Orange Campus...

Es gibt 680 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von MG.

  • Berechtigt.... wenn dann macht das ganze vielleicht nen Steuerlichen Unterschied. Aber wenn die Städte beschließen zu fördern dürft es egal sein ob GmbH oder Verein.
    Die Stadt könnte ja zum Beispiel auch ne Firma fördern und unterstützen weil sie darin Vorteile sieht, wenn diese Firma bleibt und wächst.


    Anders gesagt in dirsem Fall. Die Stadt bekommt ne Sporthalle mehr, was von ihrem interesse sein dürfte, und bezahlt dafür nur einen Anteil.

  • Um Gottes Willen, ist das wieder eine lächerliche Diskussion!
    Zu Herrn Werther, dessen "Wirken" ich seit vielen Jahren mitbekomme - und für mein Seelenheil geflissentlich ausblende - bleibt eigentlich nur zu sagen: :heuldoch: :heuldoch: :heuldoch:
    Ganz allgemein sind doch Subventionen aus öffentlicher Hand, egal an welche Rechtsform diese fließen, nun wirklich keine Neuigkeit. Seit Jahrzehnten herrscht ein regelrechter Wettbewerb auf kommunaler Ebene, um über deutliche Rabatte auf die Gewerbesteuer Unternehmen anzuziehen. Beispiel Biberach: Pampas, aber Geld wie Heu durch die Unternehmen, die sich dort niedergelassen haben.
    Die Kurzsichtigkeit, mit der diese Diskussionen immer wieder geführt werden, ist erschreckend. Hier geht es um langfristig positive Effekte für eine Region. Und dass auch ein Projekt wie der Orange Campus zur Aufwertung des Ulmer Raums führen kann, indem Jugendarbeit gefördert wird (zieht Familien mit Kindern an) und der Basketball weiter als Marke nach Vorne geht (stärkt die regionale Identifikation, auch der Investoren ergo oft Sponsoren), sollte doch eigentlich klar sein.


    So, das musste raus. Einen schönen letzten Arbeitstag! :einer:

  • Förderung aus öffentlichen Mitteln, Subvention als wirtschaftspolitischer Eingriff in das Marktgeschehen, KfW, sozialer Wohnungsbau etc.


    das gibt es vieles......
    etwas undurchsichtig alles.

    Ehrlich gesagt, ist für mich das drumherum nicht wichtig!
    Darum muss ich mir als Fan auch keine Gedanken machen....


    Der Orange Campus bingt uns nur Vorteile und unseren Verein weiter nach oben.
    In alles andere habe ich größtes Vertrauen in unsere Geschäftsführer.


    Für mich sind das doch nur persönliche Empfindlichkeiten, einer einzelnen Person.

  • Stimmt für den Verein dürfte der Campus viele Vorteile bringen.
    Mein Gedanke war eher was er für andere Ulmer (Sport) Vereine bringt.
    Wenn die Hallenkapazitäten auch von anderen genutzt werden dürfen, finde ich das gut.


    @Satchmo


    Der Thread heisst Orange Campus. Was ist also an einer Diskussion drüber lächerlich ??
    Und wenn dies dein Empfinden ist, warum beteiligst dich daran ???

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von katinho ()

  • Stimmt für den Verein dürfte der Campus viele Vorteile bringen.
    Mein Gedanke war eher was er für andere Ulmer (Sport) Vereine bringt.
    Wenn die Hallenkapazitäten auch von anderen genutzt werden dürfen, finde ich das gut.

    Es muss ja nicht genau DIESE Halle sein, die von den anderen Sportvereinen benutzt wird.
    Jetzt belegt BBU01 ja auch städtische Hallenkapazität, die dann später für andere Vereine frei wird

  • Also die Tatsache, dass TS den Herrn Werther als Versager bezeichnet, ist schon etwas beleidigend, überheblich und arrogant.
    Ich höre da nicht unbedingt eine Dankbarkeit gegenüber den beiden Schwesterstädten bei Herrn Stoll raus. Auch er und sein Verein haben enorm von ihnen profitiert.
    Denn auch Herr Werther ist ein Geschäftsführer bzw. vll auch noch Gesellschafter einer GmbH.


    Die Punkte, die Herr W. am Donnerstag in seinem SWP Leserbrief angebracht hat, sind durchaus diskussionswürdig und legitim.


    Eine Sache, die mir halt aufgefallen ist:
    Bei facebook wurde die page 'ratiopharm Akademie' in BBU01 unbenannt, obwohl hinter der page 'ratiopharm ulm' auch die BBU01 im Impressum angegeben ist, allerdings aber die GmbH.


    Beim WLSB findet man folgendes:


    Rechtssicherheit in der Sport- und Vereinsförderung
    "Zwischen kommerziellen Anbietern und gemeinnützigen Organisationen sowie Kommunen kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen über die staatliche Förderung von Vereinen. Ein Rechtskompendium schafft nun Klarheit: Die öffentliche Förderung ist rechtens und stellt keine Wettbewerbsverzerrung dar.
    Autor des Anfang Juni erschienen Buchs ist der ehemalige Vorsitzende Richter am Bundesfinanzhof Professor Dr. Peter Fischer. Er kommt in seiner Untersuchung zu einem eindeutigen Ergebnis. Sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene ist das bisherige Fördersystem nicht zu beanstanden. Im Gegenteil: Es wird sogar durch zahlreiche Entscheidungen von Gerichten und Beschlüssen von EU-Institutionen gestützt. Die Gesellschaft braucht den „Dritten Sektor“, weil der „Markt“ allein kein Garant für die Sicherung des Gemeinwohls und des sozialen Zusammenhalts ist. Beispielsweise Jugendarbeit würde bei reiner Gewinnorientierung sonst keine Berücksichtigung finden.
    Der Autor betont zudem, dass gleichgelagerte Fragen sich auch bei Krankenhäusern, Hochschulen, Museen und Theatern, Altenheimen und Kindergärten in gemeinnütziger Trägerschaft stellen. Das Spannungsfeld zwischen gemeinnütziger Daseinsvorsorge und Wettbewerbsordnung betrifft also keineswegs nur den Sport. Außerdem besitzt es nicht nur eine deutsche, sondern eine europaweite Bedeutung. Das Buch von Professor Fischer behandelt deshalb die unterschiedlichen Rechtsgebiete die für die Beurteilung der Rechtmäßigkeit der Förderung von Bedeutung sind – von deutschem Steuerrecht bis zu EU-Recht."


    >Grob gesagt: Der Bau des Orange Campus muss dem städtischen Gemeinwohl dienen und darf dabei aber rauch nicht den sportlichen Wettbewerb verzerren.
    d.h. wenn alles transparent für die Bürgerschaft aus Ulm/Neu-Ulm seitens des Vereins gemacht worden ist, alle kritischen Fragen geklärt sind, Kriterien zur Förderung mit öffentlichen Geldern erfüllt sind, können die Stadträte samt OB den Bau beschließen.

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  • Also die Tatsache, dass TS den Herrn Werther als Versager bezeichnet, ist schon etwas beleidigend, überheblich und arrogant.
    Denn auch Herr Werther ist ein Geschäftsführer bzw. vll auch noch Gesellschafter einer GmbH.


    Die Punkte, die Herr W. in seinem Leserbrief angebracht hat, sind durchaus diskussionswürdig und legitim.

    aufpassen was geschrieben wird.... TS weiß wie er was zu schreiben hat. Denn er hat das Wort "Versager" NIE direkt mit dem Namen "Werther" genannt.
    Du @LOGUS unterstellst ihm dies aber.


    Ja jeder kann es sich zusammenreimen wen er wohl gemeint hat. Geschrieben oder gesagt hat er es aber nicht.


    Klar darf man über die Punkte diskutieren.... aber zwischen diskutieren und bei der Presse zu fordern die soll die Diskussion gefälligst führen und klären ist schon nochn unterschied.
    Zitat ausm Artikel : "Eigentlich wäre dies die Aufgabe der Journalisten der SÜDWEST PRESSE gewesen, die ja den investigativen Journalismus hoch halten"
    Und dass der Gemeinderat passend informiert wird, halte ich für selbstverständlich. Nur ob dies alles öffentlich geschieht ist die andere Frage.

  • Ich will jetzt hier mal eine gewisse Schärfe die sich in den letzten Beiträgen gezeigt hat versuchen herauszunehmen. Das Projekt "Orange Campus" wird sehr wohl kritisch und von allen Seiten betrachtet. Dies geschieht in Gremien der Stadtverwaltungen und den Gemeinderäten (Volksvertretern). In Ulm bspw. Ist noch keine Entscheidung gefallen. Hier wird erst noch eine Sportstättendebatte abgehalten. Da geht es un weitere Projekte wie das Sportopia der TSG Söflingen, dem Bau eines Vereinszentrum mit Fitneßeinrichtungen des SV Jungingen oder dem Bau eines neuen Umkleide- und Multifunktionstraktes beim SSV Ulm Fußball um nur einige zu nennen. Auch da sind Projekte dabei über deren "Gemeinnützigkeit" diskutiert werden kann und muss. Letztlich dienen aber alle Projekte der Fortentwicklung der Sportangebote - im öffentlichen Bereich als auch der Allgemeinheit durch freiwerdende Kapazitäten in städtischen Hallen oder Kooperationen mit der öffentlichen Hand. Deshalb warten wir das erst mal ab und betrachten die Berichterstattung der SWP hierzu. Da wird die Öffentlichkeit denke ich ausreichend informiert. Dabei werden die gesetzlichen Möglichkeiten und Grenzen der Zuschußförderungen eingehalten :O

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von doubleU ()