Herber Rückschlag für Hendrik Bellscheidt und die NINERS

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    Das Verletzungspech bleibt der BV Chemnitz 99 diese Saison leider weiter treu. Zu Wochenbeginn zog sich Hendrik Bellscheidt, der nach überstandenem Kniesehnenanriss erst letzten Samstag in Crailsheim sein Pflichtspieldebüt für die NINERS gab, eine Blessur am Zeh zu. „Wir vermuteten einen Bruch und Hendriks erste Frage war, ob man auch mit gebrochener Zehe spielen könnte“, beschrieb Headcoach Felix Schreier die Situation. Weitere Untersuchungen schlossen dann zwar eine Knochenverletzung aus, allerdings stellte man stattdessen einen Sehnenriss fest. Dies hat zur Folge, dass Bellscheidt erneut mindestens vier Wochen ausfallen und somit auch das Topspiel gegen Tabellenführer Göttingen am morgigen Samstag verpassen wird.


    „Der Junge ist am Boden zerschlagen, weil er sich nach erfolgreicher Reha seiner Knieverletzung so sehr auf das erste Heimspiel freute“, gibt Schreier einen Einblick in das Seelenleben des 23-Jährigen und ergänzt: „Auch für uns als Mannschaft ist das ein großer Verlust, weil Hendrik von Beginn an als wichtiger Baustein des Teams geplant war, eine tolle Vorbereitung spielte, aber jetzt bis auf den Kurzeinsatz in Crailsheim noch kein Match absolvieren konnte.“ Folglich muss Schreier erneut improvisieren und auch die beiden Youngster Dominic Bassl sowie Kilian Leuteritz müssen nun abermals in die Bresche springen. Daneben sind am Samstag natürlich auch die Chemnitzer Fans gefragt, ihren NINERS mit lautstarker Unterstützung den Rücken zu stärken. Immerhin bahnt sich eine durchaus gut gefüllte Richard-Hartmann-Halle an, nachdem bis heute bereits 1.500 Tickets abgesetzt werden konnten und sich über 100 Göttinger Gästefans angekündigt haben. Kurzentschlossene müssen sich aber keine Sorgen machen, morgen Abend draußen zu bleiben, bietet die „Hartmann-Hölle“ doch insgesamt Platz für bis zu 2.600 Besucher.


    TERMIN: BV Chemnitz 99 – BG Göttingen, Samstag, 14.12.2013, 19:00 Uhr, Richard-Hartmann-Halle


    Presseinfo: BV Chemnitz 99 (Matthias Pattloch)