Mit großen Sorgen ins Spitzenspiel

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    Für die MLP Academics Heidelberg beginnt das neue Jahr mit einem Hochkaräter. Mit der BG Göttingen kommt der Tabellenführer in den OSP und läutet am Sonntag den Auftakt der Rückrunde ein. Die Vorzeichen auf Seiten der Academics stehen aber nicht besonders gut.


    Große Personalsorgen


    Der Kurzurlaub ist zwar vorbei, doch nicht alle Spieler werden am Sonntag mitwirken können. Eigentlich wollten die Academics Wiedergutmachung betreiben – einerseits für den unpassenden Jahresabschluss am vergangenen Spieltag in Leverkusen, andererseits für die jüngste Niederlage im Duell mit Göttingen. Doch dieses Vorhaben rückt angesichts der argen Personalsorgen in weite Ferne. Hinter dem Einsatz der angeschlagenen Nico Adamczak und Devin White steht ein Fragezeichen. Shy Ely wird nach Problemen bei der Ausreise am Samstag in Deutschland zurück erwartet. Bei ihm erscheint ein Einsatz somit wieder etwas wahrscheinlicher. Wesentlich gravierender ist die Situation aber bei Dupree. Von ihm fehlt seit einigen Tagen jede Spur, entsprechend ist er auch nicht nach Deutschland zurückgekehrt.


    Auch wenn die Hoffnungen auf ein Erfolgserlebnis gegen den Ligaprimus sehr gering erscheinen, wollen die „verbliebenen“ Academics alles in die Wagschaale werfen, um die drohenden Ausfälle zu kompensieren

    Mit Neuzugang tiefer besetzt


    Bei der BG Göttingen läuft dagegen alles nach Plan. Bereits acht Punkte Vorsprung sind es auf Platz neun, die Veilchen liegen somit voll auf dem gewünschten Aufstiegs-Kurs. Alles Bestens bei Coach Roijakkers, sollten Außenstehende meinen. Doch der Göttinger Coach sah Handlungsbedarf. Also trennte sich die BG vom Power Forward Bobby Davis und zauberte mit dem Australier Ader James Majok direkt einen Ersatz hervor. Der 2,08 Meter-Mann kommt mit NBA Summer League- und EuroChallenge-Erfahrung an die Leine. Er soll für „mehr Tiefe im Kader sorgen und die großen Positionen konstant verstärken“, so Roijakkers. Wenn es der BG in der Vorrunde an etwas mangelte, dann an der Konstanz in der Fremde. Alle drei Niederlagen setzte es in auswärtigen
    Gefilden, genauer gesagt im Osten der Republik - Gotha, Chemnitz und Jena.


    Die Anreise von Göttingen nach Heidelberg führt aber nicht über diese Region, umso mehr sind die Heidelberger Basketball-Fans aufgefordert, ihre Mannschaft nach Kräften zu unterstützen.
    Für das Spitzenspiel zwischen dem Tabellendritten und dem Ligaprimus gibt es unter noch Karten.


    Tip-off ist am Sonntag um 17 Uhr im OSP.


    Presseinfo: MLP Academics Heidelberg