setzen.

    Für die sportlichen Belange ist der Sportdirektor zuständig. Und hier hat sich Bamberg bis jetzt nicht vom Weggang Baiesis erholt, der wie ein Schlag in die Magengrube war.

    Was für mich immer wieder richtig angemerkt wird, dass es im Aufsichtsrat keinen gibt, der aus dem Basketball kommt. So einer fehlt, vor allem jemand der auch Kontakte in die Basketballwelt hat.


    Im Radi Bamberg Interview heute übrigens die Aussage von Arne Dirks, dass nicht über den Trainer diskutiert wird. Man muss eher über die Einstellung der Spieler reden. Wobei ich schon die Vermutung habe, dass man dem Coach auf die Füße tritt, denn ein klares Bekenntnis ist das Interview für mich nicht. Ich kanns mit dem Handy leider nicht verlinken.