Euroleague - Allgemeines

There are 1,037 replies in this Thread. The last Post () by Erich.

  • War halt eben auch schon vor 4 Jahren ... & die Anforderumgen steigen und wenn man kein Kanonenfutter sein will , muss man auch seinen Kader dementsprechend tief besetzen , die ganze Organisation muss mehr leisten ,das drumherum kostet viel Geld ich denke manch einer unterschätzt das.


    Na dann sehen wir mal die nächsten 2 Jahre wieviel deutsche Teams EL spielen ...

    Zitat Calles ( Vechta ) Ich habe schon vor langer Zeit gesagt, dass Charakter wichtiger ist als Talent.

  • Snake es ging nicht drum ob man Kanonenfutter ist oder nicht, es ging drum ob man teil nimmt.
    Sagte ja, Bamberg hatte da andere Ansprüche.

    Und wenn das vor 4 Jahren nicht sehn willst, dann machen wir es halt aktuell.
    Schätz halt mal ein was Buducnost so für nen Etat hat ;-) ja sie sind hinten in der Tabelle zu finden, aber sie haben in der EL auch mitspielen können.

  • Theoretisch teilnehmen kannst auch als Vechta mit kleinem Etat. Gibt ja keinen vorgeschriebenen Mindestetat. Solltest halt den Flieger noch zahlen können.

    Obs Sinn macht, steht auf nem andern Papier.


    Sehe aus der BBL Bayern und Alba. Der Rest soll dort spielen wo er sich eben international sieht. Für Ulm zb war der EC perfekt. Und für die Bayern eben die EL.

    Anmaßung ist der Kopf der Schlange

    (Martin Luther)

  • Gibt ja keinen vorgeschriebenen Mindestetat.

    Das ist leider wieder eine dieser Unwahrheiten, die im Bezug auf die Euroleauge gerne als Fakt dargestellt werden.


    Fakt ist nämlich stattdessen, dass die Euroleague in den Bylaws im Anhang unter Artikel 3 "Financial Criteria" sehr wohl ein Mindestbudget festlegt:


    "Presenting a revenue budget of a minimum of 4,000,000 euros."


    Mir fehlt bei der Diskussion hier ein Punkt gänzlich: Es wird immer nur mit dem reinen Budget argumentiert, sei es Gesamtbudget oder Gehaltsbudget. Nun ist es sicherlich so, dass aktuell schon mehrere deutsche Teams das Budget von etwa Budocnost oder Darussafaka haben (Gesamtbudget rund 6 Mio. €...Wobei immer die Frage nach der unterschiedlichen Steuerlast im Raum steht...).


    Aber dieser reine Wert ist nicht zwingend das Hauptargument. Es ist ein offenes Geheimnis, das die Teilnahme an der Euroleague im aktuellen Format enorme Kosten verursacht, die durch die Einnahmen kaum zu kompensieren sind. Für Bamberg standen in der ersten Euroleague-Saison mit dem neuen Format Einnahmen i.H.v. 400.000€ im Raum.


    Bei 30 fixen Saisonspielen im europischen Wettbewerb sind vermutlich nicht nur die Reisekosten und weitere Aufwendungen für die Organisation höher, sondern auch die Spielergehälter. Wäre ich Spieler, würde ich schon entsprechend besser entlohnt werden wollen, wenn ich meine Knochen so oft hinhalte, längere Zeit unterwegs bin usw...


    Das bedeutet im Umkehrschluss: Ein Team, das in der kommenden Saison zum ersten Mal in der Euroleague antreten möchte, muss seinen Etat definitiv erhöhen (um wieviel auch immer), will es die gleiche Qualität wie in der aktuellen Saison im Kader haben. Und diese Frage wird ein jeder Verein für sich selbst beantworten müssen: Schaffe ich diese Etaterhöhung und lohnt sich das Abenteuer Euroleague dadurch für mich? Volle Hütten wären garantiert...Aber gerade schwächere Clubs tun sich potenziell mit der hohen Anzahl an Spielen schwer. Sowohl Bamberg als auch die Bayern hatten um den Jahreswechsel herum mit der Belastung zu kämpfen. Und jetzt waren deren Kader schon von einer sehr hohen Qualität.


    Gran Canaria, das etatmäßig für so manchen BBL-Verein ein Reichweite liegen dürfte, liegt aktuell in der heimischen ACB mit 9 Siegen bei 17 Niederlagen auf dem 14. Platz und kämpft gegen den Abstieg.


    Ich kann nicht beurteilen, welche deutschen Vereine den finanziellen Aufwand stemmen können. Aber ich habe ehrlich gesagt bei den meisten Vereienn Bauchschmerzen, dass sie sich dadurch ihre Gesamtsaison ein wenig versauen würden. Es wäre nicht das erste Mal im Profisport, dass sich Teams durch europäische Wettbewerbe übernehmen und am Saisonende trotz vlt. schöner europäischer Momente unglücklich sind.

  • Aber dieser reine Wert ist nicht zwingend das Hauptargument. Es ist ein offenes Geheimnis, das die Teilnahme an der Euroleague im aktuellen Format enorme Kosten verursacht, die durch die Einnahmen kaum zu kompensieren sind.


    Z.B. müssen die Schiedsrichter im Gegensatz zur CL vom Verein gezahlt werden. Die Hotelkosten sind acu nicht zu vernachlässigen.


    ch kann nicht beurteilen, welche deutschen Vereine den finanziellen Aufwand stemmen können. Aber ich habe ehrlich gesagt bei den meisten Vereienn Bauchschmerzen, dass sie sich dadurch ihre Gesamtsaison ein wenig versauen würden.

    Das hat man ja bei Bamberg gesehen und auch jetzt merkt man es wieder in der CL.

    Auch München hat allmählich Probleme...

  • Danke Mastermind00 für deine ausfühliche Darstellung , das ist genau das was ich meinte ....

    und deshalb trau ich es aktuell in der Liga es maximal 3 - 4 Vereine zu , wie gesagt wenn überhaupt .... Berlin & München am ehesten.

    Zitat Calles ( Vechta ) Ich habe schon vor langer Zeit gesagt, dass Charakter wichtiger ist als Talent.

    Edited once, last by Snake ().