Felix Schreier bleibt Cheftrainer der NINERS

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    Die BV Chemnitz 99 hat kurz vor dem wichtigen Heimspiel gegen Heidelberg den Vertrag mit ihrem bisherigen Cheftrainer Felix Schreier um ein weiteres Jahr verlängert. Der A-Lizenz-Inhaber übernahm im Sommer 2011 das Amt von Torsten Loibl und erhielt nach einer sehr erfolgreichen Premierensaison einen Kontrakt über die nächsten beiden Spielzeiten inklusive einer Option für die Saison 2014/15. Diese wurde nun von beiden Seiten übereinstimmend gezogen, so dass an der Chemnitzer Seitenlinie weiterhin Kontinuität herrscht. Schließlich besitzt auch Assistenztrainer Kai Buchmann noch einen Vertrag für das nächste Spieljahr. „Wir sind mit der bisherigen Arbeit sowie der allgemeinen Entwicklung von Felix Schreier sehr zufrieden und wollen gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft gehen“, sagt BV-Geschäftsführer Rayk Lorz.


    Obwohl Schreier mit gerade einmal 24 Jahren neben Cuxhavens Headcoach Krists Plendiskis der jüngste Cheftrainer in den beiden höchsten deutschen Spielklassen ist, kann er mittlerweile schon einige Erfahrung vorweisen. In bislang 88 Pflichtpartien als hauptverantwortlicher Übungsleiter führte er die NINERS zu 46 Siegen und erreichte als bislang größten Erfolg das Playoffviertelfinale 2012. Anschließend musste er gleich zweimal einen größeren Umbruch im Team bewältigen und daraufhin viele neue Akteure nach Chemnitz lotsen. „Letzte Saison hatten wir ein sehr erfahrenes Team mit einigen spielerischen Defiziten. Dieses Jahr sind wir deutlich talentierter, aber auch noch sehr jung. In Zukunft sollten wir versuchen, einen gesunden Mittelweg zwischen beidem zu finden“, resümiert Schreier die jüngere Vergangenheit und zieht gleichzeitig Schlüsse für die Zukunft.


    Diese kontinuierliche Selbstreflektion sowie der Wille, sich und die Mannschaft stetig zu verbessern, sind wesentliche Charakterzüge des jungen Basketballtrainers. „Ich habe in den letzten Jahren viel dazugelernt, sehe mich aber noch lange nicht am Ende meiner Entwicklung. Das gilt für meine Arbeit auf und neben dem Feld“, ist sich Schreier bewusst. So gilt es, die jüngsten Verbesserungen im strukturellen Bereich, wie etwa die Anstellung eines hauptamtlichen Assistenztrainers oder den beträchtlichen Ausbau der Nachwuchsförderung, sukzessive voranzutreiben und noch effektiver zu nutzen. Ebenso muss die wirtschaftliche Lage der BV Chemnitz 99 weiter optimiert werden, wie auch Rayk Lorz betont: „Felix hat in den letzten Jahren aus überschaubaren Mitteln schon sehr viel rausgeholt. Wenn wir unseren Etat kontinuierlich steigern könnten, wäre auch die Arbeit für den Trainerstab leichter. Deshalb sind hier die regionale Wirtschaft und Politik sowie unsere treuen Fans gefragt, wenn wir dauerhaft um die Playoffränge der 2. Basketballbundesliga mitspielen wollen.“


    Sich im 16 Teams umfassenden ProA-Feld letztlich in der oberen Tabellenhälfte zu platzieren, war und ist auch das große Ziel der laufenden Spielzeit. Hierfür müssen die NINERS mindestens drei ihrer letzten vier Partien gewinnen und fast zwingend die direkten Konkurrenten aus Heidelberg und Kirchheim schlagen. Bestenfalls kann die Vertragsverlängerung von Cheftrainer Felix Schreier hier den entscheidenden Impuls geben. Denn nur mit vereinten Kräften und gegenseitigem Vertrauen wird die BVC das kleine Wunder vollbringen können, doch noch den achten Platz zu erklimmen.


    TERMIN: BV Chemnitz 99 – MLP Academics Heidelberg, Samstag, 08.03.2014, 19 Uhr, Hartmann-Halle


    Presseinfo: BV Chemnitz 99 (Matthias Pattloch)