Joleik Schaffrath verstärkt die NINERS und Felix Daghofer bleibt

  • Joleik Schaffrath verstärkt die NINERS und Felix Daghofer bleibt

    Die erste Neuverpflichtung der BV Chemnitz 99 für die Basketballsaison 2011/12 ist perfekt. Joleik Schaffrath wechselt vom Ligakonkurrenten Cuxhaven BasCats in die westsächsische Metropole. Der 2.06m-Hüne kann auf beiden großen Positionen agieren und wird den NINERS vor allem mit Hinblick auf die „Deutschquote“ viele neue Optionen eröffnen. Zudem bleibt auch das Chemnitzer Eigengewächs Felix Daghofer den BV-Korbjägern ein weiteres Jahr erhalten. Darüber hinaus verlängerten das Paramount-Fitnessstudio in der Ermafa-Passage () und die NINERS ihre Partnerschaft für eine weitere Spielzeit.

    „Das war eine richtig dufte Truppe, die wir letzte Saison regelmäßig bei uns begrüßen durften. Deshalb freue ich mich, dass gleich mehrere Spieler hier in Chemnitz bleiben und sich weiter bei uns fit halten“, sagt Paramount-Geschäftsführer Steffen Arnas mit Blick auf die bereits getätigten und kurz bevorstehenden Vertragsverlängerungen bei der BV Chemnitz 99. Als Dank für die große Unterstützung in Sachen Kraft- und Ausdauertraining werden die NINERS in diesem Sommer erneut ihren offiziellen Trainingsauftakt im Paramount-Fitnessstudio begehen, wo dann natürlich auch Journalisten sowie Fotografen herzlich willkommen sind. Der genaue Termin steht momentan noch nicht fest, aber wir werden Sie dahingehend zeitnah informieren.

    „Die guten Trainingsbedingungen in Chemnitz waren einer von vielen Gründen, warum ich mich für die NINERS entschieden habe“, sagt Joleik Schaffrath und ergänzt: „Ich habe mich bei meinen früheren Hertener Teamkollegen Philipp Stachula, Gary Johnson sowie Alex Rosenthal ausgiebig informiert und glaube, hier die richtigen Bedingungen vorzufinden. Außerdem freue ich mich schon jetzt auf die Heimspiele, nachdem ich letzte Saison mit Cuxhaven bereits die tolle Atmosphäre in der Hartmann-Halle kennenlernen durfte.“ Doch nicht nur deshalb schlug der 22-jährige Center diesen Sommer sogar einige Angebote von Erstligisten aus: „Ich will lieber spielen und mich weiterentwickeln als irgendwo am Ende einer BBL-Bank zu hocken.“

    Die Entscheidung für Spielzeit und eine kontinuierliche Entwicklung zieht sich bereits seit Jahren wie ein roter Faden durch Schaffraths Karriere. Zunächst durchlief der gebürtige Oldenburger sämtliche Jugendmannschaften seines Heimatvereins OTB bis hin zur U19-Mannschaft, bei der Schaffrath 2006/07 in der NBBL mit durchschnittlich 16 Punkten und neun Rebounds erstmals so richtig auf sich aufmerksam machte. Ein Jahr später folgte der Sprung in die ProB zu den Hertener Löwen, wo er an der Seite von Johnson, Stachula und Rosenthal zunächst auf vier Punkte und vier Rebounds kam. In der zweiten Saison bei den Westfalen steigerte Schaffrath diese Werte auf durchschnittlich elf Punkte sowie sieben Rebounds. Daraufhin wagte der Centerhüne den Schritt in die ProA zu den Cuxhaven BasCats, für die er in der abgelaufenen Saison pro Partie rund 22 Minuten auf dem Feld stand und in dieser Zeit sieben Punkte sowie knapp fünf Rebounds beisteuerte. „Mit gerade einmal 22 Jahren hat er aber auch noch einiges Entwicklungspotential. Zudem kann Joleik variabel auf beiden großen Positionen spielen“, freut sich BV-Coach Torsten Loibl über die Verpflichtung des talentierten deutschen „Big Man“.

    Joleik Schaffrath wird neben der Basketballkarriere bei den NINERS auch sein Fernstudium für Betriebswirtschaftslehre fortführen. Gegebenenfalls kann er dann sogar eine Lerngruppe mit seinen Teamkameraden Jorge Schmidt (Wirtschaftsrecht) und Felix Daghofer aufmachen. Letztgenannter studiert an der TU Chemnitz Wirtschaftswissenschaften und verlängerte seinen Vertrag mit den BV-Korbjägern um ein weiteres Jahr. „Chemnitz ist einfach meine Heimat und ich fühle mich sehr wohl. Außerdem kann ich hier Basketball und Studium perfekt unter einen Hut bringen“, sagt der 22-jährige Shootingguard. Letzte Saison gehörte Daghofer erstmals zum festen Kader der NINERS und kam insgesamt bereits auf 17 Kurzeinsätze in der ProA. Sein persönliches Highlight feierte er schließlich beim 81:65-Auswärtssieg in Freiburg, wo das BV-Eigengewächs gleich zwei butterweiche Dreier einstreute. Für die neue Spielzeit hat sich Daghofer indes einiges vorgenommen: „Ich möchte mir noch mehr Spielzeit erarbeiten und meinen Teil dazu beitragen, dass wir uns für die neu eingeführten Playoffs qualifizieren.“

    Presseinfo: Chemnitz 99ers (Matthias Pattloch)